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	<title>Samurais und so... &#187; Japan</title>
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	<description>Weil&#039;s eh keinen interessiert.</description>
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		<title>Oh Bomb! (Aa Bakudan)</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 18:50:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Kabuki]]></category>
		<category><![CDATA[Kihachi Okamoto]]></category>
		<category><![CDATA[Yakuza]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Japan, 1964 Regie: Kihachi Okamoto Als der alternde Yakuzaboss Daisaku Ona nach drei Jahren Haft erstmals wieder das Tageslicht erblickt, hat sich die Welt um ihn herum verändert. Wie er nun so zusammen mit dem gleichzeitig entlassenen Taro vor der Gefängnistür steht, wird ihm klar dass hier etwas nicht stimmen kann. Es gibt keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0307937/">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/75611,%C3%82-bakudan">OFDB</a></strong></p>
<p><strong>Japan, 1964</strong></p>
<p><strong>Regie: Kihachi Okamoto</strong></p>
<p><em>Als der alternde Yakuzaboss Daisaku Ona nach drei Jahren Haft erstmals wieder das Tageslicht erblickt, hat sich die Welt um ihn herum verändert. Wie er nun so zusammen mit dem gleichzeitig entlassenen Taro vor der Gefängnistür steht, wird ihm klar dass hier etwas nicht stimmen kann. Es gibt keine Spalier stehenden Kameraden und keine feierliche Prozession,  denn niemand außer seinem Sohn ist gekommen um seine Wiederkehr zu feiern. In der ehemaligen Zentrale seiner &#8211; inzwischen offensichtlich zum Wirtschaftsunternehmen ausgebauten &#8211; Organisation angekommen, wird es noch fischiger. Seine Untergebenen zeigen sich ihm gegenüber seltsam reserviert und das Ruder hat offenbar ein schmieriger Typ namens Yasaburo Yato übernommen, ein verwandter oder bekannter seiner damaligen Geliebten, oder aber einfach ihr neuer Stecher? So sicher ist sich da niemand&#8230;</em><br />
<em> Der ist auf jeden fall jetzt in Daisakus Haus eingezogen und macht nicht den Eindruck, als wolle er seinen komfortablen Posten wieder verlassen. Daisukes Familie hingegen musste in eine kleine alte Bruchbude am Stadtrand umsiedeln. Zu allem Überfluss ist Yato auch noch ein hoffnungsvoller Kandidat bei der Bürgermeisterwahl und steuert mit seinen dreist populistischen Parolen auf einen klaren Sieg zu.</em><br />
<em> Daisuke, der nun in der Welt keinen Platz mehr für seine altmodische Wenigkeit sieht, heckt zusammen mit seinem Knastbruder Taro einen Plan aus um sich an Yato zu rächen. Dieser umfasst unter anderem einen kleinen „Unfall” mit einen geradezu explosiven Schreibwarenartikel.</em></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0315.jpg"><img class="size-full wp-image-1255 alignnone" title="03" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0315.jpg" alt="" width="684" height="284" /></a><span id="more-1246"></span></p>
<p>Kihachi Okamoto, bekannt unter anderem durch die auch hierzulande erschienenen Jidai Geki-Klassiker „Sword Of Doom” und „Kill!”, hat eine sehr vielseitige Karriere hingelegt. Er reiht sich nahtlos in eine Reihe junger wilder Regisseure ein, die als Jugendliche den Krieg überlebten und in den 60er Jahren das Samuraikino ideologisch gegen den Strich bürsteten, traditionelle Werte in Frage stellten und, mal aufrüttelnd, mal eher augenzwinkernd, die Absurdität und Unmenschlichkeit des kompromisslosen Bushido-Lifestyles aufzeigten. Im Zuge des Niedergangs der kommerziellen Filmindustrie ab mitte der Sechziger Jahre fand er dann regelmäßig zuflucht in der <a href="http://www.midnighteye.com/features/art-theatre-guild.shtml">Art Theatre Guild</a>, wo er ein größeres maß an künstlerischer Freiheit genoss. Seine Filmographie umfasst nicht nur die erwähnten, international beachteten Samuraiklassiker, sondern unter anderem auch einen ganzen Haufen überwiegend satirischer Kriegsfilme und harsträubender Gegenwartskomödien.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0612.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1257" title="06" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0612.jpg" alt="" width="684" height="284" /></a></p>
<p>Einen der schrägsten Vertreter letzterer stellt der vorliegende „Aa Bakudan” dar. Eine geradezu stereotypische Yakuzageschichte entlädt sich nicht etwa in blutigen Gewaltorgien und großem Actionspektakel, sondern wird durch den Fleischwolf einer bis zum Anschlag ironischen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=67-bgSFJiKc">Kabuki</a>-Performance gezogen, angereichert mit ebenso unpassend erscheinenden Broadway-Musicaleinlagen und vielen weiteren Schrägheiten. Hier durfte sich offenbar ein Regisseur mal so richtig kreativ austoben und über alle Stränge schlagen. Wie zu erwarten ist das ganze an der Kinokasse ziemlich gefloppt.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/058.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1256" title="05" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/058.jpg" alt="" width="684" height="284" /></a></p>
<p>Verständlich, denn über die gesamte Lauflänge mag der Film leider nicht so richtig zünden. In der zweiten Hälfte franst die Story merklich aus, und was das Potenzial zu einer bitterbösen Genresatire gehabt hätte, wandelt sich leider zu einer zu einer ziemlich richtungslos vor sich hin dümpelnden Slapstickrevue. Okamoto tappt eindeutig in die Egofalle und verfängt sich dazu noch in einigen Fallstricken der von ihm persiflierten oder zitierten Genres, deren Einsatz zunehmend zum Selbstzweck verkommt. Dass das ganze Chaos trotzdem noch gerade so auf allen vieren über die Zielgeraden zu kriechen vermag ist der großartig absurden performance von Yûnosuke Itô als abgewrackter Yakuza sowie einigen großartigen visuellen Einfällen und Gags zu verdanken, die dann doch immer wieder meine Aufmerksamkeit zurückerlangten, als die Story sie schon längst verloren hatte. Eine milde Enttäuschung also, aber wegen einer unvergesslichen ersten Hälfte trotzdem unbedingt eine Empfehlung für Fans der schrägen Filmkunst.</p>
<p><strong>Wertung: 6/10</strong></p>
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		<title>Manual Of Ninja Arts / Band Of Ninja (Ninja Bugeicho)</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 21:48:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Anime]]></category>
		<category><![CDATA[Manga]]></category>
		<category><![CDATA[Nagisa Oshima]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave Cinema]]></category>
		<category><![CDATA[Ninja]]></category>
		<category><![CDATA[Ninjafilm]]></category>
		<category><![CDATA[Sanpei Shirato]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Japan, 1967 Nagisa Ôshima Von allen Ninjastreifen, die ich mir in letzter Zeit so reingetan habe (und das waren schon einige), sahnt dieser bei mir eindeutig den Exoten- und Originalitätsbonus ab. Der einzige Ausflug des geschätzten und gefürchteten New Wave-Auteurs Nagisa Ôshima in die Welt von Anime und Manga ist ein Film, wie ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0062044/">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/45455,Band-of-Ninja">OFDB</a></strong></p>
<p><strong>Japan, 1967</strong></p>
<p><strong>Nagisa Ôshima</strong></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0611.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1232" title="06" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0611.jpg" alt="" width="396" height="296" /></a>Von allen Ninjastreifen, die ich mir in letzter Zeit so reingetan habe (und das waren schon einige), sahnt dieser bei mir eindeutig den Exoten- und Originalitätsbonus ab. Der einzige Ausflug des geschätzten und gefürchteten New Wave-Auteurs Nagisa Ôshima in die Welt von Anime und Manga ist ein Film, wie ich ihn zumindest aus dieser Ära des japanischen Films noch nicht zu sehen bekommen habe. Es handelt sich nicht wirklich um einen Animationsfilm, stattdessen filmte Oshima einfach Panel für Panel die Bilder des Manga-Klassikers von Sanpei Shirato ab, schnitt sie gekonnt zu einer rasanten Bilderflut zusammen und garnierte das ganze mit Soundeffekten und gekonntem Voice Acting. Das Ergebnis verblüfft durch seine doch unerwartet &#8220;filmischen&#8221; Qualitäten. Heutzutage läuft uns etwas ähnliches aus Hollywood ja öfter mal als &#8220;Motion Comic&#8221; über den Weg. Selten hat man aber bei diesen Werken das Gefühl, wirklich einen Film zu schauen, während nach und nach die von unmotivierten Sprechern vertonten Bilder im Schneckentempo über den Bildschirm flimmern. Ganz anders Ôshimas Variante des filmgewordenen Comics. Die Bilder des mehrbändigen Mangas entwickeln auf zwei Stunden Laufzeit komprimiert ein unglaubliches Gefühl von Action und Dramatik. Wieder einmal zeigt sich hier, dass nicht allein größtmögliches Spektakel auf der Leinwand den Zuschauer zu fesseln vermag. Seine Fantasie und Vorstellungskraft, die uns Menschen angeborene Fähigkeit, die Lücken zwischen den Bildern selbst mit Inhalt zu füllen, erweist sich wie so oft als viel wirkungsvoller.<span id="more-1207"></span></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/098.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1233" title="09" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/098.jpg" alt="" width="396" height="296" /></a>Die Handlung kann man guten Gewissens als eher komplex bezeichnen. Als ich den Film zum ersten mal sah, musste ich schon bald kapitulieren vor der Fülle an Charakteren, Handlungsebenen und Rückblenden. Trotzdem wusste der Film mich sofort zu fesseln mit seiner rasanten, dynamischen Bilderflut. Ein zweiter Durchgang, diesmal mit einem Laptop bewaffnet um ein paar Notizen zu machen, lichtete sich das Chaos ein wenig. Im Grunde dreht sich die Story um Handvoll Hauptcharaktere. Erstmal wäre da Yuki Jutaro, Sohn des gestürzten Fürsten Yuki Mitsuharu, der Rache an Sakagami Shuzen und dessen Schwester und Komplizin Hotarubi sucht, die seinen Vater töteten und die Macht an sich rissen. In einem Kampf mit Hotarubi verliert Jutaro einen Arm, wird aber von einem mysteriösen Ninja namens Kagemaru gerettet. Kagemaru seinerseits ist der Anführer der Kage Ninja und der Drahtzieher hinter diversen Rebellengruppen und Bauernaufständen und hat es sich zum Ziel gesetzt, die Pläne des Fürsten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oda_Nobunaga">Oda Nobunaga</a> auf dem Weg zur Alleinherrschaft zu vereiteln. Nachdem Kagemaru mit Hilfe der Bauern die Burg Fushikage, Residenz von Sakagami Shuzen, dem Erdboden gleich gemacht hat, verdingt sich Shuzen als einer der zehn Ninja und Doppelgänger von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Akechi_Mitsuhide">Akechi Mitsuhide</a>, einem Untergebenen von Fürst Nobunaga.</p>
<p>Im späteren Verlauf nimmt sich der Film viel Zeit dafür, die Hintergründe des Kage Clans und seiner acht Ninja zu beleuchten, ihre Herkunft, ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten und wie sie diese erlangten. Nur Kagemaru selbst bleibt eine rätselhafte Figur ohne klare Herkunft. Der Film schafft es leider nicht, seinen Charakteren eine wirkliche Persönlichkeit zu verpassen, sie bleiben blasse Figuren auf dem Schachbrett, über die wir gerade genug wissen, um ihr Handeln und ihre Motive zu verstehen. Aber das ist halt ein nötiges Opfer, das gebracht werden muss, um eine so komplexe und epische Handlung, die auch eine komplette Serienstaffel mit ausreichend Material versorgen könnte, in nur zwei Stunden Film unterzubringen.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/134.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1231" title="13" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/134.jpg" alt="" width="396" height="296" /></a>Die Erzählweise trägt auch der Tatsache Rechnung, dass wir nicht wirklich viel über die Geschichte der Ninja und den genauen Ablauf der realen historischen Ereignisse wissen, die den Rahmen der Handlung bilden. Die Grenze zwischen dokumentierter Geschichte und fantastischen Legenden ist &#8211; wie bei eigentlich allen Filmen des Genres &#8211; fließend. Mangaka Sanpei Shirato bevorzugt aber ganz klar die Welt der Gerüchte und Legenden, hüllt seine Charaktere stets in eine diffuse Wolke der Verwirrung und Ungewissheit. Und über allem thront das große Mysterium namens Kagemaru, ein Mann ohne Herkunft und mit ungewissen Motiven, der mehr als einmal stirbt, nur um dann doch bald wieder aufzutauchen, und der mit seinen Täuschungsmanövern und seiner Gabe zur Manipulation ganz Japan aus den Angeln hebt.</p>
<p>Überhaupt ist der Film ein Fest für Freunde der skurillen Ninjaskills und -taktiken. Verdopplung, Elektroschocks und Scheintod? Check! Plötzliches Verschwinden, Unsichtbarkeit, Gedankenübertragung und explodierende Mäuse? Alles an Bord! Dazu als Soldaten getarnte Schildkröten, ein scheinbar kopfloser Mann, eine Armee selbstmörderischer Ratten und sonst noch so ziemlich alles, was die Herzen von Ninjafans höher schlägen lässt.<br />
Zugegeben, der einfachste Film ist es nicht geworden. Man braucht schon ein bisschen Konzentration und vielleicht auch, wie ich, ein paar Notizen und einen zweiten Anlauf, um in der epischen Erzählung nicht den Faden zu verlieren. Wer aber trotzdem durchhält, wird mit dem vermutlich außergewöhnlichsten Film seines Genres und einem Abend voller Action und Spannung belohnt.</p>
<p><strong>Wertung:  8/10</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><object style="height: 390px; width: 640px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5tSHkJFODKs?version=3" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="height: 390px; width: 640px;" type="application/x-shockwave-flash" width="100" height="100" src="http://www.youtube.com/v/5tSHkJFODKs?version=3" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object style="height: 390px; width: 640px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-25bhEH1BBI?version=3" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="height: 390px; width: 640px;" type="application/x-shockwave-flash" width="100" height="100" src="http://www.youtube.com/v/-25bhEH1BBI?version=3" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>The Ninja Hunt (Ninja Gari)</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 18:59:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Ninja]]></category>
		<category><![CDATA[Ninjafilm]]></category>
		<category><![CDATA[Tetsuya Yamauchi]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Japan, 1964 / 1982 Regie: ﻿﻿﻿﻿﻿Tetsuya Yamauchi Der Matsuyama-Clan steht auf der Abschussliste des Shogunats und ein noch nicht identifizierter Ninja-Clan wurde mit seiner Auslöschung beauftragt. Die Ziele sind der Thronfolger und zukünftige Fürst Tanemaru, sowie ein Schreiben des Shogunats, in welchem Shogun Iemitsu die Amtsnachfolge des jungen Fürsten absegnet. In einigen Tagen wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0996474/">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/134575,The-Ninja-Hunt">OFDB</a></strong></p>
<p><strong>Japan, 1964 / 1982</strong></p>
<p><strong>Regie: ﻿﻿﻿﻿﻿Tetsuya Yamauchi</strong></p>
<p><em><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0114.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1191" title="01" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0114.jpg" alt="" width="396" height="168" /></a>Der Matsuyama-Clan steht auf der Abschussliste des Shogunats und ein noch nicht identifizierter Ninja-Clan wurde mit seiner Auslöschung beauftragt. Die Ziele sind der Thronfolger und zukünftige Fürst Tanemaru, sowie ein Schreiben des Shogunats, in welchem Shogun Iemitsu die Amtsnachfolge des jungen Fürsten absegnet. In einigen Tagen wird ein Botschafter des Shogunats erwartet, der das Schreiben entgegen nimmt und Tanemaru nach Edo begleiten soll. Um bis dahin den Attacken der Ninja standzuhalten, holt sich der Matsuyama-Clan den Ronin Wadakuro Gorozaemon, einen überlebenden des Imazu-Clans, ins Boot, um diesen Wettlauf gegen die Zeit aufzunehmen. Der Imazu-Clan wurde einst selbst Opfer einer vom Shogun veranlassten Ninja-Invasion, und mit seiner dabei gesammelten Erfahrung soll Wadakuro die nötigen Maßnahmen treffen um die Festung zu verteidigen. Mit ihm sind drei Kameraden, die sein hartes Schicksal teilen. Gemeinsam machen sie sich daran, die Verteidigung der Burg zu stählen und alle undichten Stellen zu stopfen. Doch als das größte Problem stellt sich heraus, dass der Haushalt &#8211; vermutlich schon Jahre im voraus -  bereits von Spionen und Informanten des Feindes infiltriert wurde. Um sein Ziel zu erreichen und die verborgenen Ninja in den eigenen Reihen zu enttarnen greift Wadakuro zu immer drastischeren und oft unmenschlich brutalen Maßnahmen.<span id="more-1168"></span></em></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0610.jpg"><img class="size-full wp-image-1192 alignleft" title="06" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0610.jpg" alt="" width="396" height="168" /></a>Vor einiger Zeit habe ich ja die Besucher im Rahmen des Blogathons nach coolen Ninja-Streifen gefragt. Einige wurden genannt, am häufigsten aber eben jener &#8220;Ninja-Hunt&#8221;. Und recht hatten sie. Während viele der bisher von mir begutachteten Klassiker wie &#8220;Castle of Owls&#8221; oder die viel gepriesene &#8220;Shinobi No Mono&#8221;-Serie mit einer guten Portion Kitsch und Melodrama angereichert wurden &#8211; vermutlich auf der Suche nach dem größtmöglichen Zielpublikum &#8211; beschränkt sich &#8220;Ninja Hunt&#8221; ganz auf seine Stärken als spannender und atmosphärischer Actionthriller. Unaufhaltsam und gnadenlos schreitet die Handlung voran und lässt dem Zuschauer kaum einen Augenblick zum Aufatmen. Eine wirkliche Seltenheit; ich konnte kaum eine überflüssige Szene ausmachen, oder eine, die nicht entscheidend zur Handlung beiträgt oder sich mit unbedeutenden Nebenschauplätzen aufhält. Es ist genau diese fokussierte Geradlinigkeit, welche die besten Kurosawa-Streifen und manch andere Klassiker zu dem macht, was sie sind.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/097.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1194" title="09" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/097.jpg" alt="" width="396" height="168" /></a>Auch die kraftvolle Performance von Jushiro Konoe als gnadenloser Ninja-Jäger trägt einen Teil dazu bei, dass der Film einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Selten habe ich einen derart fanatischen und kompromisslosen Charakter gesehen, der auch nicht davor zurückschreckt, große Mengen unschuldiger Männer abzuschlachten, nur um einen einzigen Verräter aufzudecken. Trotzdem bleibt die Figur immer glaubwürdig, seine Motive sind jederzeit eindeutig und das unterscheidet ihn bei weitem von irgendwelchen klischeehaften Filmgrobianen. Trotz seiner grausamen Methoden verliert er nie die Sympathien des Zuschauers. Ebenfalls lobende Erwähnung verdient der atmosphärische Soundtrack, eine Mischung aus traditionellen Klängen, verwoben zu einer experimentell anmutenden Klangcollage, die für sich genommen schon ausreichen würde, um Gänsehaut zu erzeugen.</p>
<p><strong>Wertung: 9/10</strong></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/14.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1195" title="14" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/14.jpg" alt="" width="396" height="296" /></a>1982 drehte Regisseur Yamauchi für das Fernsehen ein Remake seines eigenen Streifens, das &#8211; wenn auch für sich genommen ein gelungener Film &#8211; dem Original nichts neues hinzuzufügen weiß und zu keinem Moment dessen Spannung und visuelle Brillianz erreicht. Schauspielerisch zwar überzeugend, merkt man dem Film aber sein knappes Budget und die fließbandartige Produktionsweise durchaus an und die vermutlich auf 16mm gedrehten Farbbilder im Vollbildformat haben auch eher den Charakter einer TV-Serie, meilenweit entfernt von der klugen und extrem räumlichen Bildkomposition der &#8217;64er Version. Die Entstehung dieser Version scheint wohl am ehesten dem Umstand geschuldet, dass das TV-Publikum zu Beginn der Achtziger Jahre einer aktuellen Produktion in Farbe wohl eher eine Chance geben würde, als einem alten S/W-Schinken in Cinemascope. Knappe dreißig Jahre später  sieht das anders aus. Während das Original sich als Zeitlos erweist und immer noch seine düstere Wirkung entfaltet, wirkt das Remake eher antiquiert.</p>
<p><strong>Wertung: 7/10</strong></p>
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		<title>Nippon Connection: Der Freitag</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 10:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Nippon Connection]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist der dritte Festivaltag verflogen und ich bin froh, endlich mal wieder im eigenen Bett auspennen zu können. Die kurzen Nächte in Frankfurt machten es mir zuletzt doch etwas schwer, den Filmen wirklich die Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die sie eigentlich verdient hätten. Jetzt ist erst mal auschillen angesagt und am Sonntag geht&#8217;s dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/arrietty.jpeg"><img class="alignright size-full wp-image-1152" title="arrietty" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/arrietty.jpeg" alt="" width="380" height="206" /></a></p>
<p>Nun ist der dritte Festivaltag verflogen und ich bin froh, endlich mal wieder im eigenen Bett auspennen zu können. Die kurzen Nächte in Frankfurt machten es mir zuletzt doch etwas schwer, den Filmen wirklich die Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die sie eigentlich verdient hätten. Jetzt ist erst mal auschillen angesagt und am Sonntag geht&#8217;s dann noch mal für zwei weitere Filme nach Frankfurt.<span id="more-1142"></span></p>
<p>Den Anfang machte die wohl am heißesten erwartete Vorstellung des Festivals: <strong>Arrietty</strong>, der neueste Streich der Ghibli-Studios und das Regiedebut des als möglicher Miyazaki-Nachfolger gehandelten Hiromasa Yonebayashi feierte im ausverkauften Saal seine Deutschlandpremiere. Nach dem stilistisch mutigen &#8220;Ponyo&#8221; markiert der Film eine Rückkehr zum klassichen und liebgewonnenen Ghibli-Animationsstil auf gewohnt hohem Niveau, und ist auch nach den etwas gesichtslosen &#8220;Chroniken von Erdsee&#8221; von Goro Miyazaki ein echter Lichtblick für die Zukunft des Studios. Die Fans werden ihn lieben.</p>
<p>Sehr gespannt war ich auch auf die Komödie <strong>Permanent Nobara</strong>, das neue Werk von Daihachi Yoshida, der vor drei Jahren schon mit seinem schwarzhumorigen Familiendrama &#8220;Funuke: Show Some Love, You Losers!&#8221; einen Achtungserfolg auf der Nippon Connection erzielen konnte. <strong>Permanent Nobara</strong> erzählt von der alleinerziehenden Mutter Naoko, die mit ihrer Mutter, Inhaberin des örtlichen Friseursalons, in einem abgeschiedenen Küstendorf lebt. Mit scharfem satirischen Blick schildert Yoshida die Gefühlswelt der Frauen im Dorf und ihre Liebschaften, Affären und unerfüllten Sehnsüchte, ohne dabei jemals seinen heiteren Ton zu verlieren oder ins Melodramatische abzudriften. Mit einer gekonnten Wendung hin zu einem ziemlich bitteren Ende brennt sich der Film in&#8217;s Gedächtnis. Sauber!</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/permanent-nobara-still21.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1150" title="permanent-nobara-still21" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/permanent-nobara-still21.jpg" alt="" width="360" height="203" /></a>Zum Ende gab es dann eine Präsentation des auf experimentelle Independent-Animation spezialisierten DVD-Labels <strong>CALF</strong>. Wie das halt immer so ist mit Kurzfilmpräsentationen bleibt vieles dem persönlichen Geschmack des Betrachters überlassen, aber zwischen sehr krudem Expreimentalzeugs und eher humorig-unterhaltsamen Beiträgen wird wohl für jeden was dabei gewesen sein. Die Grenzen des erträglichen sprengte leider die dem schwülen Klima geschuldete Raumtemperatur und veranlasste viele Zuschauer, die Vorstellung vorzeitig zu verlassen.</p>
<p>Besondere Erwähnung verdient auch noch die traditionelle (und das heißt: Männliche) Cheerleadertruppe <strong>Gamushara Oendan</strong>, die unermüdlich über das Gelände tobte und wohl jedem Anwesenden, gemäß ihrem Motto &#8220;Let us cheer you up!&#8221; mindestens mal ein breites Grinsen entlockte.</p>
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		<title>Nippon Connection: Der Donnerstag</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 08:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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		<description><![CDATA[Experimentell ging&#8217;s heute los mit dem Zweiergespann Midori-ko und Still in Cosmos. Bei letzterem handelt es sich um eine experimentelle Arbeit von ﻿﻿﻿Takashi Makino, die ursprünglich als Videoinstallation erdacht wurde. Eine Handlung oder sowas gibt&#8217;s nicht, dafür aber einen schnellen, psychedelischen Bilderrausch, der im Zusammenspiel mit dem Soundtrack des geschätzten Experimentalmusikers Jim O&#8217;Rourke seltsame Effekte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/visions_midori-ko_01.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1132" title="visions_midori-ko_01" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/visions_midori-ko_01.jpg" alt="" width="300" height="188" /></a></strong>Experimentell ging&#8217;s heute los mit dem Zweiergespann <strong>Midori-ko</strong> und <strong>Still in Cosmos</strong>. Bei letzterem handelt es sich um eine experimentelle Arbeit von ﻿﻿﻿Takashi Makino, die ursprünglich als Videoinstallation erdacht wurde. Eine Handlung oder sowas gibt&#8217;s nicht, dafür aber einen schnellen, psychedelischen Bilderrausch, der im Zusammenspiel mit dem Soundtrack des geschätzten Experimentalmusikers Jim O&#8217;Rourke seltsame Effekte im Hirn des Zuschauers auslöst. Nur etwas lauter hätte es noch sein können <img src='http://www.samuraisundso.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> <span id="more-1119"></span><br />
<strong>Midori-ko</strong> von von Keita Kurosaka schlug dann wieder einen etwas &#8220;normaleren&#8221;  Ton an. Der in Zehnjähriger Handareit entstandene Animationsfilm schildert die bizarre Geschichte der kleinen Midori, die ums verrecken kein Fleisch essen mag und sich in eine Welt wünscht, in der nur Gemüse existiert und alles sich um Pflanzen dreht. Dann entführt uns der Streifen in jene seltsame Traumwelt, in der alle protagonisten die Form von Pflanzen- oder Tierhybriden annehmen und wo Midori eine seltsame Pflanze mit menschlichen Gesichtszügen vor dem Hunger ihrer Nachbarn beschützen muss. Midori-Ko ist ein wirkliches Highlight für Fans der unkonventionelleren Animationskunst und schafft es trotz des hohen künstlerischen Anspruches eine mitreißende Story zu erzählen und durchweg gut zu unterhalten.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/ColdFish1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1129" title="ColdFish1" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/ColdFish1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Vor der Vorstellung von <strong>Cold Fish</strong> tauchte dann noch der <a href="http://www.japankino.de">Klaus</a> vom Japankino-Blog auf und erwies sich wie zu erwarten als unglaublich netter Zeitgenosse. Zusammen ging&#8217;s dann zur Vorstellung des neuen Werkes des gefeierten Sion Sono.<br />
In <strong>Cold Fish</strong> portraitiert Sono mal wieder eine kaputte Familie. Shamoto, ein unbeholfener Vater und Fischhändler, eine rebellische Tochter, deren Mutter vor Jahren verstarb und eine von ihr verhasste Stiefmutter, die ihre Abneigung genau so kalt erwiedert. In dieses kranke Gefüge bricht wie ein Lichtstrahl der Fischhändler Murata ein, dessen überschwenglichem Charme bald alle drei erliegen. Er gibt der überglücklichen Tochter Mitsuko einen Job in seinem Laden und macht Shamoto sogar das Angebot einer Geschäftspartnerschaft, das einfach zu gut scheint, um wahr zu sein. Bald jedoch zeigt Murata das wahre Gesicht hinter seiner gutherzigen Fassade und nutzt Shamotos Vertrauen zunehmend aus um ihn am Ende zum willenlosen Gehilfen seiner allzu mörderischen Machenschaften zu machen.<br />
Was soll ich noch sagen&#8230; Ein weiterer gelungener Eintrag in Sion Sonos Filografie. Klar, sein gefeiertes Epos &#8220;Love Exposure&#8221; ist so einfach nicht zu toppen, und glücklicherweise versucht er es auch gar nicht. Stattdessen variiert er einige seiner bereits bekannten und liebgewonnenen Motive und Stilelemente zu einem packenden und von rabenschwarzem Humor triefenden Thriller. Im Sommer erscheint der Film bei uns auf DVD, lasst ihn euch nicht entgehen.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/heavens-story.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1130" title="heaven's story" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/heavens-story-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a>Mehr als eine kleine Enttäuschung war dann der (warum eigentlich?) auf der Berlinale gefeierte <strong>Heaven&#8217;s Story</strong> von Takahisa Zeze, der sich ehrlich gesagt als viereinhalbstündige Kackwurst von einem Film herausstellte. Ich habe ja schon viele eher mäßige Filme gesehen, aber so extrem verärgert hat mich schon lange keiner mehr. Das ist genau die überstrapazierte und ausufernde Arthousekacke, die regelmäßig von ahnungslosen Journalisten gefeiert wird, von denen es halt erwartet wird, sowas gut zu finden. Naja, ich hab jetzt nicht mehr die Zeit ins Detail zu gehen, da wäre mal ein eigener Post angebracht um in aller Breite zu erklären, was ich an dem Film alles scheiße finde.<br />
Morgen geht&#8217;s hier weiter mit meinen Eindrücken vom Freitag, bis dann.</p>
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		<title>Nippon Connection: Der Mittwoch</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 08:36:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nippon Connection]]></category>

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		<description><![CDATA[Guter Start war das heute. In Frankfurt angekommen und festgestellt, dass der Puff sich direkt vor der Tür vom Hostel befindet (und gefühlte hundert weitere schäbige Locations), das gehört hier wohl zum Service.   Naja, Spaß beiseite, nettes und stylisches Plätzchen ist das hier, das sich fast unbemerkt inmitten von einem Umfeld aus Stripclubs und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guter Start war das heute. In Frankfurt angekommen und festgestellt, dass der Puff sich direkt vor der Tür vom Hostel befindet (und gefühlte hundert weitere schäbige Locations), das gehört hier wohl zum Service. <img src='http://www.samuraisundso.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />   Naja, Spaß beiseite, nettes und stylisches Plätzchen ist das hier, das sich fast unbemerkt inmitten von einem Umfeld aus Stripclubs und offensichtlichem Drogenhandel eingenistet hat.<br />
Auch sehr nett war die spontane Begegnung mit einem jungen Herrn beim gelangweilten rumhängen und warten in der Lounge. Der Kerl stellte sich schnell als Shun Sakaida heraus, der Regisseur des am Samstag laufenden Streifens &#8220;A Demon has Come&#8221;. Als ich ihm sagte, dass ich der Vorstellung leider nicht beiwohnen kann, schenkte er mir ohne zu zögern eine DVD des Films. Danke, Shun.</p>
<p>Und jetzt aber zu den Filmen. Für den Einstieg hatte ich mir zwei Filme aus dem Nippon Visions-Programmblock ausgewählt, der jungen Newcomern sowie auch etablierten Independent-Regisseuren ein Forum bieten soll. Hab&#8217;s nicht bereut.<span id="more-1093"></span></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/visions_TheRiseAndFallOf_01.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1113" title="visions_TheRiseAndFallOf_01" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/visions_TheRiseAndFallOf_01.jpg" alt="" width="360" height="202" /></a>Den Startpunkt markierte Wataru Hiranamis Drama/Komödie <strong>The Rise and Fall of the Unparalleled Band</strong>. Ich habe ja jede Menge Vorurteile gegenüber dem Genre des Bandfilms. Zu oft wurde die abgelutschte Story von 3-5 Freunden auf dem Weg zum Erfolg runtergebrochen. Auch die jedes Klischee auskostende Rock&#8217;n'roll-Satire ist ein längst überstrapaziertes Genre. &#8220;The Rise and Fall&#8230;&#8221; macht einiges anders und sorgte so für den ersten Bandfilm seit langem, der mich wirklich überzeugen konnte.<br />
Erzählt wird die Geschichte der Indieband &#8220;The Guiltys&#8221; und ihrem meist vergeblichen Bemühen, einfach mal irgend was gebacken zu kriegen. Ein Studio zu buchen zum Beispiel, und zwar ohne dass schon wieder irgendein Bandmitglied mit der benötigten Kohle durchbrennt. Der Film umschifft gekonnt die Klippe der bemühten Liveperformances oder ähnlichem Klimbims der die meisten Musikfilme prägt und oft doch nur den Fluss der Handlung stört. Im Grunde handelt es sich auch gar nicht um einen Musikfilm. Musik gibt es zwar reichlich, aber nur als Soundtrack. Vom Schaffen der Band bekommen wir keine Note zu hören, und so kann sich der Film ganz seinen Charakteren und seinen kleinen Geschichten und Anekdoten widmen. Elf davon um genau zu sein. Hiranami entschied sich, dem Film das Format eines Rockalbums zu verpassen. Zu jedem Lied ihres imaginären und einzigen Albums gibt es eine kurze Geschichte zu erzählen und mit jeder davon wird dem Zuschauer klarer, warum die Guiltys von Anfang an zum scheitern verurteilt waren. Eingerahmt wird das ganze von einem Erzähler, einem offenbar indischstämmigen &#8220;Experten&#8221; und Fan der Band, der in bemühtem Englisch seinen persönlichen Blickwinkel auf jeden Song preisgibt. Unter&#8217;m Strich ergibt das alles eine unglaublich erfrischende und augenzwinkernde Interpretation eines ansonsten doch eher ausgelutschten Genres.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/stills_doman_seman.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1114" title="stills_doman_seman" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/stills_doman_seman-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Nach einigen Verzögerungen und zu späterer Stunde schlug dann <strong>Doman Seman</strong> von Go Shibata einen noch deutlich schrägeren Ton an. Ehrlich gesagt findet in dem Film so viel auf einmal statt, dass ich die Handlung zu so früher Stunde gar nicht mehr zusammenbekomme. Ich werde mir den Film noch mal im ausgeschlafenen Zustand antun müssen um wirklich darüber urteilen zu können. Aber sehenswert ist er durchaus, wenn man mit dieser Art von hyperaktiven und surrealen what-the-fuck-Komödien etwas anfangen kann und mit seinem visuellen Einfallsreichtum, einer vergleichsweise runden Handlung und interessanten Charakteren ist er ein eher begrüßenswerter Beitrag zu seinem Genre.</p>
<p>Soviel für heute. Weiteres werde ich im laufe der kommenden Tage berichten, so bald ich die Zeit dazu finde.</p>
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		<title>Hitokiri</title>
		<link>http://www.samuraisundso.de/2011/02/03/hitokiri/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 23:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Chanbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hideo Gosha]]></category>
		<category><![CDATA[Jidai Geki]]></category>
		<category><![CDATA[Shintaro Katsu]]></category>
		<category><![CDATA[Tatsuya Nakadai]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Japan, 1969 Regio: Hideo Gosha In den letzen Momenten des Tokugawa-Shogunats wimmelt es von korrupten Herschern und Bossen, die aus der chaotischen Situation Profit schlagen und ihre Stellung verbessern wollen. In dieser kurzen Ära des Aufruhrs fasst der völlig abgebrannte Ronin Izo Okada neuen Mut, als Hanpeita Takechi, Anführer des Tosa-Clans, ihm eine Stellung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0200710/">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/48703,Tenchu">OFDB</a></strong></p>
<p><strong>Japan, 1969<br />
</strong></p>
<p><strong>Regio: Hideo Gosha</strong></p>
<p><em><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0113.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1065" title="01" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0113.jpg" alt="" width="392" height="160" /></a>In den letzen Momenten des Tokugawa-Shogunats wimmelt es von korrupten Herschern und Bossen, die aus der chaotischen Situation Profit schlagen und ihre Stellung verbessern wollen. In dieser kurzen Ära des Aufruhrs fasst der völlig abgebrannte Ronin Izo Okada neuen Mut, als Hanpeita Takechi, Anführer des Tosa-Clans, ihm eine Stellung anbietet, um von seinen enormen Fähigkeiten zu profitieren und ihn als gnadenlosen Auftragsmörder auf seine Widersacher anzusetzen. In seinem blinden Streben nach Ruhm, Geld und Beachtung bemerkt Okada erst viel zu spät, dass er längst zur willenlosen Marionette Takechis geworden ist und dieser schon lange Pläne gefasst hat, ihn nach getaner Arbeit zu beseitigen&#8230;<span id="more-1030"></span></em></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0410.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1064" title="04" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0410.jpg" alt="" width="392" height="160" /></a>Es ist schon spaßig anzusehen, wie Hideo Gosha in diesem Film ein ganzes Genre gegen den Strich bürstet, denn &#8220;Hitokiri&#8221; ist alles andere als typische Chanbara-Stangenware. Da wäre erstmal sein Antiheld, gespielt von Zatoichi-Darsteller Shintaro Katsu. Keine Fugur die ins ach so ehrenhafte Samuraiklischee passt. Er ist nicht gerade der Hellste seiner Zunft, ist Geld- und Karrieregeil, säuft wie ein Loch und auch den lokalen Nutten ist er nicht abgeneigt. Aber im Grunde will er ja doch nur von seinen Mitmenschen beachtet und verehrt werden, ein wenig vom schillernden Starruhm abbekommen. Und wenn er sich dann endlich darin suhlen kann, ist er zu verblendet zu bemerken, wie er sich langsam sein eigenes Grab schaufelt. Shintaro Katsu vollbringt die beachtenswerte Leistung, seinen Charakter unglaublich blöd und tollpatschig aussehen zu lassen, und dabei trotzdem die Sympathien der Zuschauer auf seine Seite zu ziehen, weil er doch aus einer zutiefst Menschlichen und irgendwie auch liebenswerten Naivität heraus handelt.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/105.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1063" title="10" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/105.jpg" alt="" width="392" height="160" /></a>Das funktioniert unter anderem auch so gut, weil sein Gegenspieler, grandios von Tatsuya Nakadai, einem weiteren Genrehelden, gespielt, als der perfekte Gegensatz zu ihm angelegt ist. Okada Izo ein ist dummer, lauter und naiver Proll mit einem Herz aus Gold. Takechi dagegen weiß das zu nutzen und zieht eiskalt alle Register um seinen Schützling zu manipulieren. Er gibt sich ihm gegenüber gönnerhaft und locker, hat ihn in wirklichkeit aber so knallhart und fest im Griff, dass dieser es gar nicht merkt, bevor alles zu spät ist.</p>
<p>Dann fallen noch die Actionszenen besonders ins Auge, denn hier gibt es wiederum keine durchchoreographierten Schwerttänze wie man es üblicherweise erwarten könnte. Stattdessen unfaire und feige Manöver, ängstliche Gesichter, hilfloses Rumgefuchtel mit der Waffe und mittendrin ein total übermütiger Volltrottel, der ständig seinen Namen schreit. Heldenhaft geht anders. Dabei hat das ganze aber auch schon gar nichts mehr mit Kurosawa-artigem Realismus zu tun. Goshas Schwertkampfszenen sind genau so grotesk überzeichnet wie die seiner meisten Kollegen, nur halt ins gegensätzliche Extrem verkehrt. Und am Ende ergibt das ganze einen durch und durch ironischen und makaberen Genrevertreter, stylish bis zum Anschlag, durchsetzt mit rabenschwarzem Humor und getragen von einer schlauen Storyline und überzeugenden Darstellern. Oder ganz einfach ausgedrückt: einer der rundesten Samuraistreifen, die mir in letzter Zeit so untergekommen sind.</p>
<p><strong>Wertung: 9/10</strong></p>
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		<title>Blue Spring (Aoi haru)</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 22:50:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Pornostar]]></category>
		<category><![CDATA[Toshiaki Toyoda]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Japan, 2001 Regie: Toshiaki Toyoda In der Asaki Schule haben die Schüler das Ruder übernommen. Das Gebäude ist verwahrlost, die Lehrer haben nichts mehr zu sagen und versuchen nur noch aus der Defensive heraus ihren Arbeitstag unfallfrei zu überstehen. Zwischen den Schülern tobt ein brutaler Machtkampf um die Vorherrschaft auf dem Schulhof. Wer hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0309291/">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/37037,Blue-Spring">OFDB</a><br />
</strong></p>
<p><strong>Japan, 2001<br />
</strong></p>
<p><strong>Regie: Toshiaki Toyoda</strong></p>
<p><em><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/078.jpg"><img class="size-full wp-image-1043 alignright" title="07" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/078.jpg" alt="" width="392" height="208" /></a>In der Asaki Schule haben die Schüler das Ruder übernommen. Das Gebäude ist verwahrlost, die Lehrer haben nichts mehr zu sagen und versuchen nur noch aus der Defensive heraus ihren Arbeitstag unfallfrei zu überstehen. Zwischen den Schülern tobt ein brutaler Machtkampf um die Vorherrschaft auf dem Schulhof. Wer hier zum Boss aufsteigen will muss sich einer lebensgefährlichen Mutprobe unterziehen und seine Rivalen dabei überbieten. Der schweigsame und emotional unterkühlte Kujo wird unerwartet zum neuen Anführer. Mit der Hilfe seines Freundes Aoki festigt er schnell seinen Status als eiskalter Tyrann, der jeden ausschaltet, der ihm seinen Platz streitig machen will. Gleichzeitig gibt er sich aber auch vollkommen desinteressiert an seinem Umfeld und schon bald lehnt sich der davon frustrierte Aoki gegen ihn auf.<span id="more-1027"></span></em></p>
<p>Die parallelen zu seinem Vorgänger &#8220;Pornostar&#8221; drängen sich bei diesem Film geradezu auf. Auch dort portraitierte Toshiaki Toyoda seine Hapuptfigur als desillusionierten Jugendlichen ohne Zukunft, als ein gefühlskaltes Blatt im Wind, unfähig mit seiner Außenwelt zu kommunizieren und ohne Ambitionen, Werte oder Visionen. In &#8220;Blue Spring&#8221; perfektioniert er aber seinen nihilistisch-beklemmenden und dabei doch immer arschcoolen Style. Nie verlässt er die Schule als Handlungsort, es scheint fast als hätten seine Akteure kein Privatleben außerhalb des Schulalltags. Immer wieder sehen wir die Jugendlichen auf dem Schuldach stehen und die Stadt beobachten wie aus einem Käfig heraus. Sie wissen, dass es ein Leben außerhalb der Schulhofsmauern gibt, aber es erscheint <a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/096.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1045" title="09" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/096.jpg" alt="" width="392" height="208" /></a>irgendwie fremd und bedrohlich, die Zukunft &#8211; wenn es denn eine für sie gibt &#8211; nicht besonders erstrebenswert.</p>
<p>Viele Filme haben sich bereits diesem vagen Gefühl der Perspektivlosigkeit gewidmet, das in Japan seit dem platzen der Wirtschaftsblase offenbar viele junge Menschen nachhaltig geprägt hat. So eindrucksvoll und gleichzeitig unterhaltsam wie in &#8220;Blue Spring&#8221; habe ich das bisher aber noch nicht gesehen. In seiner überwiegend ebenso ruhigen aber auch spannungsgeladenen Inszenierung, seinen plötzlichen Gewaltausbrüchen und nicht zuletzt dank seines gelungenen, punkig-indierockenden Soundtracks entwickelt der Film eine unglaubliche Sogwirkung, der man sich so kaum entziehen kann. Es sei denn man hat kein Herz oder ist gefühlsmäßig genau so abgestumpft wie seine Protagonisten.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
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		<title>235 Ronin: Das war&#8217;s auch schon&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 05:10:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[235 Ronin]]></category>
		<category><![CDATA[47 Ronin]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;für mich ist das Thema jetzt auf jeden Fall erst mal erledigt, abgefrühstückt und durchgefickt. Mein Bedarf an guten und schlechten Bearbeitungen des Stoffes ist vorerst gesättigt, sollte ich aber noch irgendetwas richtig tolles verpasst haben, bin ich weiterhin offen für eure Empfehlungen. Nun bleibt die Frage, was ich zum Einstieg empfehlen würde. Eine eindeutige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/47-ronin-scaled.jpg"><img class="size-full wp-image-1018 alignnone" title="47-ronin-scaled" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/47-ronin-scaled.jpg" alt="" width="600" height="395" /></a></p>
<p>&#8230;für mich ist das Thema jetzt auf jeden Fall erst mal erledigt, abgefrühstückt und durchgefickt. Mein Bedarf an guten und schlechten Bearbeitungen des Stoffes ist vorerst gesättigt, sollte ich aber noch irgendetwas richtig tolles verpasst haben, bin ich weiterhin offen für eure Empfehlungen. <img src='http://www.samuraisundso.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nun bleibt die Frage, was ich zum Einstieg empfehlen würde. <span id="more-998"></span>Eine eindeutige Empfehlung kann ich leider nicht geben, das ist echt Geschmackssache.</p>
<p>Sehr schlechte Menschen mit dem unbedingten Willen zur Selbstbestrafung können es mal mit Kunio Watanabes &#8217;58er oder Kon Ichikawas &#8217;94er Fassung versuchen.<br />
Cineastische Feinschmecker mit viel Geduld werden mit der Mizoguchi-Verfilmung glücklich.<br />
Wem eher der Sinn nach rasanter Popcorn-Unterhaltung steht, dem lege ich die Fukasaku-Version ans Herz.<br />
Und wer es gerne als farbenfrohes Epos mit Pauken und Trompeten mag, sollte Inagakis &#8217;62er Werk nicht verpassen.</p>
<p>Noch &#8216;n paar Worte zur Verfügbarkeit der Filme:</p>
<p>Die Fassungen von Mizoguchi und Inagaki sind auf &#8211; gemessen am jeweiligen Alter der Filme &#8211; sehr ordentlichen PAL-DVDs beim australischen Label Madman erschienen, beide sind den vergriffenen US-Veröffentlichungen weit überlegen.<br />
Die (nicht so empfehlenswerten) Fassungen von Watanabe und Ichikawa gibt&#8217;s  in guter Qualität beim US-Label Animeigo.<br />
Die Fukasaku-Verfilmung gibt es entweder als (vergriffene) Einzel-DVD vom US-Label Adness oder als Teil der durchaus empfehlenswerten &#8220;Shogun Collection&#8221; (enthält neben zwei eher trashig-spaßigen Filmen auch den im Review angesprochenen Fukasaku-Chiba-Film &#8220;Shogun&#8217;s Samurai&#8221;) von BCI Eclipse. Beide DVDs sind vom Cover abgesehen identisch, beide sind vergriffen. Zumindest die Box sollte aber noch günstig auf dem Gebrauchtmarkt zu bekommen sein. Bild und Ton sind hervorragend.</p>
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		<title>47 Ronin (Shijûshichinin no shikaku)</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 05:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[235 Ronin]]></category>
		<category><![CDATA[47 Ronin]]></category>
		<category><![CDATA[Jidai Geki]]></category>
		<category><![CDATA[Kon Ichikawa]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Japan, 1994 Regie: Kon Ichikawa Mit Kon Ichikawas umfangreichen Werk bin ich eigentlich noch gar nicht vertraut, aber soviel kann ich mal sagen: Diese mäßige Verfilmung wird seinem Status  als einer der großen in keinster Weise gerecht. Zum Anfang sieht alles noch recht interessant aus. Mit einer nüchternen Erzählstimme, ganz im Stil eines TV-Sprechers, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.imdb.com/title/tt0111170/">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/38045,47-Ronin">OFDB</a></em></p>
<p><em>Japan, 1994</em><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0313.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-990" title="03" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0313.jpg" alt="" width="396" height="212" /></a></p>
<p><em>Regie: Kon Ichikawa</em></p>
<p>Mit Kon Ichikawas umfangreichen Werk bin ich eigentlich noch gar nicht vertraut, aber soviel kann ich mal sagen: Diese mäßige Verfilmung wird seinem Status  als einer der großen in keinster Weise gerecht. Zum Anfang sieht alles noch recht interessant aus. Mit einer nüchternen Erzählstimme, ganz im Stil eines TV-Sprechers, werden wir in wenigen Sätzen in die Handlung eingeführt und es scheint ganz so, als wolle Ichikawa die Geschichte aus einer distanziert dokumentarischen Perspektive erzählen. Ein vielversprechender Ansatz, aber wenn das wirklich seine Absicht war muss ich leider sagen, dass das Experiment auf ganzer Linie gescheitert ist.<span id="more-976"></span></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/049.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-988" title="04" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/049.jpg" alt="" width="396" height="212" /></a>Apropos Linie, der bleibt Ichikawa daraufhin nur so etwa fünf vielversprechende Minuten lang treu. Danach wird klar, auf was für einem Boden sich den Film wirklich bewegt, und der besteht überwiegend aus seichtem und unspannend inszeniertem Melodrama. Im weiteren Verlauf konzentriert sich der Film vollkommen auf Oishi, den Anführer der Ronin, und verschwendet dabei unter anderem locker eine halbe Stunde mit einer überflüssigen Romanze zwischen ihm und der Tochter von.. äh&#8230; hab schon längst vergessen von wem und ist auch total egal. Trägt nämlich alles nicht zur Haupthandlung bei, ist sehr unglaubhaft konstruiert und in seiner konsequent unterkühlten Darstellung einfach eine Schlaftablette erster Güte.</p>
<p>Und genau das kann man auch so über den Rest des Filmes sagen: Er ist weder interessant noch spannend und lässt den Zuschauer emotional einfach nur kalt. Herausragende schauspielerische Leistungen sind auch nicht dabei und von ein paar wenigen guten Monenten abgesehen erinnert das ganze auch visuell eher an eine mittelmäßige TV-Produktion. Laaaaangweilig!</p>
<p><strong>Wertung: 4/10</strong></p>
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