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	<title>Samurais und so... &#187; Comedy</title>
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	<description>Weil&#039;s eh keinen interessiert.</description>
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		<title>Fish Story (Fisshu sutôrî)</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 15:42:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Yoshihiro Nakamura]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Japan, 2009 Regie: Yoshihiro Nakamura Im Jahr 2012 droht der Menschheit die  Vernichtung durch einen riesigen Kometen. Bruce Willis und seine Helden aus Hollywood haben ihren Weltrettungsversuch schon lange verkackt und in ihren letzten Stunden schaut die Welt verzweifelt zu einer Indischen Astronautencrew und ihrem scheinbar hoffnungslosen Versuch auf, den apokalyptischen Himmelskörper in letzter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt1244666/" target="_blank">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/185897,Fish-Story" target="_blank">OFDB</a></strong></p>
<p><strong>Japan, 2009</strong></p>
<p><strong>Regie: Yoshihiro Nakamura</strong></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/017.jpg"><img class="size-full wp-image-519 alignright" title="01" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/017.jpg" alt="" width="380" height="202" /></a><em>Im Jahr 2012 droht der Menschheit die  Vernichtung durch einen riesigen Kometen. Bruce Willis und seine Helden aus Hollywood haben ihren Weltrettungsversuch schon lange verkackt und in ihren letzten Stunden schaut die Welt verzweifelt zu einer Indischen Astronautencrew und ihrem scheinbar hoffnungslosen Versuch auf, den apokalyptischen Himmelskörper in letzter Sekunde zu zerstören. Der Großteil der japanischen Bevölkerung ist bereits in die Berge oder in private Schutzbunker geflohen.<br />
In einem Plattenladen, irgendwo in einem menschenleeren Japan, brennt noch Licht. Zwei Nerds fachsimpeln über Comics, Punkrock und den ganzen Rest, und über Gekirin, eine Japanische Band die im Jahr 1975, so sagt man, den Punkrock schon vorwegnahm.</em></p>
<p><em>1982 sitzen drei Studenten eher unfreiwillig im gleichen Auto. Einer von ihnen hat Kasetten mit seltsamer Musik dabei und erzählt eine der zahlreichen urbanen Legenden um den Song &#8220;Fish Story&#8221; der obskuren Band Gekirin. Man sagt, Menschen mit übersinnlichen Fähigkeiten könnten während des Songs einen Schrei hören und würden damit einen Fluch auf sich laden&#8230;<span id="more-514"></span></em></p>
<p><em>1989 versammelt sich eine Gruppe von Nostradamus-Freaks, um den letzten Sonnenuntergang zu bewundern und zusammen dem nach ihrer Rechnung bevorstehenden Weltuntergang in einer riesigen Arche zu entkommen. Als am nächsten Morgen dennoch die Sonne aufgeht, spaltet sich die Sekte in zwei Lager. Der Weltuntergang wird vorerst mal abgesagt und auf das </em><em>Jahr 2009 oder 2012 verschoben. Außerdem hat man offensichtlich vergessen, sich um ein passendes Boot zu kümmern.</em></p>
<p><em><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/038.jpg"><img class="size-full wp-image-520 alignright" title="03" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/038.jpg" alt="" width="380" height="202" /></a></em><em>1999 wird eine Fähre auf dem Weg nach Hokkaido von Sektenmitgliedern gekapert. Es sieht nicht gut aus für die </em><em>Passagiere, </em><em>aber in der Bordküche arbeitet unerkannt einer der unwahrscheinlichsten Helden, die man sich vorstellen kann. Ein selbsternannter Streiter für die Gerechtigkeit, gerade dem Schulalter entwachsen, stellt sich den Entführern entgegen. War mal wieder nix mit Untergang und so&#8230;</em></p>
<p><em>1975 werfen die Musiker der Band Gekirin das Handtuch. Ihre Musik ist ihrer Zeit klar voraus, aber niemand merkt es. Bei ihrer Plattenfirma sind die Jungs längst in Ungnade gefallen und es wird klar, dass die Platte an der sie gerade arbeiten auch ihre letzte sein wird. Okazaki, der väterliche Freund und Manager der Band, drückt dem Gitarristen Shigeki ein seltsames Buch voll von vermeintlich sinnfreiem Kauderwelsch in die Hand, das ihm die inspiration zu dem Song &#8220;Fish Story&#8221; liefert.</em></p>
<p>Yoshihiro Nakamura, der vor einigen Jahren noch bevorzugt zum J-Horror-Einheitsbrei beitrug, scheint sich gerade zu einem der heißen Talente in Japan zu entwickeln. Vor einer Weile überraschte er mich schon mit dem beschwingten Jugenddrama &#8220;The Foreign Duck, the Native Duck and God in a Coin Locker&#8221;, über das ich vielleicht bei Gelegenheit noch was schreiben werde. Weitere seiner Filme stehen noch auf meiner MustSee-Liste. Mit &#8220;Fish Story&#8221; lieferte er jedenfalls letztes Jahr ein echtes Sommer-Highlight ab, das im internationalen Festivalzirkus (so scheint es mir zumindest) leider etwas wenig Beachtung fand.</p>
<p><strong><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/103.jpg"><img class="size-full wp-image-523 alignright" title="10" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/103.jpg" alt="" width="380" height="202" /></a></strong>Die größte Stärke des Films sind klar seine Geschichten. Statt einer liefert er gleich so etwa fünfeinhalb davon und jede davon hält einen bestens bei Laune. Dankenswerterweise verzichtet er dabei auf Slapstick und überflüssigen Flachwitz und unterscheidet sich so in seiner entspannten Erzählweise stark von der üblichen Comedygülle. Kontrastierte Nakamura in &#8220;The Native Duck&#8230;&#8221; die immer unter der Oberfläche brodelnde  Komik der Story noch mit nachdenklichem Drama, so liefert er hier ein reinrassiges Feelgood-Movie ab und einen seltenen Beweis, das diese Art von beschwingter Unterhaltung nicht platt sein muss und Leichtfüßigkeit nicht automatisch auch Ideen- und Anspruchlosigkeit bedeutet.</p>
<p>So kann man auch locker über ein paar Schwächen hinwegegsehen, wie etwa ein paar kleinere schauspielerische Ausrutscher, den etwas lang geratenen Schlussteil oder den etwas zu penetrant-häufigen Einsatz des Titelsongs. Das alles wird  mehr als ausgeglichen durch eine Fülle überaus amüsanter Anekdoten, sympathisch-schrullige Charaktere, bissige Blockbuster-Satire und die niedliche Vorstellung, mit Musik tatsächlich die Welt retten zu können.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
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		<title>Symbol (Shinboru)</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 04:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Dainipponjin]]></category>
		<category><![CDATA[Hitoshi Matsumoto]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Japan, 2009 Regie: Hitoshi Matsumoto Ein Wagen hält in irgendeinem mexikanischen Dorf. Eine rauchende und pausenlos fluchende Nonne steigt aus und betritt ein Haus. Dort sitzt eine Familie, wie sie genau dem rassistischen Hollywoodklischee entspricht das sich irgendwie in unserem kollektiven Gedächtnis festgesetzt hat. Und ein seltsamer Fremdkörper befindet sich auch dort: ein Mann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt1410261/" target="_blank">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/182762,Symbol" target="_blank">OFDB</a></strong></p>
<p><strong>Japan, 2009</strong></p>
<p><strong>Regie: Hitoshi Matsumoto</strong></p>
<p><em><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0210.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-487" title="02" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0210.jpg" alt="" width="380" height="214" /></a></em><em>Ein Wagen hält in irgendeinem mexikanischen Dorf. Eine rauchende und pausenlos fluchende Nonne steigt aus und betritt ein Haus. Dort sitzt eine Familie, wie sie genau dem rassistischen Hollywoodklischee entspricht das sich irgendwie in unserem kollektiven Gedächtnis festgesetzt hat. Und ein seltsamer Fremdkörper befindet sich auch dort: ein Mann mit einer grünen Maske sitzt dort Zeitung lesend am Mittagstisch, ein Profiwrestler wie wir bald erfahren, und wird von der unfreundlichen Nonne abgeholt. Sie machen sich auf den Weg zu dem bisher härtesten Kampf seines Lebens&#8230;</em></p>
<p><em>Ein mit einem quietschbunten Pyjama bekleideter Mann wacht in einem weißen Raum ohne Türen oder Fenster auf. Kaum hat er sich aufgerappelt, sieht er scharen von Engelsfiguren, die sich an den Wänden tummeln und sogleich auch wieder in der Wand verschwinden. Übrig bleiben unzählige kleine Engelspenisse (kein Witz!) die aus den Wänden herausragen. Jeder der Penisse, so stellt sich heraus, funktioniert als ein Schalter, der einen bestimmten Gegenstand erscheinen lässt oder ein bestimmtes Ereignis auslöst. Langsam lernt der Gefangene, wie die Sache funktioniert, wie er z.b. an etwas zu Essen oder eine Decke zum schlafen kommt. Auch einen Ausgang entdeckt er bald, doch bis er es schafft ihn rechtzeitig zu erreichen, bevor er sich wieder schließt, hat er noch einen langen Lernprozess vor sich&#8230;<span id="more-444"></span></em></p>
<p><em><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/016.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-486" title="01" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/016.jpg" alt="" width="380" height="214" /></a></em>Hitoshi Matsumoto ist in Japan nach Takeshi Kitano wohl die bekannteste Hausnummer wenn es um schrille TV-Comedy geht. Doch während letzterer gerade eher durch eine handfeste Krise in seinem filmischen Schaffen zu gehen scheint, begeisterte Matsumoto vor zwei Jahren mit seinem Regiedebut, der schrägen Superhelden-Monsterfilm-Mockumentary &#8220;Dainipponjin&#8221; die Kritiker. Zu seinem neuen Werk gab es im Vorfeld viel zu hören. Er habe diesmal wirklich den Vogel abgeschossen, an Schrägheit nochmal einen draufgesetzt. Dem kann ich zustimmen. Matsumoto hat seinen absurden Stil weiterentwickelt und auf die Spitze getrieben, aber ist &#8220;Symbol&#8221; deshalb auch der bessere Film? Ich finde nicht. Aber dazu gleich mehr.</p>
<p>So vollkommen neu wie das ganze klingt, ist es gar nicht unbedingt. Zwei Referenzen fallen mir da so spontan ein. Zum einen ist da Vincenzo Natalis (meiner Meinung nach etwas überbewerteter) Kultstreifen &#8220;Cube&#8221;, in der eine Gruppe fremder Leute versucht, lebend aus einem Labyrinth weißer mit tödlichen Fallen gespicker Räume zu entkommen. Der etwas später entstande &#8220;Nothing&#8221; vom selben Regisseur schlägt in eine ähnliche kerbe, hier geht es um das langsame verschwinden alles Materiellen, und am Ende bleibt ein endloses weißes &#8220;Nothing&#8221;. Es bleibt aber eher bei visuellen Ähnlichkeiten, auf inhaltlicher Ebene ist &#8220;Symbol&#8221; durchaus eigenständig und innovativ, und zum schreien komisch ist er obendrein. Was ihm im Vergleich zu seinem Vorgänger aber etwas abgeht ist ein emotionaler Zugang zu seinem Akteur und der eher Verkopften, skurrilen Handlung, sowie ein gewisser Aha-Effekt in der Auflösung.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/065.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-488" title="06" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/065.jpg" alt="" width="380" height="214" /></a>In &#8220;Dainipponjin&#8221; hatten wir diesen Verschrobenen und hoffnungslos veralteten Superhelden, ein Relikt längst vergangenen (Film-)Zeiten, der am Ende seine letzte Zuflucht in eben jener seltsam anachronistisch anmutenden Fantasiewelt findet. Wenn in &#8220;Symbol&#8221; dagegen die Handlungsstränge letztendlich zusammenlaufen, wirkt das ganze doch eher konstruiert, die wirkliche Bedeutung bleibt aber auch sehr der Interpretation des Zuschauers überlassen. Das klingt jetzt vielleicht wie ein Verriss, ist aber überhaupt nicht so gemeint. &#8220;Symbol&#8221; ist großartige und innovative Unterhaltung und absolut sehenswert. Nur halt IMHO etwas schwächer als sein Vorgänger, weniger einfühlsam und hintergründig, weshalb ich hier keine Höchstwertung vergeben möchte.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
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		<title>DumBeast (Donju)</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 04:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Hideaki Hosono]]></category>
		<category><![CDATA[Studio 4°c]]></category>
		<category><![CDATA[Tadanobu Asano]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Japan, 2009 Regie: Hideaki Hosono Ryuji Dekogawa, der Autor eines soeben preisgekrönten Romans, ist spurlos verschollen, und so macht sich die Verlegerin Shizuka auf in sein Heimatdorf um nach ihm zu suchen. Ihre erste Anlaufstelle dabei ist der Gigolo-Club (Anm.: Nach kurzer Recherche stelle ich fest, dass damit kein Bordell gemeint ist, sondern das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt1267381/" target="_blank">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/192796,Donj%C3%BB" target="_blank">OFDB</a></strong></p>
<p><strong>Japan, 2009</strong></p>
<p><strong>Regie: Hideaki Hosono</strong></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/044.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-450" title="04" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/044.jpg" alt="" width="380" height="202" /></a><em>Ryuji Dekogawa, der Autor eines soeben preisgekrönten Romans, ist spurlos verschollen, und so macht sich die Verlegerin Shizuka auf in sein Heimatdorf um nach ihm zu suchen. Ihre erste Anlaufstelle dabei ist der Gigolo-Club (Anm.: Nach kurzer Recherche stelle ich fest, dass damit kein Bordell gemeint ist, sondern das männlich besetzte Gegenstück zu den berüchtigten Hostessenklubs) des exzentrischen Chi Edajima, der als einziger &#8220;Gigolo&#8221; übrig geblieben ist, nachdem er alle anderen in seinen Temperamentsanfällen gefeuert hat. Dekogawa soll in der letzten Zeit öfter hier vorbeigekommen sein. Ebenfalls im Club tummeln sich Edajama&#8217;s Frau Junko, der korrupte Polizist Okamoto und das flippige Lolicon-Püppchen Nora. Langsam macht sich Shizuka mit den abgedrehten Persönlichkeiten und ihrer Geschichte vertraut und es erhärtet sich der Verdacht des Mordes am Schriftsteller&#8230;<span id="more-442"></span></em></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/064.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-448" title="06" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/064.jpg" alt="" width="380" height="202" /></a>Fast hätte ich Hideaki Hosonos Regiedebut nach den ersten fünf Minuten wieder ausgeschaltet, zu sehr sah das mal wieder nach durchschnittlicher japanischer Comedyware a&#8217;la &#8220;The Shonen Merikensack&#8221; (ganz nett) oder &#8220;Yaji &amp; Kita&#8221; (grauenvoll) aus mit überdrehtem Slapstick, einer wirren Aneinanderreihung von einfallslosen Gags und hölzernen Dialogen. Und ja, der Film vereint die meisten Schwächen des Genres in sich. Im Gegensatz zu den meisten seiner Konkurrenten &#8211; und das macht ihn dann doch noch zu einem durchaus sehenswerten Film &#8211; verkommt er aber nicht zu einer zusammenhanglosen Nummernrevue, sondern er schafft es durchaus gekonnt eine so bittere wie amüsante kleine Geschichte zu erzählen.</p>
<p>Überwiegend in Rückblenden erzählt der Film die skurrile Story des zähen Schriftstellers, der einfach nicht stirbt, egal wie ausgefeilt die Mordpläne auch sein mögen. Schauspielerisch ist das ganze erwartungsgemäß keine Meisterleistung, aber die gewohnt gute Performance von Tadanobu Asano als verpeilter Dekogawa weiß zu gefallen. Ebenfalls zur Abwechslung tragen einige von Studio 4°c produzierte Animationssequenzen bei, auch wenn sie nicht die Brillianz der Eigenproduktionen des besagten Studios erreichen. Vermutlich hat&#8217;s dafür einfach am Budget gefehlt. Trotz allem: Der Film hat mich positiv überrascht und ist hervorragende, wenn auch eher anspruchlose, Unterhaltung für zwischendurch.</p>
<p><strong>Wertung: 7/10</strong></p>
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		<title>Red Shadow (Aka Kage)</title>
		<link>http://www.samuraisundso.de/2010/07/14/red-shadow-aka-kage/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 15:14:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Hiroyuki Nakano]]></category>
		<category><![CDATA[Ninjafilm]]></category>
		<category><![CDATA[Trash]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Japan, 2001 Regie: Hiroyuki Nakano Die drei jungen Ninja Red Shadow (Aka Kage), Blue Shadow (Aoi Kage) und Asuka sind zusammen aufgewachsen und nun endlich bereit, auf sich alleine gestellt ihre ersten Mord- und Spionageaufträge im Kampf für Frieden und Gerechtigkeit (klar, ne?) auszuführen. Der Rote und der Blaue sind dabei heimlich in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0294280/" target="_blank">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/14034,Red-Shadow">OFDB</a></strong></p>
<p><strong>Japan, 2001</strong></p>
<p><strong>Regie: Hiroyuki Nakano</strong></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/062.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-390" title="06" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/062.jpg" alt="" width="380" height="200" /></a><em>Die drei jungen Ninja Red Shadow (Aka Kage), Blue Shadow (Aoi Kage) und Asuka sind zusammen aufgewachsen und nun endlich bereit, auf sich alleine gestellt ihre ersten Mord- und Spionageaufträge im Kampf für Frieden und Gerechtigkeit (klar, ne?) auszuführen. Der Rote und der Blaue sind dabei heimlich in die gewitzte Asuka verknallt, aber als echte Ninja sind sie dummerweise zu einer enthaltsamen und ablenkungsfreien Lebensweise verpflichtet. Als die drei in einen Hinterhalt geraten und Asuka dabei ins Gras beißen muss, trennen sich die Wege der beiden überlebenden Kameraden. Während der Blaue Schatten dem Leben als Ninja abschwört und sich mit allerlei zwielichtigen Machenschaften ganz passabel über Wasser hält, dient der Rote Ninja weiterhin unter seinem Meister. Dieser beauftragt ihn, die Geschehnisse am Hof der edlen Prinzessin Koto auszuspionieren, deren Vater vor kurzem ermordet wurde, und schließt dabei sowas wie Freundschaft mit der so cleveren wie hübschen Herrscherin. Zunehmend beginnt er an den Motiven seines Meisters zu zweifeln und als er den Auftrag erhält, die Prinzessin zu liquidieren, schlägt er sich auf ihre Seite und riskiert sein Leben um sie zu retten. Dabei bekommt er unerwartete Hilfe von seinem verschollenen alten Kameraden&#8230;</em></p>
<p><a href="http://www.imdb.com/name/nm0620294/" target="_blank"></a><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/036.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-392" title="03" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/036.jpg" alt="" width="380" height="200" /></a><a href="http://www.imdb.com/name/nm0620294/" target="_blank">Hiroyuki Nakano</a> war mir bereits als Regisseur von &#8220;<a href="http://www.ofdb.de/film/1867,Samurai-Fiction" target="_blank">Samurai Fiction</a>&#8221; bekannt. In jenem Streifen verschmolz er die bekannten Elemente und Klischees klassischer Samuraifilme mit jeder Menge Slapstick, überdrehten visuellen Einfällen und Videoclip-Ästhetik zu einem unwiderstehlichen Bastard aus schriller PopArt und schrägem Humor. Trotzdem zeugte das Ergebnis in jedem Moment von großem Respekt, einer tiefen Verbeugung vor der reichhaltigen Geschichte seines eigenen Genres.<span id="more-385"></span></p>
<p>Mit Red Shadow verhält sich das ähnlich in Bezug auf alte Ninjaklamotten, wenn er auch das hohe Niveau seines indirekten Vorgängers nicht halten kann. Schon länger stand der Film auf meiner must-see-Liste. Es stellte sich aber als glücklicher Zufall heraus, dass ich ihn mir nicht schon früher angeschaut habe. Denn im laufe der letzten Monate kam ich mal dazu, mich ein wenig ausführlicher mit jenem verwunschenen Genre zu befassen und  so einige unglaublich unterhaltsame Trashperlen und, entgegen meinen Erwartungen, auch eine Handvoll erstaunlich spannender und gut inszenierter Klassiker (besonders empfehlen kann ich hier mal die TV-Serie &#8220;<a href="http://www.imdb.com/title/tt0182601/" target="_blank">Shadow Warriors</a>&#8221; mit Sonny Chiba in seiner Paraderolle als Ninjaboss Hattori Hanzo) zu bestaunen. Dieses neu gewonnene Filmwissen ermöglichte er mir nämlich erst, diesen Film richtig zu genießen &#8211; mit Abstrichen.</p>
<p><em><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/051.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-393" title="05" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/051.jpg" alt="" width="380" height="200" /></a></em>Wie &#8220;Samurai Fiction&#8221; weiß nämlich auch &#8220;Red Shadow&#8221; ziemlich genau, was er hier durch den Kakao zieht. Dabei orientiert er sich eher an der trashigen Seite des Genres, was aber auch gut zu seiner überdrehten Inszenierung passt. Die Gags sind eigentlich angestaubte Slapstick-Kalauer der untersten Schublade, irgendwie treffen sie aber trotzdem ins Schwarze. Problematisch nur, dass dem Film der Humor im weiteren Verlauf zunehmend verloren geht. Frage: Was wird aus einer schreiend komischen Satire auf trashige 70er und 80er- Ninjaschinken, wenn man ihr das Humoristische Fundament entzieht? Ein trashiger 70er und 80er- Ninjaschinken, naturlich! So nimmt Red Shadow spätestens im letzten Drittel leider die Identität dessen an, was er eigentlich zu dekonstruieren versucht und endet in seinen selber ausgelegten Fallen aus Plotschwächen und unglaubwürdigen Dialogen. Sehenswert ist das für Genrefans zwar immer noch, das Gesamtbild leidet aber empfindlich unter dieser Inkonsequenz.</p>
<p><strong>Wertung: 6/10</strong></p>
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