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	<title>Samurais und so... &#187; Yoshihiro Nakamura</title>
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	<description>Weil&#039;s eh keinen interessiert.</description>
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		<title>Golden Slumber</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 22:36:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Yoshihiro Nakamura]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Japan, 2010 Regie: Yoshihiro Nakamura Der unscheinbare Paketbote Aoyagi wird auf einen Schlag aus seinem bequemen und vorhersehbaren Alltag herausgerissen, als ihn ein alter Freund zum Angeln einlädt. Denn bald findet er sich mit Beruhigungsmitteln vollgepumpt im Auto jenes Freundes in der Nähe einer vorbeiziehenden Parade wieder. Man habe ihm Geld angeboten, um Aoyagi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt1413529/" target="_blank">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/191577,Golden-Slumber" target="_blank">OFDB</a></strong></p>
<p><strong>Japan, 2010</strong></p>
<p><strong>Regie: Yoshihiro Nakamura</strong></p>
<p><em><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0212.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-626" title="02" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0212.jpg" alt="" width="392" height="208" /></a>Der unscheinbare Paketbote Aoyagi wird auf einen Schlag aus seinem bequemen und vorhersehbaren Alltag herausgerissen, als ihn ein alter Freund zum Angeln einlädt. Denn bald findet er sich mit Beruhigungsmitteln vollgepumpt im Auto jenes Freundes in der Nähe einer vorbeiziehenden Parade wieder. Man habe ihm Geld angeboten, um Aoyagi hierher zu bringen, beichtet ihm sein alter Genosse. Dann gibt&#8217;s eine Explosion, und um sie herum bricht Chaos aus. Auch das Auto in dem sie sitzen ist vermint und Aoyagi entkommt knapp einer weiteren Explosion, die eigentlich für ihn bestimmt war. Auf der Flucht vor der Polizei erfährt er durch die Medien langsam den Grund für seine Misere: Die erste Explosion auf der Parade war ein Mordanschlag auf den japanischen Premierminister. Mit Hilfe eines Doppelgängers sowie gefälschten Fotos und Überwachungsvideos möchte man ihm den Anschlag in die Schuhe schieben. Doch das stellt sich als nicht so leicht raus, denn von allen Seiten bekommt der perplexe Aoyagi unerwartete Hilfe, unter anderem von alten Schulfreunden und Kollegen, und sogar ein gesuchter Serienmörder erweist sich als durchaus umgänglicher Zeitgenosse und hilft ihm bei der Suche nach dem wahren Täter.<span id="more-623"></span></em></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/092.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-627" title="09" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/092.jpg" alt="" width="392" height="208" /></a>&#8220;Golden Slumber&#8221; ist der neueste Streich von Yoshihiro Nakamura, über dessen hervorragenden Vorgänger &#8220;<a href="http://www.samuraisundso.de/2010/08/23/fish-story-fisshu-sutori/" target="_blank">Fish Story</a>&#8221; ich hier ja auch schon vor kurzem berichtete. Nach den ersten Minuten erwartet man hier einen typischen Verschwörungsthriller nach Hollywood-Vorbild, aber dankenswerter Weise befindet man sich damit ziemlich auf dem Holzweg. Denn sobald die anfänglich etwas ungelenk inszenierte Story an Fahrt aufnimmt, reichert Nakamura das ganze mit seinen ganz ureigenen Trademarks wie den schrullig-sympathischen Charakteren, unerwarteten Wendungen und subtiler Komik an. Anstatt auf Action zu setzen und sich auf den &#8220;Helden&#8221;, seine Widersacher und deren Machenschaften zu konzentrieren, reichert er den Film mal wieder durch eine komplexere, sich über mehrere Zeitebenen erstreckende Handlung an, in deren Mittelpunkt nicht Gewalt, Rache und die sonst so übliche Frage nach der Schuld oder Unschuld und Rechtfertigung des Protagonisten stehen,  sondern in der Freunde und Familie sowie gegenseitiges Vertrauen als sicherer Rettungsanker in der Not dargestellt werden.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/112.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-625" title="11" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/112.jpg" alt="" width="392" height="208" /></a>So unglaublich romantisierend und unglaubhaft die Story auch daherkommt, der gewagte Genremix funktioniert und als ganzes weiß der Film durchaus zu unterhalten. An die Brillianz älterer Werke wie &#8220;<a href="http://www.imdb.com/title/tt0997138/" target="_blank">The Native Duck&#8230;</a>&#8221; und den erwähnten &#8220;<a href="http://www.imdb.com/title/tt1244666/" target="_blank">Fish Story</a>&#8221; kommt er jedoch nicht heran. Zu konstruiert wirkt dafür die Handlung und zu holprig ist stellenweise die Dramaturgie. Besonders in der ersten Stunde hätte man die Handlung durchaus etwas straffen können und erst im weiteren Verlauf spielt der Film seine Stärken aus. Auch die Musikverweise (hier also auf  &#8220;Golden Slumbers&#8221; von den Beatles), die einigen früheren Filmen Nakamuras einen Teil ihrer Würze verliehen, scheinen hier sehr willkürlich eingefügt und  fehl am Platz. Und und jedes mal, wenn diese ekelig bemühte, in bestem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Engrish" target="_blank">Engrish</a> vorgetragene Coverversion des titelgebenden Songs eingespielt wird, möchte ich mich am liebsten unterm Sofa verkriechen.<br />
Bleibt am Ende: Ein unterhaltsam unkonventioneller Genrezwitter, getrübt durch ein paar kleinere Schwächen in der Inszenierung.</p>
<p><strong>Wertung:7/10</strong></p>
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		<title>Fish Story (Fisshu sutôrî)</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 15:42:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Yoshihiro Nakamura]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Japan, 2009 Regie: Yoshihiro Nakamura Im Jahr 2012 droht der Menschheit die  Vernichtung durch einen riesigen Kometen. Bruce Willis und seine Helden aus Hollywood haben ihren Weltrettungsversuch schon lange verkackt und in ihren letzten Stunden schaut die Welt verzweifelt zu einer Indischen Astronautencrew und ihrem scheinbar hoffnungslosen Versuch auf, den apokalyptischen Himmelskörper in letzter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt1244666/" target="_blank">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/185897,Fish-Story" target="_blank">OFDB</a></strong></p>
<p><strong>Japan, 2009</strong></p>
<p><strong>Regie: Yoshihiro Nakamura</strong></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/017.jpg"><img class="size-full wp-image-519 alignright" title="01" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/017.jpg" alt="" width="380" height="202" /></a><em>Im Jahr 2012 droht der Menschheit die  Vernichtung durch einen riesigen Kometen. Bruce Willis und seine Helden aus Hollywood haben ihren Weltrettungsversuch schon lange verkackt und in ihren letzten Stunden schaut die Welt verzweifelt zu einer Indischen Astronautencrew und ihrem scheinbar hoffnungslosen Versuch auf, den apokalyptischen Himmelskörper in letzter Sekunde zu zerstören. Der Großteil der japanischen Bevölkerung ist bereits in die Berge oder in private Schutzbunker geflohen.<br />
In einem Plattenladen, irgendwo in einem menschenleeren Japan, brennt noch Licht. Zwei Nerds fachsimpeln über Comics, Punkrock und den ganzen Rest, und über Gekirin, eine Japanische Band die im Jahr 1975, so sagt man, den Punkrock schon vorwegnahm.</em></p>
<p><em>1982 sitzen drei Studenten eher unfreiwillig im gleichen Auto. Einer von ihnen hat Kasetten mit seltsamer Musik dabei und erzählt eine der zahlreichen urbanen Legenden um den Song &#8220;Fish Story&#8221; der obskuren Band Gekirin. Man sagt, Menschen mit übersinnlichen Fähigkeiten könnten während des Songs einen Schrei hören und würden damit einen Fluch auf sich laden&#8230;<span id="more-514"></span></em></p>
<p><em>1989 versammelt sich eine Gruppe von Nostradamus-Freaks, um den letzten Sonnenuntergang zu bewundern und zusammen dem nach ihrer Rechnung bevorstehenden Weltuntergang in einer riesigen Arche zu entkommen. Als am nächsten Morgen dennoch die Sonne aufgeht, spaltet sich die Sekte in zwei Lager. Der Weltuntergang wird vorerst mal abgesagt und auf das </em><em>Jahr 2009 oder 2012 verschoben. Außerdem hat man offensichtlich vergessen, sich um ein passendes Boot zu kümmern.</em></p>
<p><em><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/038.jpg"><img class="size-full wp-image-520 alignright" title="03" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/038.jpg" alt="" width="380" height="202" /></a></em><em>1999 wird eine Fähre auf dem Weg nach Hokkaido von Sektenmitgliedern gekapert. Es sieht nicht gut aus für die </em><em>Passagiere, </em><em>aber in der Bordküche arbeitet unerkannt einer der unwahrscheinlichsten Helden, die man sich vorstellen kann. Ein selbsternannter Streiter für die Gerechtigkeit, gerade dem Schulalter entwachsen, stellt sich den Entführern entgegen. War mal wieder nix mit Untergang und so&#8230;</em></p>
<p><em>1975 werfen die Musiker der Band Gekirin das Handtuch. Ihre Musik ist ihrer Zeit klar voraus, aber niemand merkt es. Bei ihrer Plattenfirma sind die Jungs längst in Ungnade gefallen und es wird klar, dass die Platte an der sie gerade arbeiten auch ihre letzte sein wird. Okazaki, der väterliche Freund und Manager der Band, drückt dem Gitarristen Shigeki ein seltsames Buch voll von vermeintlich sinnfreiem Kauderwelsch in die Hand, das ihm die inspiration zu dem Song &#8220;Fish Story&#8221; liefert.</em></p>
<p>Yoshihiro Nakamura, der vor einigen Jahren noch bevorzugt zum J-Horror-Einheitsbrei beitrug, scheint sich gerade zu einem der heißen Talente in Japan zu entwickeln. Vor einer Weile überraschte er mich schon mit dem beschwingten Jugenddrama &#8220;The Foreign Duck, the Native Duck and God in a Coin Locker&#8221;, über das ich vielleicht bei Gelegenheit noch was schreiben werde. Weitere seiner Filme stehen noch auf meiner MustSee-Liste. Mit &#8220;Fish Story&#8221; lieferte er jedenfalls letztes Jahr ein echtes Sommer-Highlight ab, das im internationalen Festivalzirkus (so scheint es mir zumindest) leider etwas wenig Beachtung fand.</p>
<p><strong><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/103.jpg"><img class="size-full wp-image-523 alignright" title="10" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/103.jpg" alt="" width="380" height="202" /></a></strong>Die größte Stärke des Films sind klar seine Geschichten. Statt einer liefert er gleich so etwa fünfeinhalb davon und jede davon hält einen bestens bei Laune. Dankenswerterweise verzichtet er dabei auf Slapstick und überflüssigen Flachwitz und unterscheidet sich so in seiner entspannten Erzählweise stark von der üblichen Comedygülle. Kontrastierte Nakamura in &#8220;The Native Duck&#8230;&#8221; die immer unter der Oberfläche brodelnde  Komik der Story noch mit nachdenklichem Drama, so liefert er hier ein reinrassiges Feelgood-Movie ab und einen seltenen Beweis, das diese Art von beschwingter Unterhaltung nicht platt sein muss und Leichtfüßigkeit nicht automatisch auch Ideen- und Anspruchlosigkeit bedeutet.</p>
<p>So kann man auch locker über ein paar Schwächen hinwegegsehen, wie etwa ein paar kleinere schauspielerische Ausrutscher, den etwas lang geratenen Schlussteil oder den etwas zu penetrant-häufigen Einsatz des Titelsongs. Das alles wird  mehr als ausgeglichen durch eine Fülle überaus amüsanter Anekdoten, sympathisch-schrullige Charaktere, bissige Blockbuster-Satire und die niedliche Vorstellung, mit Musik tatsächlich die Welt retten zu können.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
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