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	<title>Samurais und so... &#187; Hitoshi Matsumoto</title>
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	<description>Weil&#039;s eh keinen interessiert.</description>
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		<title>Symbol (Shinboru)</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 04:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Dainipponjin]]></category>
		<category><![CDATA[Hitoshi Matsumoto]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Japan, 2009 Regie: Hitoshi Matsumoto Ein Wagen hält in irgendeinem mexikanischen Dorf. Eine rauchende und pausenlos fluchende Nonne steigt aus und betritt ein Haus. Dort sitzt eine Familie, wie sie genau dem rassistischen Hollywoodklischee entspricht das sich irgendwie in unserem kollektiven Gedächtnis festgesetzt hat. Und ein seltsamer Fremdkörper befindet sich auch dort: ein Mann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt1410261/" target="_blank">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/182762,Symbol" target="_blank">OFDB</a></strong></p>
<p><strong>Japan, 2009</strong></p>
<p><strong>Regie: Hitoshi Matsumoto</strong></p>
<p><em><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0210.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-487" title="02" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0210.jpg" alt="" width="380" height="214" /></a></em><em>Ein Wagen hält in irgendeinem mexikanischen Dorf. Eine rauchende und pausenlos fluchende Nonne steigt aus und betritt ein Haus. Dort sitzt eine Familie, wie sie genau dem rassistischen Hollywoodklischee entspricht das sich irgendwie in unserem kollektiven Gedächtnis festgesetzt hat. Und ein seltsamer Fremdkörper befindet sich auch dort: ein Mann mit einer grünen Maske sitzt dort Zeitung lesend am Mittagstisch, ein Profiwrestler wie wir bald erfahren, und wird von der unfreundlichen Nonne abgeholt. Sie machen sich auf den Weg zu dem bisher härtesten Kampf seines Lebens&#8230;</em></p>
<p><em>Ein mit einem quietschbunten Pyjama bekleideter Mann wacht in einem weißen Raum ohne Türen oder Fenster auf. Kaum hat er sich aufgerappelt, sieht er scharen von Engelsfiguren, die sich an den Wänden tummeln und sogleich auch wieder in der Wand verschwinden. Übrig bleiben unzählige kleine Engelspenisse (kein Witz!) die aus den Wänden herausragen. Jeder der Penisse, so stellt sich heraus, funktioniert als ein Schalter, der einen bestimmten Gegenstand erscheinen lässt oder ein bestimmtes Ereignis auslöst. Langsam lernt der Gefangene, wie die Sache funktioniert, wie er z.b. an etwas zu Essen oder eine Decke zum schlafen kommt. Auch einen Ausgang entdeckt er bald, doch bis er es schafft ihn rechtzeitig zu erreichen, bevor er sich wieder schließt, hat er noch einen langen Lernprozess vor sich&#8230;<span id="more-444"></span></em></p>
<p><em><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/016.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-486" title="01" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/016.jpg" alt="" width="380" height="214" /></a></em>Hitoshi Matsumoto ist in Japan nach Takeshi Kitano wohl die bekannteste Hausnummer wenn es um schrille TV-Comedy geht. Doch während letzterer gerade eher durch eine handfeste Krise in seinem filmischen Schaffen zu gehen scheint, begeisterte Matsumoto vor zwei Jahren mit seinem Regiedebut, der schrägen Superhelden-Monsterfilm-Mockumentary &#8220;Dainipponjin&#8221; die Kritiker. Zu seinem neuen Werk gab es im Vorfeld viel zu hören. Er habe diesmal wirklich den Vogel abgeschossen, an Schrägheit nochmal einen draufgesetzt. Dem kann ich zustimmen. Matsumoto hat seinen absurden Stil weiterentwickelt und auf die Spitze getrieben, aber ist &#8220;Symbol&#8221; deshalb auch der bessere Film? Ich finde nicht. Aber dazu gleich mehr.</p>
<p>So vollkommen neu wie das ganze klingt, ist es gar nicht unbedingt. Zwei Referenzen fallen mir da so spontan ein. Zum einen ist da Vincenzo Natalis (meiner Meinung nach etwas überbewerteter) Kultstreifen &#8220;Cube&#8221;, in der eine Gruppe fremder Leute versucht, lebend aus einem Labyrinth weißer mit tödlichen Fallen gespicker Räume zu entkommen. Der etwas später entstande &#8220;Nothing&#8221; vom selben Regisseur schlägt in eine ähnliche kerbe, hier geht es um das langsame verschwinden alles Materiellen, und am Ende bleibt ein endloses weißes &#8220;Nothing&#8221;. Es bleibt aber eher bei visuellen Ähnlichkeiten, auf inhaltlicher Ebene ist &#8220;Symbol&#8221; durchaus eigenständig und innovativ, und zum schreien komisch ist er obendrein. Was ihm im Vergleich zu seinem Vorgänger aber etwas abgeht ist ein emotionaler Zugang zu seinem Akteur und der eher Verkopften, skurrilen Handlung, sowie ein gewisser Aha-Effekt in der Auflösung.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/065.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-488" title="06" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/065.jpg" alt="" width="380" height="214" /></a>In &#8220;Dainipponjin&#8221; hatten wir diesen Verschrobenen und hoffnungslos veralteten Superhelden, ein Relikt längst vergangenen (Film-)Zeiten, der am Ende seine letzte Zuflucht in eben jener seltsam anachronistisch anmutenden Fantasiewelt findet. Wenn in &#8220;Symbol&#8221; dagegen die Handlungsstränge letztendlich zusammenlaufen, wirkt das ganze doch eher konstruiert, die wirkliche Bedeutung bleibt aber auch sehr der Interpretation des Zuschauers überlassen. Das klingt jetzt vielleicht wie ein Verriss, ist aber überhaupt nicht so gemeint. &#8220;Symbol&#8221; ist großartige und innovative Unterhaltung und absolut sehenswert. Nur halt IMHO etwas schwächer als sein Vorgänger, weniger einfühlsam und hintergründig, weshalb ich hier keine Höchstwertung vergeben möchte.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
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