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	<title>Samurais und so... &#187; Drama</title>
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	<description>Weil&#039;s eh keinen interessiert.</description>
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		<title>Blue Spring (Aoi haru)</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 22:50:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Pornostar]]></category>
		<category><![CDATA[Toshiaki Toyoda]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Japan, 2001 Regie: Toshiaki Toyoda In der Asaki Schule haben die Schüler das Ruder übernommen. Das Gebäude ist verwahrlost, die Lehrer haben nichts mehr zu sagen und versuchen nur noch aus der Defensive heraus ihren Arbeitstag unfallfrei zu überstehen. Zwischen den Schülern tobt ein brutaler Machtkampf um die Vorherrschaft auf dem Schulhof. Wer hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0309291/">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/37037,Blue-Spring">OFDB</a><br />
</strong></p>
<p><strong>Japan, 2001<br />
</strong></p>
<p><strong>Regie: Toshiaki Toyoda</strong></p>
<p><em><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/078.jpg"><img class="size-full wp-image-1043 alignright" title="07" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/078.jpg" alt="" width="392" height="208" /></a>In der Asaki Schule haben die Schüler das Ruder übernommen. Das Gebäude ist verwahrlost, die Lehrer haben nichts mehr zu sagen und versuchen nur noch aus der Defensive heraus ihren Arbeitstag unfallfrei zu überstehen. Zwischen den Schülern tobt ein brutaler Machtkampf um die Vorherrschaft auf dem Schulhof. Wer hier zum Boss aufsteigen will muss sich einer lebensgefährlichen Mutprobe unterziehen und seine Rivalen dabei überbieten. Der schweigsame und emotional unterkühlte Kujo wird unerwartet zum neuen Anführer. Mit der Hilfe seines Freundes Aoki festigt er schnell seinen Status als eiskalter Tyrann, der jeden ausschaltet, der ihm seinen Platz streitig machen will. Gleichzeitig gibt er sich aber auch vollkommen desinteressiert an seinem Umfeld und schon bald lehnt sich der davon frustrierte Aoki gegen ihn auf.<span id="more-1027"></span></em></p>
<p>Die parallelen zu seinem Vorgänger &#8220;Pornostar&#8221; drängen sich bei diesem Film geradezu auf. Auch dort portraitierte Toshiaki Toyoda seine Hapuptfigur als desillusionierten Jugendlichen ohne Zukunft, als ein gefühlskaltes Blatt im Wind, unfähig mit seiner Außenwelt zu kommunizieren und ohne Ambitionen, Werte oder Visionen. In &#8220;Blue Spring&#8221; perfektioniert er aber seinen nihilistisch-beklemmenden und dabei doch immer arschcoolen Style. Nie verlässt er die Schule als Handlungsort, es scheint fast als hätten seine Akteure kein Privatleben außerhalb des Schulalltags. Immer wieder sehen wir die Jugendlichen auf dem Schuldach stehen und die Stadt beobachten wie aus einem Käfig heraus. Sie wissen, dass es ein Leben außerhalb der Schulhofsmauern gibt, aber es erscheint <a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/096.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1045" title="09" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/096.jpg" alt="" width="392" height="208" /></a>irgendwie fremd und bedrohlich, die Zukunft &#8211; wenn es denn eine für sie gibt &#8211; nicht besonders erstrebenswert.</p>
<p>Viele Filme haben sich bereits diesem vagen Gefühl der Perspektivlosigkeit gewidmet, das in Japan seit dem platzen der Wirtschaftsblase offenbar viele junge Menschen nachhaltig geprägt hat. So eindrucksvoll und gleichzeitig unterhaltsam wie in &#8220;Blue Spring&#8221; habe ich das bisher aber noch nicht gesehen. In seiner überwiegend ebenso ruhigen aber auch spannungsgeladenen Inszenierung, seinen plötzlichen Gewaltausbrüchen und nicht zuletzt dank seines gelungenen, punkig-indierockenden Soundtracks entwickelt der Film eine unglaubliche Sogwirkung, der man sich so kaum entziehen kann. Es sei denn man hat kein Herz oder ist gefühlsmäßig genau so abgestumpft wie seine Protagonisten.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
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		<title>Toad&#8217;s Oil (Gama no abura)</title>
		<link>http://www.samuraisundso.de/2010/10/11/toads-oil-gama-no-abura/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 17:09:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Eureka]]></category>
		<category><![CDATA[Kiyoshi Kurosawa]]></category>
		<category><![CDATA[Kôji Yakusho]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Japan, 2009 Regie: Kôji Yakusho Takuro Yazawa zockt mit seinem Vermögen als wäre das alles nur ein lustiges Spiel und als wäre sein eigener Kontostand einfach eine Art Highscore die es zu knacken gilt. Die Börse ist seine Spielwiese, auf der er sich mit geradezu kindlicher Naivität austobt und alles andere um sich herum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt1248922/">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/201563,Gama-no-abura">OFDB</a></strong></p>
<p><strong>Japan, 2009</strong></p>
<p><strong>Regie: Kôji Yakusho</strong></p>
<p><em><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/019.jpg"><img class="size-full wp-image-653 alignright" title="01" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/019.jpg" alt="" width="392" height="208" /></a>Takuro Yazawa zockt mit seinem Vermögen als wäre das alles nur ein lustiges Spiel und als wäre sein eigener Kontostand einfach eine Art Highscore die es zu knacken gilt. Die Börse ist seine Spielwiese, auf der er sich mit geradezu kindlicher Naivität austobt und alles andere um sich herum vergisst. Wenn alles in die Hose geht, fängt er halt wieder von vorne an. Sein kompromissloses Weltbild, das Leben als ein einziges Spiel zu betrachten, gerät aus den Fugen als sein Sohn Takuya, auf dem Weg um seinen alten Freund Saburo aus dem Knast abzuholen, von einem LKW angefahren wird und in ein Koma fällt. Währenddessen zieht der mittellose aber um ein redliches Leben bemühte Saburo bei den Yazawas ein und in ihm und Takuro knallen zwei radikale Gegensätze aufeinander. Während Saburo versucht, wieder festen Boden unter die Füße zu kriegen, nimmt Takuro die Anrufe von Takuyas schräger Freundin an und gibt sich als sein Sohn aus; in den verlogenen Gesprächen mit der entrückten Hikari findet er eine neue Spielwiese. Bald darauf stirbt Takuya. Takuro verkauft daraufhin sein Anwesen, erwirbt ein Wohnmobil und begibt sich zusammen mit Saburo auf eine ausgedehnte Sinnsuche, die immer unwirklicher wird und in seine eigene Vergangenheit zu führen scheint.<span id="more-649"></span></em></p>
<p><a href="http://www.imdb.com/name/nm0945131/">Kôji Yakusho</a> wird den<a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/047.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-670" title="04" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/047.jpg" alt="" width="392" height="208" /></a> meisten an Japanischen Filmen interessierten schon als Schauspieler ein Begriff sein, unter anderem als das prägende Gesicht zahlreicher <a href="http://www.imdb.com/name/nm0475905/">Kiyoshi Kurosawa</a>-Streifen. Mit &#8220;Toad&#8217;s Oil&#8221; legt er hier sein Regiedebut vor, und er hat sich da so einiges vorgenommen. Für meinen Geschmack ein bisschen zu viel, denn so interessant und ambitioniert das ganze auf den ersten Blick auch wirkt, wollen sich die einzelnen Elemente hier nicht so recht zu einem stimmigen Gesamtwerk zusammenfügen. Der ganze Film wirkt eher unentschlossen, mag sich nicht entscheiden, ob er jetzt auf Zwerchfell oder Tränendrüse abzielen möchte. Durchaus interessante Charaktere wie Takuros Frau werden aufwändig eingeführt und spielen dann im weiteren Verlauf des Filmes keine wesentliche Rolle mehr und auch Saburos Charakter bleibt eher blass. Die Laufzeit von über zwei Stunden tut ihr übriges dazu, dass die Story immer mehr in alle Richtungen ausfranst und den Zuschauer etwas ratlos zurücklässt.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/056.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-655" title="05" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/056.jpg" alt="" width="392" height="208" /></a>Auf der Habenseite wäre dann der sympathisch lockere Erzählstil, der auf jegliches Pathos verzichtet, und die im laufe des Filmes immer märchenhafter anmutenden (aber teilweise auch etwas willkürlich eingeworfen wirkenden) Anekdoten auf dem Weg der beiden seltsamen Pilgerreisenden zu erwähnen. Am Ende bleibt ein halbwegs interessantes Regiedebut, von dem ich mir etwas mehr versprochen hätte. Nicht dass ich mich total gelangweilt hätte, der Film wusste durchaus zu unterhalten. Aber die wirre Handlung, die überdrehten Charktere, die zu ausufernde Inszenierung und die allgemeine Richtungslosigkeit des Films hinterlassen einen mehr gewollten als gekonnten Eindruck.</p>
<p>Hm&#8230; und was fällt mir da noch so spontan zu dem Motiv &#8220;Mit dem (Wohn-)Bus auf Sinnsuche&#8221; ein? Klar, &#8220;<a href="http://www.imdb.com/title/tt0243889/">Eureka</a>&#8221; von Shinji Aoyama. Und ratet mal, wer da die Hauptrolle spielt? Genau! Schuster, bleib bei deinen Leisten&#8230;</p>
<p><strong>Wertung: (6/10)</strong></p>
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		<title>Perhaps Love (Yue Goh Oi)</title>
		<link>http://www.samuraisundso.de/2010/08/24/perhaps-love/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 20:33:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hongkong & China]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Chan]]></category>
		<category><![CDATA[Takeshi Kaneshiro]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Hongkong 2005 Regie: Peter Chan Ohje, das war ja mal gar nix. Das ganze fängt durchaus vielversprechend an. Nach einigen einleitenden Worten des Erzählers wird der Zuschauer kopfüber in eine surreal anmutende Musicalwelt geworfen, mit knallbunten Zirkusperformances und überhaupt so ziemlich jedem Kitsch, den man an einem Filmset unterbringen kann. Als genau so ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0454914/" target="_blank">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/83682,Perhaps-Love" target="_blank">OFDB</a><br />
</strong></p>
<p><strong>Hongkong 2005<br />
</strong></p>
<p><strong>Regie: Peter Chan<br />
</strong></p>
<p>Ohje, das war ja mal gar nix.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/018.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-574" title="01" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/018.jpg" alt="" width="392" height="216" /></a>Das ganze fängt durchaus vielversprechend an. Nach einigen einleitenden Worten des Erzählers wird der Zuschauer kopfüber in eine surreal anmutende Musicalwelt geworfen, mit knallbunten Zirkusperformances und überhaupt so ziemlich jedem Kitsch, den man an einem Filmset unterbringen kann. Als genau so ein Filmset entpuppt sich die Szenerie dann auch, und ich denke mir: Toll, auch noch ein Film im Film. Was soll denn da noch schief gehen?<br />
So einiges, denn die ersten Minuten des Films entpuppen sich bald als reines Blendwerk, versprechen einem eine außergewöhnliche Bilderreise, münden dann aber leider nur in eine todlangweilige (Dr[ei]ecks-)Beziehungs-Schmonzette und eine Überdosis Kitsch.<span id="more-567"></span></p>
<p><em>Der abgebrannte Filmstudent Lin Jian-dong (gespielt vom in Hongkong-Blockbustern scheinbar unvermeidlichen Takeshi Kaneshiro), der eine Karriere als Schauspieler anstrebt, verliebt sich in die Nachtklubsängerin Sun Na. Die beiden ziehen zusammen, Sun Na fällt eine Karriere als Schauspielerin zu und Lin Jian-Dong versucht erfolglos als junger Regisseur Fuß zu fassen. Bald brennt Sun Na mit dem erfolgreichen Regisseur Nen Wie durch. Sun Na wird als Schauspielerin berühmt und vergisst Lin. Der wiederum kommt nicht darüber hinweg, aber auch ihm steht eine steile Karriere als Schauspieler bevor.<br />
Als beide im Rahmen der Dreharbeiten eines Musicalfilms wieder zusammentreffen, bei dem Nen Wie die Regie führt, kommt die alte Rivalität wieder zum Vorschein und beide führen einen erbitterten Kampf um Sun Na&#8217;s Liebe für sich zu gewinnen.</em></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/046.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-573" title="04" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/046.jpg" alt="" width="392" height="216" /></a>Yo, und das ist dann auch alles, was der Streifen unter der knalligen Oberfläche zu bieten hat: Knapp zwei Stunden aalglattes Rumgebitche, das in irgendeiner drittklassigen Telenovela besser aufgehoben wäre.<br />
Im Vorfeld faselte irgendein begeisterter Reviewer etwas davon, der Film würde durch seine Musicalsequenzen an Tiefe gewinnen, oder gar so ewtas wie eine Metaebene hinzufügen. Tja, das beabsichtigt der Film wohl auch, aber aber bei genauerer Betrachtung sind diese Szenen einfach nur irrelevant und fügen dem Film als reines Schmuckwerk nicht mal eine Pissstrahlbreite an Tiefe hinzu, sie führen lediglich die auch so schon überkitschige Story (die wir ja schon kennen) noch mal als überzuckerte Zirkusnummer auf und führen zu keinen neuen Erkenntnissen. Aber wenn man unbedingt meint, durch pissen ins Nichtschwimmerbecken den Wasserstand zu erhöhen&#8230;</p>
<p>Irgendwie erscheinen mir Filme wie dieser als eine gerechte Strafe für das versnobte Arthousepublikum, genau die Zuschauergruppe die auf sowas gern anspringt. Man kann sich damit etwas reintun, das oberflächlich wie Kunst aussieht und einen falschen Hauch von Klasse versprüht und muss dabei sein Gehirn nicht viel mehr anstrengen als bei der letzten Marienhof-Folge.</p>
<p>Wertung: 5/10</p>
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		<title>My Beautiful Girl Mari (Mari iyagi)</title>
		<link>http://www.samuraisundso.de/2010/08/04/my-beautiful-girl-mari/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 04:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Südkorea]]></category>
		<category><![CDATA[Animation]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Seong-kang Lee]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Südkorea 2002 Regie: Seong-kang Lee Animation aus Korea also? Mein letzter Ausflug in dieses Gefilde war eine herbe Enttäuschung und gefüllt mit zusammenhanglosen Plotdevices, offen zur Schau gestelltem Sexismus und einfallslosem Fäkalhumor. Ok, dann ich gebe also noch mal einem Film die Chance, mein Bild vom koreanischen Animationsfilm aufzupolieren. Und so viel sei schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0302758/" target="_blank">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/27996,My-Beautiful-Girl-Mari" target="_blank">OFDB</a></strong></p>
<p><strong>Südkorea 2002</strong></p>
<p><strong>Regie: Seong-kang Lee</strong></p>
<p>Animation aus Korea also? <a href="http://www.ofdb.de/film/104023,Aachi-&amp;-Ssipak" target="_blank">Mein letzter Ausflug</a> in dieses Gefilde war eine herbe Enttäuschung und gefüllt mit zusammenhanglosen Plotdevices, offen zur Schau gestelltem Sexismus und einfallslosem Fäkalhumor. Ok, dann ich gebe also noch mal einem Film die Chance, mein Bild vom koreanischen Animationsfilm aufzupolieren.</p>
<p><strong><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/045.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-468" title="04" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/045.jpg" alt="" width="712" height="396" /></a></strong></p>
<p>Und so viel sei schon mal gesagt, diesmal bin ich begeistert. Der Film erzählt die Geschichte der beiden Schulfreunde Nam-woo und Jun-ho. Bald sollen sich die Wege der beiden trennen, denn Jun-ho wird bald aus seinem beschaulichen Fischerdorf nach Seoul ziehen, wo sich seine Eltern bessere Bildungsmöglichkeiten für ihren Sohn erhoffen. Nam-woo dagegen hat immer noch den Tod seines Vaters zu verarbeiten und fürchtet um seine kranke Großmutter. In ihrer Freizeit treffen sich die beiden auf der Flucht vor der tristen Realität an einem alten Leuchtturm, von dem eine seltsame Magie auszugehen scheint. Jener Leuchtturm ist dann auch Nam-woo&#8217;s Verbindungspunkt zu einer seltsamen Fantasiewelt, in welcher er seinem sorgenreichen Alltag entkommt, in der er auf riesigen Fischen und unbekannten Fabelwesen reitet und sich in ein wortloses, in weißes Fell gekleidetes Mädchen verliebt, dass er &#8220;Mari&#8221; nennt.<span id="more-443"></span></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/053.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-469" title="05" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/053.jpg" alt="" width="712" height="396" /></a></p>
<p>Der Leuchtturm kann dann auch als Symbol für Nam-woo&#8217;s verlorene Jugend gelten. Je näher der Tag von Jun-Ho&#8217;s abreise rückt, umso mehr schleicht sich auch ein trauruger Hauch von Abschied in Nam-woo&#8217;s Märchenwelt. Als dann die Abrissarbeiten am ausgedienten Leuchtturm beginnen, wird klar, dass diese Welt nicht mehr lange bestehen kann. Überhaupt ist der Film voll mit schillernder Symbolik, ohne dabei jemals in totalen Kitsch abzudriften.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/074.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-466" title="07" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/074.jpg" alt="" width="712" height="396" /></a></p>
<p>Auf visueller Ebene wurde ein sehr ungewöhnlicher, pastellartiger Animationsstil gewählt. Digitale und handgemachte Animationen gehen eine perfekte Symbiose ein und der Zeichenstil vermag genauso die etwas triste, wolkenverhangene Realität des Fischerdorfes wiederzugeben wie die überwältigenden Fantasiewelten, alles wirkt wie aus einem Guss. So eigenständig die Animationen sind, so sehr fühle ich mich inhaltlich aber (im positiven Sinne) an alte japanische Bekannte erinnert: Yoshifumi Kondô&#8217;s Gbibli-Produktion &#8220;Whisper of the Heart&#8221; schaffte es z.b. ebenso meisterlich, für Anime-Verhältnisse ungewöhnlichen Realismus mit knallbunten und surrealen Fantasiewelten zu verbinden, und auch an manche Filme von Isao Takahata, insbesondere &#8220;The Ocean Waves&#8221; und an die kontemplativen Streifen eines Makoto Shinkai fühle ich mich erinnert.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
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