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	<title>Samurais und so... &#187; 47 Ronin</title>
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	<description>Weil&#039;s eh keinen interessiert.</description>
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		<title>235 Ronin: Das war&#8217;s auch schon&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 05:10:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[235 Ronin]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;für mich ist das Thema jetzt auf jeden Fall erst mal erledigt, abgefrühstückt und durchgefickt. Mein Bedarf an guten und schlechten Bearbeitungen des Stoffes ist vorerst gesättigt, sollte ich aber noch irgendetwas richtig tolles verpasst haben, bin ich weiterhin offen für eure Empfehlungen. Nun bleibt die Frage, was ich zum Einstieg empfehlen würde. Eine eindeutige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/47-ronin-scaled.jpg"><img class="size-full wp-image-1018 alignnone" title="47-ronin-scaled" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/47-ronin-scaled.jpg" alt="" width="600" height="395" /></a></p>
<p>&#8230;für mich ist das Thema jetzt auf jeden Fall erst mal erledigt, abgefrühstückt und durchgefickt. Mein Bedarf an guten und schlechten Bearbeitungen des Stoffes ist vorerst gesättigt, sollte ich aber noch irgendetwas richtig tolles verpasst haben, bin ich weiterhin offen für eure Empfehlungen. <img src='http://www.samuraisundso.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nun bleibt die Frage, was ich zum Einstieg empfehlen würde. <span id="more-998"></span>Eine eindeutige Empfehlung kann ich leider nicht geben, das ist echt Geschmackssache.</p>
<p>Sehr schlechte Menschen mit dem unbedingten Willen zur Selbstbestrafung können es mal mit Kunio Watanabes &#8217;58er oder Kon Ichikawas &#8217;94er Fassung versuchen.<br />
Cineastische Feinschmecker mit viel Geduld werden mit der Mizoguchi-Verfilmung glücklich.<br />
Wem eher der Sinn nach rasanter Popcorn-Unterhaltung steht, dem lege ich die Fukasaku-Version ans Herz.<br />
Und wer es gerne als farbenfrohes Epos mit Pauken und Trompeten mag, sollte Inagakis &#8217;62er Werk nicht verpassen.</p>
<p>Noch &#8216;n paar Worte zur Verfügbarkeit der Filme:</p>
<p>Die Fassungen von Mizoguchi und Inagaki sind auf &#8211; gemessen am jeweiligen Alter der Filme &#8211; sehr ordentlichen PAL-DVDs beim australischen Label Madman erschienen, beide sind den vergriffenen US-Veröffentlichungen weit überlegen.<br />
Die (nicht so empfehlenswerten) Fassungen von Watanabe und Ichikawa gibt&#8217;s  in guter Qualität beim US-Label Animeigo.<br />
Die Fukasaku-Verfilmung gibt es entweder als (vergriffene) Einzel-DVD vom US-Label Adness oder als Teil der durchaus empfehlenswerten &#8220;Shogun Collection&#8221; (enthält neben zwei eher trashig-spaßigen Filmen auch den im Review angesprochenen Fukasaku-Chiba-Film &#8220;Shogun&#8217;s Samurai&#8221;) von BCI Eclipse. Beide DVDs sind vom Cover abgesehen identisch, beide sind vergriffen. Zumindest die Box sollte aber noch günstig auf dem Gebrauchtmarkt zu bekommen sein. Bild und Ton sind hervorragend.</p>
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		<title>47 Ronin (Shijûshichinin no shikaku)</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 05:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
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		<category><![CDATA[Jidai Geki]]></category>
		<category><![CDATA[Kon Ichikawa]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Japan, 1994 Regie: Kon Ichikawa Mit Kon Ichikawas umfangreichen Werk bin ich eigentlich noch gar nicht vertraut, aber soviel kann ich mal sagen: Diese mäßige Verfilmung wird seinem Status  als einer der großen in keinster Weise gerecht. Zum Anfang sieht alles noch recht interessant aus. Mit einer nüchternen Erzählstimme, ganz im Stil eines TV-Sprechers, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.imdb.com/title/tt0111170/">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/38045,47-Ronin">OFDB</a></em></p>
<p><em>Japan, 1994</em><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0313.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-990" title="03" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0313.jpg" alt="" width="396" height="212" /></a></p>
<p><em>Regie: Kon Ichikawa</em></p>
<p>Mit Kon Ichikawas umfangreichen Werk bin ich eigentlich noch gar nicht vertraut, aber soviel kann ich mal sagen: Diese mäßige Verfilmung wird seinem Status  als einer der großen in keinster Weise gerecht. Zum Anfang sieht alles noch recht interessant aus. Mit einer nüchternen Erzählstimme, ganz im Stil eines TV-Sprechers, werden wir in wenigen Sätzen in die Handlung eingeführt und es scheint ganz so, als wolle Ichikawa die Geschichte aus einer distanziert dokumentarischen Perspektive erzählen. Ein vielversprechender Ansatz, aber wenn das wirklich seine Absicht war muss ich leider sagen, dass das Experiment auf ganzer Linie gescheitert ist.<span id="more-976"></span></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/049.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-988" title="04" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/049.jpg" alt="" width="396" height="212" /></a>Apropos Linie, der bleibt Ichikawa daraufhin nur so etwa fünf vielversprechende Minuten lang treu. Danach wird klar, auf was für einem Boden sich den Film wirklich bewegt, und der besteht überwiegend aus seichtem und unspannend inszeniertem Melodrama. Im weiteren Verlauf konzentriert sich der Film vollkommen auf Oishi, den Anführer der Ronin, und verschwendet dabei unter anderem locker eine halbe Stunde mit einer überflüssigen Romanze zwischen ihm und der Tochter von.. äh&#8230; hab schon längst vergessen von wem und ist auch total egal. Trägt nämlich alles nicht zur Haupthandlung bei, ist sehr unglaubhaft konstruiert und in seiner konsequent unterkühlten Darstellung einfach eine Schlaftablette erster Güte.</p>
<p>Und genau das kann man auch so über den Rest des Filmes sagen: Er ist weder interessant noch spannend und lässt den Zuschauer emotional einfach nur kalt. Herausragende schauspielerische Leistungen sind auch nicht dabei und von ein paar wenigen guten Monenten abgesehen erinnert das ganze auch visuell eher an eine mittelmäßige TV-Produktion. Laaaaangweilig!</p>
<p><strong>Wertung: 4/10</strong></p>
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		<title>Swords of Vengeance (Ako-Jo danzetsu)</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 05:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[235 Ronin]]></category>
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		<category><![CDATA[Chanbara]]></category>
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		<category><![CDATA[Kinji Fukasaku]]></category>
		<category><![CDATA[Sonny Chiba]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Japan,1978 Regie: Kinji Fukasaku Obwohl im Laufe der 70er Jahre das Interesse an Jidai Geki- und Chanbara-Filmen stark zurückging, verfilmte Kinji Fukasaku 1977/-78 eine ganze Reihe klassischer Samuraischinken, jeweils mit Sonny Chiba in einer wichtigen Nebenrolle und als Co-Regisseur für die Actionszenen an Bord. Zwei Experten in ihrem Fach also, die uns kurz zuvor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.imdb.com/title/tt0077135/">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/88367,The-Fall-of-Ako-Castle">OFDB</a></em></p>
<p><em>Japan,1978</em></p>
<p><em>Regie: Kinji Fukasaku</em></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/069.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-980" title="06" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/069.jpg" alt="" width="392" height="172" /></a>Obwohl im Laufe der 70er Jahre das Interesse an Jidai Geki- und Chanbara-Filmen stark zurückging, verfilmte Kinji Fukasaku 1977/-78 eine ganze Reihe klassischer Samuraischinken, jeweils mit Sonny Chiba in einer wichtigen Nebenrolle und als Co-Regisseur für die Actionszenen an Bord. Zwei Experten in ihrem Fach also, die uns kurz zuvor bereits &#8220;Shogun&#8217;s Samurai&#8221; (auch bekannt als &#8220;The Yagyu Clan Conspiracy&#8221;) bescherten, und meine hohen Erwartungen wurden auch hier nicht enttäuscht.<span id="more-975"></span></p>
<p>Fukasaku transferiert die Story erfolgreich in das Chanbara-Genre, und ein waschechter Fukasaku ist der auch unter dem Titel &#8220;The Fall of Ako Castle&#8221; bekannte Film obendrein. Er spart sich alles unnötige, lässt alle ausufernden Nebenplots, unnötiges Melodrama und übertriebene Förmlichkeit in den Dialogen aus, er verzichtet auch &#8211; wie es Mizoguchi bereits vorgemacht hat &#8211; darauf, seine Vorgeschichte in allen Details auszuleuchten. Denn wie wir Kinji Fukasaku halt so kennen, benötigt er auch keinen moralischen oder ideologischen Unterbau, er muss das Handeln seiner Protagonisten nicht um jeden Preis rechtfertigen. Bestimmte Dinge passieren halt, Fukasaku filmt sie ab. Diese Entschlackungskur tut der Verständlichkeit und dem Tempo des Films sehr gut. Wenn er vielleicht auch nicht gerade die kunstvollste und epischste Erzählung der Geschichte ist, so markiert er doch die rasanteste, spannendste und unterhaltsamste &#8211; also einfach die rundeste der besprochenen Verfilmungen.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/19.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-981" title="19" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/19.jpg" alt="" width="392" height="172" /></a>Anstelle von Toshiro Mifune in der &#8217;62er Fassung schlüpft jetzt also Sonny Chiba in dessen Rolle (Mifune ist aber auch wieder in einer unbedeutenden Nebenrolle vertreten), &#8216;nen großen Unterschied macht das aber nicht. Mifune mag ganz klar der begabtere Schauspieler sein, mit Fukasaku auf dem Regiestuhl kommt es aber vor allem auf ganz andere Dinge an: eine starke Leinwandpräsenz, energiegeladene Performance und ausgereifte Action-Skills, und in genau diesen Disziplinen kann auch unser liebster B-Chiba gleichwertig punkten. Und Gelegenheit dazu hat er reichlich, denn der Actionanteil steigert sich unter Fukasakus Hand erheblich und auch in ruhigeren Momenten liegt immer der nötige Thrill in der Luft; die mit unter drei Stunden Laufzeit stark geraffte Handlung trägt deutlich dazu bei.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/25.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-982" title="25" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/25.jpg" alt="" width="392" height="172" /></a>Beim Showdown kann Fukasaku dann noch mal so richtig punkten. In seinem typischen verwackelt-dokumentarischen Style ist die Schlacht zwar nicht so edel und nachvollziehbar inszeniert wie in Inagakis bekannter Version, aber nicht weniger gekonnt und nochmal deutlich energiegeladener. Dass diesmal mehr mit Ketchup gekleckert wird, versteht ja sich von selbst. Fukasaku beschränkt sich auf seine Stärken und überzeugt darin. Und genau deshalb ist &#8220;Swords of Vengeance&#8221; &#8211; in seiner etwas dreckigeren, geradlinigeren Form und frei von überflüssigen Harfenklängen &#8211; mein bisheriger Favorit.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
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		<title>47 Ronin (Chûshingura)</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Dec 2010 08:20:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hiroshi Inagaki]]></category>
		<category><![CDATA[Jidai Geki]]></category>
		<category><![CDATA[Toshiro Mifune]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Japan, 1962 Regie: Hiroshi Inagaki Das ist wohl die international bekannteste Verfilmung des Stoffes, und überfliegt man mal die Reviews auf IMDB oder auf diversen einschlägigen Sites, überwiegt wohl die Zahl derer, die den Streifen noch von früher kennen und damals überwältigt von der epischen und bildgewaltigen Umsetzung waren. Deshalb finde ich es auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.imdb.com/title/tt0055850/">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/40574,Ch%C3%BBshingura-Hana-no-maki-yuki-no-maki">OFDB</a></em></p>
<p><em>Japan, 1962</em></p>
<p><em>Regie: Hiroshi Inagaki</em></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/095.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-959" title="09" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/095.jpg" alt="" width="392" height="156" /></a>Das ist wohl die international bekannteste Verfilmung des Stoffes, und überfliegt man mal die Reviews auf IMDB oder auf diversen einschlägigen Sites, überwiegt wohl die Zahl derer, die den Streifen noch von früher kennen und damals überwältigt von der epischen und bildgewaltigen Umsetzung waren. Deshalb finde ich es auch sehr schade, diesen eindeutig für die große Leinwand konzipierten Film jetzt nur auf den heimischen zwanzigundnochwas Zoll Bildschirmdiagonale begutachten zu können, denn so kann ich bestenfalls nur den Hauch einer Ahnung bekommen, welch eine Wirkung er damals auf die Kinozuschauer ausgeübt haben muss.<span id="more-920"></span></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0214.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-958" title="02" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0214.jpg" alt="" width="392" height="156" /></a>Und da wären wir auch schon bei der konkreten visuellen Gestaltung, der eindeutigen Stärke von Inagakis &#8217;62er Umsetzung. Ausgefuchste Kameraarbeit wie etwa in Mizoguchis Version ist hier nicht am Start. Ganz im Gegenteil, Inagaki nutzt seine besonders ruhigen und statischen Kameraeinstellungen, um seine Bilder &#8211; in Verbindung mit den malerisch schönen Sets und dem erdig-gesättigten Charakter des gewählten Filmmaterials (vermutlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Agfacolor">Agfacolor</a> oder ein ähnlicher Prozess) &#8211; zu einem geradezu traumhaften, farbenfrohen Gemälde auf die Leinwand zu malen. Besonders die Winterlandschaften im letzten Akt ließen mir mehr als einmal die Kinnlade herunterklappen, überwältigt von der märchenhaften Schönheit der Bilder.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/114.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-960" title="11" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/114.jpg" alt="" width="392" height="156" /></a>Auf der erzählerischen Ebene leistet sich der Film leider einige dramaturgische Schnitzer. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Film möglichst alles mit hineinpacken, jede Nebenhandlung einschließen und jeden Charakter genauer ausleuchten möchte. In einigen fällen klappt das ganz gut, z.b. der Charakter Yasubei Horibe, der seine ungewöhnliche Trinkfestigkeit immer wieder zu seinem Vorteil auszunutzen weiß, oder der gewohnt energisch von Toshiro Mifune gespielte Genba Tawaraboshi, der ausgestoßene, der trotzdem im verborgenen dem Anführer Oishi den Rücken freihält, wissen zu gefallen. Unter&#8217;m Strich hält sich der Film aber leider zu lange mit oft unbedeutenden und daher auch eher verwirrenden Nebenschauplätzen auf und es hätte ihm sicher gut getan, die Story schon im Vorfeld um mindestens eine halbe Stunde zu raffen.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/21.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-957" title="21" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/21.jpg" alt="" width="392" height="156" /></a>Dafür wurde aber das Melodrama hier aber auf ein ganz erträgliches Maß heruntergeschraubt und im Gegensatz zur völlig verkackten &#8217;58er Version sind die wenigen Actionsequenzen sehr gelungen. Der abschließende Sturm auf Kiras Residenz ist großartig inszeniert, das leise Anschleichen der Ronin im Schatten, gefolgt von einem kurzen aber heftigen Gewaltausbruch, ist gleichermaßen aufgeräumt und nachvolziehbar als auch spannend und actionreich inszeniert, ein willkommener Adrenalinschub am Ende eines sonst eher ruhigen und dialoglastigen Films.</p>
<p><strong>Wertung: 7/10</strong></p>
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		<title>The Loyal 47 Ronin (Chûshingura)</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Dec 2010 08:02:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
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		<category><![CDATA[Jidai Geki]]></category>
		<category><![CDATA[Kunio Watanabe]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Japan, 1958 Regie: Kunio Watanabe Jetzt auch in Farbe! Das ist leider so ziemlich alles gute, was ich zu dieser Umsetzung zu sagen habe. Offenbar wollte man unbedingt episch werden bei den Daiei-Studios und das ist mal gehörig in die Hose gegangen. Anstatt einer packenden Erzählung mit Pauken und Trompeten haben wir es hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.imdb.com/title/tt0198371/">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/203689,Ch%C3%BBshingura">OFDB</a></em></p>
<p><em>Japan, 1958</em></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/086.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-937" title="08" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/086.jpg" alt="" width="392" height="164" /></a><em>Regie: Kunio Watanabe</em></p>
<p>Jetzt auch in Farbe! Das ist leider so ziemlich alles gute, was ich zu dieser Umsetzung zu sagen habe. Offenbar wollte man unbedingt episch werden bei den Daiei-Studios und das ist mal gehörig in die Hose gegangen. Anstatt einer packenden Erzählung mit Pauken und Trompeten haben wir es hier mit einer visuell eher langweiligen Pathos- und Kitschattacke zu tun, die über die dreistündige Laufzeit nur schwer zu ertragen ist. Ein einziges Emokonzert ist das, überall wird nur gejammert, geheult, geschmachtet, und am Ende ritzen sie sich halt nicht die Arme sondern den Bauch auf&#8230;<span id="more-915"></span></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/18.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-934" title="18" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/18.jpg" alt="" width="392" height="164" /></a>Dabei ist die Ausgangslage gar nicht so schlecht für den Film: die Entscheidung, sich vor allem auf den Anführer Oishi und seine erfolgreichen Vertuschungsstrategien und ansonsten nur auf wenige Nebenschauplätze zu konzentrieren, würde wunderbar aufgehen und einen aufgeräumten und spannenden Film garantieren, wäre da nicht die holzhammerartige Umsetzung, der unbedingte Wille, überall noch einen draufzusetzen und bei jeder Gelegenheit auf den <a href="http://www.dramabutton.com/">Drama-Button</a> und die Tränendrüse des Publikums zu drücken. So unterwanderte der Film für meinen Geschmack jedenfalls jegliche Sympathie für seine Figuren und verspielt ihre Glaubwürdigkeit vollkommen. Dazu kommt dann noch ein ultrakitschiger Soundtrack, der auch zu keiner Sekunde aufhören möchte dem Zuschauer emotionale Tiefe zu suggerieren. Das ist einfach nur gewollt und nicht gekonnt.</p>
<p>Was kann man denn sonst noch alles so falsch machen? Genau, die Actionszenen. Derer sind es wenige, aber genau deshalb sollte man hier doch zumindest etwas Herzblut bei der Umsetzung erwarten. Aber auch sie wirken uninspiriert und pflichtbewusst heruntergespult, Adrenalinkicks sollte man davon nicht erwarten. 47 Ronin als in der Dialoghölle gefangene Seifenoper also, von hier an kann&#8217;s ja nur besser werden&#8230;</p>
<p><strong>Wertung: 3/10</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>The Loyal 47 Ronin (Genroku Chûshingura)</title>
		<link>http://www.samuraisundso.de/2010/12/14/the-loyal-47-ronin-genroku-chushingura/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 01:55:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[235 Ronin]]></category>
		<category><![CDATA[47 Ronin]]></category>
		<category><![CDATA[Jidai Geki]]></category>
		<category><![CDATA[Kenji Mizoguchi]]></category>
		<category><![CDATA[Propagandafilm]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Japan, 1941/-42 Regie: Kenji Mizoguchi So, bevor ich loslege muss ich erstmal noch was loswerden, das mir seit der Recherche für das Review auf den Nägeln brennt: Liebe Filmrezensenten, schreibt ihr eigentlich alle voneinander ab? Oder habt ihr einfach Angst, man könnte euch in eine Nazischublade stecken? &#8220;The Loyal 47 Ronin&#8221; ist ein in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.imdb.com/title/tt0033654/">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/20475,Die-47-Samurai">OFDB</a></em></p>
<p><em>Japan, 1941/-42 </em></p>
<p><em>Regie: Kenji Mizoguchi</em></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0111.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-902" title="01" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0111.jpg" alt="" width="372" height="272" /></a>So, bevor ich loslege muss ich erstmal noch was loswerden, das mir seit der Recherche für das Review auf den Nägeln brennt:<br />
Liebe Filmrezensenten, schreibt ihr eigentlich alle voneinander ab? Oder habt ihr einfach Angst, man könnte euch in eine Nazischublade stecken? &#8220;The Loyal 47 Ronin&#8221; ist ein in seiner Entstehungszeit herausragender und wegweisender Film, gar keine Frage. Aber warum muss ich in jedem verf***ten Review so einen Standardsatz lesen, irgend so was in die Richtung, dass das Regime einen vor Nationalismus sprühenden Propagandafilm von Mizoguchi wollte, er aber, ganz subversiv, ein super kritisches, propagandafreies Meisterwerk abgeliefert habe? Hallo, geht&#8217;s noch? Muss euch ein Film erst mit dem Holzhammer einbläuen wie böse doch die Amis und Soviets sind, wie toll das Vaterland und wie richtig es ist, einen Krieg zu führen, damit ihr propagandistische Tendenzen erkennt? Ein sehenswerter, stilistisch sogar bahnbrechender Film ist es geworden, und das ist Mizoguchis herausragendem Talent zu verdanken. Auch ist es gut möglich, dass Mizoguchi bewusst gegen die Intentionen der Japanischen Regierung arbeitete, schließlich ist er ja nicht der Japanische Veit Harlan, sondern ein angesehener Regisseur, der wie alle seine Kollegen sich dem Druck von oben beugen musste. Trotzdem ist dem Streifen vom Anfang bis zum Ende die gleiche Intention zu entnehmen wie vielen der deutschen Vorbehaltsfilme aus dem dritten Reich, nämlich der Aufruf zu bedingungsloser Loyalität und blindem Gehorsam, die Erziehung der Bevölkerung zu bereitwilligen Opfern, deren größtes Ziel der &#8220;Heldenhafte&#8221; Märtyrertod ist. Japanische Geschichte und Tradition hin, Bushido her, in späteren Filmen sehe ich diese Thematik doch um einiges kritischer und reflektierter durchleuchtet. Ihr wollt mir nicht glauben? Dann schaut euch doch zum Beispiel mal Kobayashi&#8217;s &#8220;Harakiri&#8221; an. Also was ist euer verdammtes Problem? Findet den Film doch einfach gut, das ist er auch. Aber fangt auch endlich an, ihn als das zu sehen, was er ganz offensichtlich ist: ein von der damaligen Ideologie durchdrungener Propagandafilm, wenn auch ein großartig inszenierter.<span id="more-893"></span></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0312.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-903" title="03" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0312.jpg" alt="" width="372" height="272" /></a>Jetzt aber mal zum Film selber. &#8220;The Loyal 47 Ronin&#8221; ist ein ganz ungewöhnlicher Jidai Geki in seinem Verzicht auf jegliche Action und mit seinen langen Plansequenzen. Annähernd vier Stunden nimmt Mizoguchi sich Zeit, um die Geschichte um die herrenlos gewordenen Samurai und ihren ausgefuchsten Racheplan zu erzählen. Das aus erzählerischer Sicht interessanteste Detail ist dabei meines Erachtens, dass das zentrale Ereignis, der Angriff auf Kiras Residenz und seine Ermordung, erst gar nicht gezeigt wird. Der Zuschauer erfährt davon nur durch die nachfolgenden Dialoge und der Film konzentriert sich daraufhin ganz auf den &#8220;ehrenvollen&#8221; Selbstmord der Helden. Das ist der Punkt, an dem sich der Film für mich, bei allem Respekt vor Mizoguchis inszenatorischen Fähigkeiten, ins perverse verkehrt. Das ganze letzte Viertel verbringt der Film damit, die 47 unreflektiert als große Helden zu verehren, stellt den Seppuku als etwas bewunderns- und erstrebenswertes, furchtbar ehrenwertes dar. Wie gesagt, die Regierung wollte Kanonenfutter und die Geschichte der 47 Ronin stellt sich als perfektes Vehikel heraus, den &#8220;Traum&#8221; vom bereitwilligen Opfertod in den Köpfen der Bevölkerung zu stärken.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/077.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-904" title="07" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/077.jpg" alt="" width="372" height="272" /></a>In seiner Inszenierung schöpft Mizoguchi dabei alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel aus, und die waren nicht gering. Mit der Rückendeckung der Regierung konnte er locker das fünffache des üblichen Budgets verprassen und dabei so anderthalb Filmstudios in den Ruin treiben. Seine Bildgestaltung und Kameraführung ist einfach atemberaubend, selten erzeugte ein Film bei mir so einen tiefen Eindruck von Räumlichkeit. Seine langen Sequenzen sind ständig in Bewegung, anstelle von Schnitten bewegt sich die Kamera beständig, folgt den Protagonisten durch die Szenerie und bettet sie immer in einen größeren Kontext ein. Nie fokussiert sie auf einzelne Charaktere, sondern sie inszeniert das Ensemble, rückt neue Charaktere durch gekonnte Fahrten und Schwenks ins Bild. Oft erscheint ihr der Raum wichtiger, als seine Insassen und nicht selten werden Wände oder Einrichtungsgegenstände fokussiert während die Protagonisten sich als unscharfe Farbkleckse (naja, eher Graustufenkleckse) darin bewegen. Unglaublich visionär und erfrischend wirkt das wenn man zum Vergleich die unglaublich statischen Bilder heranzieht, die dann selbst in den Fünfziger Jahren noch weiter die Genrelandschaft dominieren sollten.</p>
<p>Einige Fragezeichen wirft die Erzählweise auf. Sie leistet sich nur wenige offensichtliche Schwächen, trotzdem wäre es sehr interessant wie einige Szenen ausgesehen hätten, hätte Mizoguchi komplett freie Hand gehabt. Aufgeräumt und nachvollziehbar kommt die Handlung daher, einzelne Charaktere sind durchaus gut ausgearbeitet, doch immer wieder kommen diese seltsamen Dialoge vor, die in mir den unangenehmen Eindruck erwecken, zu dem Publikum seiner Zeit zu Predigen und ihnen erklären zu wollen, warum das alles gerade so Heldenhaft ist. Und zum Schluss wird dann noch den Frauen Japans erklärt, warum sie ihre Männer nicht vom Opfertod abhalten sollen. Bäh&#8230; Am Ende entkommt der Film dann halt doch nicht seinem eigenen Schatten. Unglaublich sehenswert, großartig in Szene gesetzt, stellenweise aber auch ganz schön abstoßend in seiner Moral. Und genau deshalb möchte ich hier auch auf die übliche euphorische Jubelwertung verzichten.</p>
<p><strong>Wertung: 7/10</strong></p>
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		<title>235 Ronin: Ein kleiner Ausblick</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 23:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[235 Ronin]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/47-ronin-2-scaled.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1023" title="47-ronin-2-scaled" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/47-ronin-2-scaled.jpg" alt="" width="600" height="402" /></a></p>
<p>Schon länger hatte ich vor, mich mal eingehender mit der auf einer wahren historischen Begebenheit des frühen 18. Jahrhunderts basierenden Geschichte der 47 Ronin zu beschäftigen. Mein primärer Antrieb dazu waren die doch recht häufigen Verweise, Personen oder Nebenschauplätze in diversen Jidai Geki- und Chanbara-Streifen, die der Geschichte der 47 Ronin entstammen oder Filme, die gleich eine komplette Seitenhandlung oder Vorgeschichte der bekannten Story erzählen. Jedesmal hatte ich das dumpfe Gefühl, aufgrund des mir fehlenden Kontextes nur Bahnhof verstanden zu haben, und nach einigen Zoll- und zeitbedingten Verzögerungen kann ich nun endlich meinen kleinen &#8220;47-Ronin&#8221;-Marathon starten, bestehend aus fünf der international bekanntesten Adaptionen des klassischen Stoffes. Macht zusammen &#8216;ne ganz anschauliche Horde (genau 235) von Ronin und im einzelnen sind das Folgende:</p>
<p><em>The Loyal 47 Ronin (Genroku Chûshingura), 1941/-42, Kenji Mizoguchi</em></p>
<p><em>The Loyal 47 Ronin (Chûshingura), 1958, Kunio Watanabe</em></p>
<p><em>The 47 Ronin (Chûshingura), 1962, Hiroshi Inagaki</em></p>
<p><em>Fall of Ako Castle (Ako-Jo Danzetsu), 1978, Kinji Fukasaku</em></p>
<p><em>47 Ronin (Shijûshichinin no shikaku), 1994, Kon Ichikawa</em></p>
<p>Vor allem bin ich gespannt, wie sich die Interpretation dieses, soviel sei schon mal gesagt, doch sehr traditionellen und tendenziell eher konservative japanische Wertevorstellungen ansprechenden Racheepos über die Jahre verändert hat. Anzumerken sei aber noch, dass ich zu dem Thema mal höchstens ein bisschen an der Oberfläche rumkratzen kann, existieren doch noch hunderte anderer Verfilmungen des Stoffes, wenn man auch die unzähligen TV-Produktionen dazu zählt. Ich wünsche euch und auch mir selbst schon mal viel Spaß dabei <img src='http://www.samuraisundso.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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