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	<title>Samurais und so... &#187; Trash</title>
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	<description>Weil&#039;s eh keinen interessiert.</description>
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		<title>Red Shadow (Aka Kage)</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 15:14:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Hiroyuki Nakano]]></category>
		<category><![CDATA[Ninjafilm]]></category>
		<category><![CDATA[Trash]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Japan, 2001 Regie: Hiroyuki Nakano Die drei jungen Ninja Red Shadow (Aka Kage), Blue Shadow (Aoi Kage) und Asuka sind zusammen aufgewachsen und nun endlich bereit, auf sich alleine gestellt ihre ersten Mord- und Spionageaufträge im Kampf für Frieden und Gerechtigkeit (klar, ne?) auszuführen. Der Rote und der Blaue sind dabei heimlich in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0294280/" target="_blank">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/14034,Red-Shadow">OFDB</a></strong></p>
<p><strong>Japan, 2001</strong></p>
<p><strong>Regie: Hiroyuki Nakano</strong></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/062.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-390" title="06" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/062.jpg" alt="" width="380" height="200" /></a><em>Die drei jungen Ninja Red Shadow (Aka Kage), Blue Shadow (Aoi Kage) und Asuka sind zusammen aufgewachsen und nun endlich bereit, auf sich alleine gestellt ihre ersten Mord- und Spionageaufträge im Kampf für Frieden und Gerechtigkeit (klar, ne?) auszuführen. Der Rote und der Blaue sind dabei heimlich in die gewitzte Asuka verknallt, aber als echte Ninja sind sie dummerweise zu einer enthaltsamen und ablenkungsfreien Lebensweise verpflichtet. Als die drei in einen Hinterhalt geraten und Asuka dabei ins Gras beißen muss, trennen sich die Wege der beiden überlebenden Kameraden. Während der Blaue Schatten dem Leben als Ninja abschwört und sich mit allerlei zwielichtigen Machenschaften ganz passabel über Wasser hält, dient der Rote Ninja weiterhin unter seinem Meister. Dieser beauftragt ihn, die Geschehnisse am Hof der edlen Prinzessin Koto auszuspionieren, deren Vater vor kurzem ermordet wurde, und schließt dabei sowas wie Freundschaft mit der so cleveren wie hübschen Herrscherin. Zunehmend beginnt er an den Motiven seines Meisters zu zweifeln und als er den Auftrag erhält, die Prinzessin zu liquidieren, schlägt er sich auf ihre Seite und riskiert sein Leben um sie zu retten. Dabei bekommt er unerwartete Hilfe von seinem verschollenen alten Kameraden&#8230;</em></p>
<p><a href="http://www.imdb.com/name/nm0620294/" target="_blank"></a><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/036.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-392" title="03" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/036.jpg" alt="" width="380" height="200" /></a><a href="http://www.imdb.com/name/nm0620294/" target="_blank">Hiroyuki Nakano</a> war mir bereits als Regisseur von &#8220;<a href="http://www.ofdb.de/film/1867,Samurai-Fiction" target="_blank">Samurai Fiction</a>&#8221; bekannt. In jenem Streifen verschmolz er die bekannten Elemente und Klischees klassischer Samuraifilme mit jeder Menge Slapstick, überdrehten visuellen Einfällen und Videoclip-Ästhetik zu einem unwiderstehlichen Bastard aus schriller PopArt und schrägem Humor. Trotzdem zeugte das Ergebnis in jedem Moment von großem Respekt, einer tiefen Verbeugung vor der reichhaltigen Geschichte seines eigenen Genres.<span id="more-385"></span></p>
<p>Mit Red Shadow verhält sich das ähnlich in Bezug auf alte Ninjaklamotten, wenn er auch das hohe Niveau seines indirekten Vorgängers nicht halten kann. Schon länger stand der Film auf meiner must-see-Liste. Es stellte sich aber als glücklicher Zufall heraus, dass ich ihn mir nicht schon früher angeschaut habe. Denn im laufe der letzten Monate kam ich mal dazu, mich ein wenig ausführlicher mit jenem verwunschenen Genre zu befassen und  so einige unglaublich unterhaltsame Trashperlen und, entgegen meinen Erwartungen, auch eine Handvoll erstaunlich spannender und gut inszenierter Klassiker (besonders empfehlen kann ich hier mal die TV-Serie &#8220;<a href="http://www.imdb.com/title/tt0182601/" target="_blank">Shadow Warriors</a>&#8221; mit Sonny Chiba in seiner Paraderolle als Ninjaboss Hattori Hanzo) zu bestaunen. Dieses neu gewonnene Filmwissen ermöglichte er mir nämlich erst, diesen Film richtig zu genießen &#8211; mit Abstrichen.</p>
<p><em><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/051.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-393" title="05" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/051.jpg" alt="" width="380" height="200" /></a></em>Wie &#8220;Samurai Fiction&#8221; weiß nämlich auch &#8220;Red Shadow&#8221; ziemlich genau, was er hier durch den Kakao zieht. Dabei orientiert er sich eher an der trashigen Seite des Genres, was aber auch gut zu seiner überdrehten Inszenierung passt. Die Gags sind eigentlich angestaubte Slapstick-Kalauer der untersten Schublade, irgendwie treffen sie aber trotzdem ins Schwarze. Problematisch nur, dass dem Film der Humor im weiteren Verlauf zunehmend verloren geht. Frage: Was wird aus einer schreiend komischen Satire auf trashige 70er und 80er- Ninjaschinken, wenn man ihr das Humoristische Fundament entzieht? Ein trashiger 70er und 80er- Ninjaschinken, naturlich! So nimmt Red Shadow spätestens im letzten Drittel leider die Identität dessen an, was er eigentlich zu dekonstruieren versucht und endet in seinen selber ausgelegten Fallen aus Plotschwächen und unglaubwürdigen Dialogen. Sehenswert ist das für Genrefans zwar immer noch, das Gesamtbild leidet aber empfindlich unter dieser Inkonsequenz.</p>
<p><strong>Wertung: 6/10</strong></p>
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		<title>Egg</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 08:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[J-Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Scheißfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Trash]]></category>
		<category><![CDATA[Yukihiko Tsutsumi]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Japan, 2005 Regie: Yukihiko Tsutsumi Fuck, was für ein warmer Haufen filmgewordene Büffelscheiße! Wann hab ich mich das letzte mal so über einen Film aufgeregt, alleine über die Tatsache dass er einfach so exisitieren darf? Und warum hab ich mir den Krempel überhaupt reingetan? In letzterer Frage kann ich mich mit folgendem Bild entschuldigen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0499321/" target="_blank">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/101595,Egg" target="_blank">OFDB</a></strong></p>
<p><strong>Japan, 2005</strong></p>
<p><strong>Regie: Yukihiko Tsutsumi</strong></p>
<p><strong>Fuck, was für ein warmer Haufen filmgewordene Büffelscheiße!</strong> Wann hab ich mich das letzte mal so über einen Film aufgeregt, alleine über die Tatsache dass er einfach so exisitieren darf? Und warum hab ich mir den Krempel überhaupt reingetan? In letzterer Frage kann ich mich mit folgendem Bild entschuldigen:</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/IMDB-Egg.png"><img class="size-full wp-image-352 alignnone" title="IMDB Egg" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/IMDB-Egg.png" alt="" width="629" height="210" /></a></p>
<p>Yup. Die Trashkultdeppen haben mal wieder zugeschlagen. Jene traurigen Daseinsformen, deren Lebensaufgabe es zu sein scheint, selbst den obskursten und billigsten Müll (ganz besonders, wenn er dazu noch aus Japan kommt) zu unverstandener Kunst hochzuloben und schamlos als Kult anzupreisen bevor der Rest der Welt merkt, dass er mal wieder unter häufiger verwendung des K-Wortes verarscht wurde. Angesichts diverser Reviews hatte ich abgedrehte, augenzwinkernde J-Horror-Trash-Kunst a &#8216;la <a href="http://www.ofdb.de/film/120897,Exte-Hair-Extensions" target="_blank">Exte</a> oder <a href="http://www.ofdb.de/film/8238,Uzumaki" target="_blank">Uzumaki</a> erwartet, für das was ich dann aber zu sehen bekam fehlen mir fast die Worte. Ich versuche trotzdem mal die Handlung grob zusammenzufassen.<span id="more-338"></span></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/014.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-354" title="01" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/014.jpg" alt="" width="396" height="222" /></a>Also, wir starten in einem Raum mit einem kleinen Mädchen, das ein Bild von einem Ei vor schwarzen Hintergrund malt. Hinter ihr steht eine alte Frau mit schwarzen Löchern im Gesicht anstelle von Augen. Sie droht dem Kind, es zu erschießen, wenn es nicht damit aufhört und setzt das dann auch in die Tat um.</p>
<p>In der nächsten Szene machen wir Bekanntschaft mit Tsukiku Arai, die als&#8230; &#8230;was auch immer das darstellen soll&#8230; in einer Firma für keine Ahnung was arbeitet. Auf jeden Fall scheint ihr Berufsbild daraus zu bestehen, mit der Maus auf einem Bildschirm voll schnell runterscrollender Nullen und Einsen auf rot aufblinkende Zweien (!!!) zu klicken. Der Startbildschirm des Rechners plärrte irgendwas von debugging, so sieht das also in Wirklichkeit aus <img src='http://www.samuraisundso.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Tsukiko hat in letzter Zeit immer öfter Halluzinationen von einem billig animierten CGI-Ei aus dem bald ein billig animiertes CGI-Etwas zu schlüpfen versucht. Sie geht zu einem Psychodoc, der ihr erklärt, dass Halluzinationen etwas für Kinder und daher ein Zeichen von mangelnder persönlicher Reife sind, und dass sie endlich erwachsen werden soll (argh!&#8230; ich meine&#8230; Aaaaargh!). Bald kriecht aus dem schlecht animierten CGI-Ei ein grauenvoll billig animiertes CGI-Monster, welches gerne nach bester Alien-Manier aus der Bauchdecke zu schlüpfen möchte. Sich in Schmerzen windend auf der Suche nach Hilfe wird sie von der Polizei verhaftet und die Beamten wollen sie einbuchten weil sie denken sie wär auf Drogen (als hätten die in Japan keine Drogentests&#8230;), aber sie wird von ihren Freunden (wo kommen die jetzt her?) gerettet, die in Ninja-ähnlichen Verkleidungen auf der Wache aufkreuzen und dabei mal eben zwei Bullen k.o. schlagen.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/025.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-355" title="02" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/025.jpg" alt="" width="396" height="222" /></a>Zusammen mit ihren Freunden recherchiert sie im Internet nach ihrer &#8220;Krankheit&#8221; und stößt dabei auf die Geschichte der eingangs erwähnten Dame, die ihre Enkelin (?) erschoss. Das Monster, stellen sie fest, lebt auf ihrer Netzhaut (!!!) und die alte Dame ist die Urgroßmutter von Tsukiko, die ihr das Monster vererbt hat. Sie hatte sich die Augen ausgestochen, um sich von dem Monster zu befreien. Nebenbei bemerkt Tsukiko, dass das Monster nur in der Dunkelheit aktiv ist und sich vor Licht fürchtet. Frage: Wenn das Vieh auf der Netzhaut lebt, warum will es dann durch die Bauchdecke ausschlüpfen? Aber das ist nur eins von vielen peinlich klaffenden Plotlöchern, und der Film tappt geradezu genüsslich mit beiden Füßen in jedes davon hinein.</p>
<p>Die nächste halbe Stunde besteht daraus, dass Tsukiko schreiend durch die Gegend rennt, immer auf der Suche nach Lichtquellen, um das Monster am schlüpfen zu hindern. Irgendwann erscheint ihr dann in einem besonders akuten Anfall von Hirnverbranntheit (seitens der Macher) der Geist der alten Dame ohne Augen und sie ermahnt Tsukiko, das Monster entweder wie ihr eigenes Kind anzunehmen (Häh?), oder es zu zerstören. In einer vollkommen unnachvollziehbaren Szene steht sie dann dem Monster gegenüber und die nächsten fünf Minuten lang starren sie sich nur gegenseitig an. Genau so quälend langweilig wie das klingt ist die Szene auch. Soll ich jetzt gerührt in Tränen ausbrechen oder was? Zu allem Überfluss ist auch noch das kleine Mädchen aus der Anfangsszene anwesend (wo kommt die jetzt her und warum?!!!) und verschwindet genauso unerklärt wieder. Tsukiko jedenfalls entwickelt Muttergrfühle für das hässliche, sie umbringen wollende Digitalmonster. Als es jenes wieder anfängt zu randalieren, entscheidet sie sich aber doch anders und sticht sich eine brennende Fackel ins rechte Auge, worauf das Monster verbrennt. Ruhe scheint wieder einzukehren, doch bald fangen die Hallus wieder an und diesmal sind es gleich drei Eier&#8230; und schon ist der Weg bereitet für eine Fortsetzung, die hoffentlich niemals gedreht wird.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/043.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-353" title="04" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/043.jpg" alt="" width="396" height="222" /></a>Selten bin ich beim Abspann mit einem solch zufriedenen Grinsen aus dem Sessel aufgestanden&#8230; &#8230;aus purer Erleichterung, dass der Film endlich zu ende ist! Ich bin auch nur aus der seltsamen Faszination bei der Sache geblieben, hier etwas phänomenal schlechtem beiwohnen zu dürfen. Der Scheiß ist nur ca. 70 Minuten lang und das sind immer noch 50 Minuten zu viel für diese alberne Handlung mit der Konsistenz eines Pissstrahls. Ein talentierter Regisseur, unterstützt von passablen Schauspielern, hätte den Stoff vielleicht zu einem netten Kurzfilm zusammengeschustert. In dieser Form beleidigt er aber einfach nur den Verstand des Zuschauers. Stellt sich die Frage, was für schlechte Drogen man braucht, um so einen Film zu drehen. Noch interessanter ist aber die Frage, was für gute Drogen man benötigt, um diese Filmgülle zu ertragen, bei vollem Bewusstein kann ich&#8217;s nämlich niemandem raten. Wollte ich dieser filmischen Kackwurst Komplimente machen, müsste ich mit Sätzen um mich werfen wie: Etwas besser als &#8220;Daniel der Zauberer&#8221;. Oder: Nicht ganz so schlimm wie &#8220;Meine Frau,die Spartaner und Ich&#8221;. Unterm Strich aber immer noch: Sehr, sehr schlecht.</p>
<p><strong>Wertung: 2/10</strong></p>
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		<title>Shaw Brothers auf Abwegen Teil 2: Der Koloss von Konga (The Mighty Peking Man)</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 15:58:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hongkong & China]]></category>
		<category><![CDATA[Shaw Brothers]]></category>
		<category><![CDATA[Trash]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Hongkong, 1977 Regie: Hoh Mung-Wa OMGWTF!?! Mir fehlen echt die Worte zu diesem Machwerk, also starten wir mal gleich mit der Handlung durch. In der Hongkong University Library treffen sich der Unternehmer Lu Tien und der Forscher Chen Cheng-Feng und setzen es sich in den Kopf, einen riesigen Menschenaffen, der gerade im Indischen Dschungel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0076164/" target="_blank">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/3532,Der-Koloss-von-Konga" target="_blank">OFDB</a></strong></p>
<p><strong>Hongkong, 1977</strong><strong></strong></p>
<p><strong>Regie: Hoh Mung-Wa</strong><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: x-small;"><strong><a href="http://www.ofdb.de/view.php?page=liste&amp;Name=Hoh+Mung-Wa"></a></strong></span></p>
<p>OMGWTF!?!</p>
<p>Mir fehlen echt die Worte zu diesem Machwerk, also starten wir mal gleich mit der Handlung durch.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/01.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-112" title="01" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/01.jpg" alt="" width="392" height="208" /></a><em>In der Hongkong University Library treffen sich der Unternehmer Lu Tien und der Forscher Chen Cheng-Feng und setzen es sich in den Kopf, einen riesigen Menschenaffen, der gerade im Indischen Dschungel von sich reden macht, zu fangen und als Attraktion (oder Forschungsobjekt?) zu vermarkten. In der nächsten Szene sehen wir, wie ein Schauspieler in einem absurden Affenkostüm mit albernen Kung Fu-Moves (oder was auch immer das darstellen soll) ein sehr offensichtlich per Bluescreen eingefügtes Dorf verwüstet. Es folgt ein flotter Schnitt zurück nach Hongkong, und schon kann die Expedition beginnen und der Film-gewordene Wahnsinn nimmt seinen lauf.</em></p>
<p><em>Jetzt gibt der Film erstmal einen Vorgeschmack auf die unglaublichen Gefahren, die da noch im Gebälk auf unsere Helden warten sollen, und das erste Dorf in dem sie ankommen wird mal gleich von wilden Elefanten (!!!) angegriffen, bevor Chen uns am Lagerfeuer seine Schmach über den Verlust seiner Freundin erklärt. Am nächsten Tag versinken zwei Kollegen (äh, fast) im Treibsand und ein einheimischer Begleiter wird bei einen dramatischen Ringkampf mit einem Tiger schwer verletzt. Um schon mal klar zu stellen, dass er zu den Bösen gehört, erschießt Lu Tien den armen Schlucker sofort. Bei einer folgenden Klettertour gehen noch mal ein paar Kollegen hopps und am Ziel ihrer Reise entdecken sie die Fußspuren des gesuchten Monstrums.</em><span id="more-78"></span></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/03.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-111" title="03" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/03.jpg" alt="" width="392" height="208" /></a>In der folgenden Nacht wird Chen von seiner verängstigten Crew verlassen und das große Vieh nimmt ihn am nächsten morgen sogleich in seine Klauen. Er wird befreit durch eine minimal bekleidete Blonde die aussieht, als wäre sie dem Pornodreh nebenan entlaufen. Die deutsche Synchro unterstützt diese Annahme auch noch dadurch, dass sie die Protagonistin zu jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit in so wildes Stöhnen und Keuchen ausbrechen lässt, dass ich erst mal den Ton leiser drehte, bevor miene Mitbewohner noch was falsches denken&#8230;</p>
<p>Und genau so geht es dann weiter. Den Rest kann man sich ja denken: Der Held verliebt sich in die blonde Schönheit, welche mit dem Affen befreundet ist. Der Affe wird nach Hongkong verschifft, Chen ändert seine Meinung und will ihn zusammen mit der Blonden wieder zurüchholen.</p>
<p>Aha, Shaw Brothers erweitern ihr Programm also um ein King Kong-Ripoff mit anklängen an Tarzan und Jane&#8230; Das ist zwar nicht überzeugend, aber durchaus belustigend. Man muss das Elend mit eigenen Augen gesehen haben um nachvollziehen zu können, warum mir der Streifen einen Lachanfall nach dem anderen entlockte. Es sind nicht nur die billigen Effekte, die bekloppten, klischeehaften Dialoge und die kaputte Synchro, sondern die seltsamen Vorstellungen der Chinesen vom Urwald und seinen Tücken sind es, die dem Film eine ganz spezielle, unfreiwillig komische Würze verleihen und aus einem auch so schon ganz unterhaltsamen Trashfeuerwerk eine Lachnummer erster Güte machen.</p>
<p>Unterm Strich ein hervorragender Partyfilm und total kaputte Unterhaltung für jeden, der sich mal so richtig das Hirn wegballern will.</p>
<p><strong>Wertung (objektiv): 4/10</strong></p>
<p><strong>Trash- &amp; Unterhaltungsfaktor: 10/10</strong></p>
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