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	<title>Samurais und so... &#187; Hongkong &amp; China</title>
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	<description>Weil&#039;s eh keinen interessiert.</description>
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		<title>Perhaps Love (Yue Goh Oi)</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 20:33:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hongkong & China]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Chan]]></category>
		<category><![CDATA[Takeshi Kaneshiro]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Hongkong 2005 Regie: Peter Chan Ohje, das war ja mal gar nix. Das ganze fängt durchaus vielversprechend an. Nach einigen einleitenden Worten des Erzählers wird der Zuschauer kopfüber in eine surreal anmutende Musicalwelt geworfen, mit knallbunten Zirkusperformances und überhaupt so ziemlich jedem Kitsch, den man an einem Filmset unterbringen kann. Als genau so ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0454914/" target="_blank">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/83682,Perhaps-Love" target="_blank">OFDB</a><br />
</strong></p>
<p><strong>Hongkong 2005<br />
</strong></p>
<p><strong>Regie: Peter Chan<br />
</strong></p>
<p>Ohje, das war ja mal gar nix.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/018.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-574" title="01" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/018.jpg" alt="" width="392" height="216" /></a>Das ganze fängt durchaus vielversprechend an. Nach einigen einleitenden Worten des Erzählers wird der Zuschauer kopfüber in eine surreal anmutende Musicalwelt geworfen, mit knallbunten Zirkusperformances und überhaupt so ziemlich jedem Kitsch, den man an einem Filmset unterbringen kann. Als genau so ein Filmset entpuppt sich die Szenerie dann auch, und ich denke mir: Toll, auch noch ein Film im Film. Was soll denn da noch schief gehen?<br />
So einiges, denn die ersten Minuten des Films entpuppen sich bald als reines Blendwerk, versprechen einem eine außergewöhnliche Bilderreise, münden dann aber leider nur in eine todlangweilige (Dr[ei]ecks-)Beziehungs-Schmonzette und eine Überdosis Kitsch.<span id="more-567"></span></p>
<p><em>Der abgebrannte Filmstudent Lin Jian-dong (gespielt vom in Hongkong-Blockbustern scheinbar unvermeidlichen Takeshi Kaneshiro), der eine Karriere als Schauspieler anstrebt, verliebt sich in die Nachtklubsängerin Sun Na. Die beiden ziehen zusammen, Sun Na fällt eine Karriere als Schauspielerin zu und Lin Jian-Dong versucht erfolglos als junger Regisseur Fuß zu fassen. Bald brennt Sun Na mit dem erfolgreichen Regisseur Nen Wie durch. Sun Na wird als Schauspielerin berühmt und vergisst Lin. Der wiederum kommt nicht darüber hinweg, aber auch ihm steht eine steile Karriere als Schauspieler bevor.<br />
Als beide im Rahmen der Dreharbeiten eines Musicalfilms wieder zusammentreffen, bei dem Nen Wie die Regie führt, kommt die alte Rivalität wieder zum Vorschein und beide führen einen erbitterten Kampf um Sun Na&#8217;s Liebe für sich zu gewinnen.</em></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/046.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-573" title="04" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/046.jpg" alt="" width="392" height="216" /></a>Yo, und das ist dann auch alles, was der Streifen unter der knalligen Oberfläche zu bieten hat: Knapp zwei Stunden aalglattes Rumgebitche, das in irgendeiner drittklassigen Telenovela besser aufgehoben wäre.<br />
Im Vorfeld faselte irgendein begeisterter Reviewer etwas davon, der Film würde durch seine Musicalsequenzen an Tiefe gewinnen, oder gar so ewtas wie eine Metaebene hinzufügen. Tja, das beabsichtigt der Film wohl auch, aber aber bei genauerer Betrachtung sind diese Szenen einfach nur irrelevant und fügen dem Film als reines Schmuckwerk nicht mal eine Pissstrahlbreite an Tiefe hinzu, sie führen lediglich die auch so schon überkitschige Story (die wir ja schon kennen) noch mal als überzuckerte Zirkusnummer auf und führen zu keinen neuen Erkenntnissen. Aber wenn man unbedingt meint, durch pissen ins Nichtschwimmerbecken den Wasserstand zu erhöhen&#8230;</p>
<p>Irgendwie erscheinen mir Filme wie dieser als eine gerechte Strafe für das versnobte Arthousepublikum, genau die Zuschauergruppe die auf sowas gern anspringt. Man kann sich damit etwas reintun, das oberflächlich wie Kunst aussieht und einen falschen Hauch von Klasse versprüht und muss dabei sein Gehirn nicht viel mehr anstrengen als bei der letzten Marienhof-Folge.</p>
<p>Wertung: 5/10</p>
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		<title>Shaw Brothers auf Abwegen Teil 2: Der Koloss von Konga (The Mighty Peking Man)</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 15:58:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hongkong & China]]></category>
		<category><![CDATA[Shaw Brothers]]></category>
		<category><![CDATA[Trash]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Hongkong, 1977 Regie: Hoh Mung-Wa OMGWTF!?! Mir fehlen echt die Worte zu diesem Machwerk, also starten wir mal gleich mit der Handlung durch. In der Hongkong University Library treffen sich der Unternehmer Lu Tien und der Forscher Chen Cheng-Feng und setzen es sich in den Kopf, einen riesigen Menschenaffen, der gerade im Indischen Dschungel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0076164/" target="_blank">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/3532,Der-Koloss-von-Konga" target="_blank">OFDB</a></strong></p>
<p><strong>Hongkong, 1977</strong><strong></strong></p>
<p><strong>Regie: Hoh Mung-Wa</strong><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: x-small;"><strong><a href="http://www.ofdb.de/view.php?page=liste&amp;Name=Hoh+Mung-Wa"></a></strong></span></p>
<p>OMGWTF!?!</p>
<p>Mir fehlen echt die Worte zu diesem Machwerk, also starten wir mal gleich mit der Handlung durch.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/01.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-112" title="01" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/01.jpg" alt="" width="392" height="208" /></a><em>In der Hongkong University Library treffen sich der Unternehmer Lu Tien und der Forscher Chen Cheng-Feng und setzen es sich in den Kopf, einen riesigen Menschenaffen, der gerade im Indischen Dschungel von sich reden macht, zu fangen und als Attraktion (oder Forschungsobjekt?) zu vermarkten. In der nächsten Szene sehen wir, wie ein Schauspieler in einem absurden Affenkostüm mit albernen Kung Fu-Moves (oder was auch immer das darstellen soll) ein sehr offensichtlich per Bluescreen eingefügtes Dorf verwüstet. Es folgt ein flotter Schnitt zurück nach Hongkong, und schon kann die Expedition beginnen und der Film-gewordene Wahnsinn nimmt seinen lauf.</em></p>
<p><em>Jetzt gibt der Film erstmal einen Vorgeschmack auf die unglaublichen Gefahren, die da noch im Gebälk auf unsere Helden warten sollen, und das erste Dorf in dem sie ankommen wird mal gleich von wilden Elefanten (!!!) angegriffen, bevor Chen uns am Lagerfeuer seine Schmach über den Verlust seiner Freundin erklärt. Am nächsten Tag versinken zwei Kollegen (äh, fast) im Treibsand und ein einheimischer Begleiter wird bei einen dramatischen Ringkampf mit einem Tiger schwer verletzt. Um schon mal klar zu stellen, dass er zu den Bösen gehört, erschießt Lu Tien den armen Schlucker sofort. Bei einer folgenden Klettertour gehen noch mal ein paar Kollegen hopps und am Ziel ihrer Reise entdecken sie die Fußspuren des gesuchten Monstrums.</em><span id="more-78"></span></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/03.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-111" title="03" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/03.jpg" alt="" width="392" height="208" /></a>In der folgenden Nacht wird Chen von seiner verängstigten Crew verlassen und das große Vieh nimmt ihn am nächsten morgen sogleich in seine Klauen. Er wird befreit durch eine minimal bekleidete Blonde die aussieht, als wäre sie dem Pornodreh nebenan entlaufen. Die deutsche Synchro unterstützt diese Annahme auch noch dadurch, dass sie die Protagonistin zu jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit in so wildes Stöhnen und Keuchen ausbrechen lässt, dass ich erst mal den Ton leiser drehte, bevor miene Mitbewohner noch was falsches denken&#8230;</p>
<p>Und genau so geht es dann weiter. Den Rest kann man sich ja denken: Der Held verliebt sich in die blonde Schönheit, welche mit dem Affen befreundet ist. Der Affe wird nach Hongkong verschifft, Chen ändert seine Meinung und will ihn zusammen mit der Blonden wieder zurüchholen.</p>
<p>Aha, Shaw Brothers erweitern ihr Programm also um ein King Kong-Ripoff mit anklängen an Tarzan und Jane&#8230; Das ist zwar nicht überzeugend, aber durchaus belustigend. Man muss das Elend mit eigenen Augen gesehen haben um nachvollziehen zu können, warum mir der Streifen einen Lachanfall nach dem anderen entlockte. Es sind nicht nur die billigen Effekte, die bekloppten, klischeehaften Dialoge und die kaputte Synchro, sondern die seltsamen Vorstellungen der Chinesen vom Urwald und seinen Tücken sind es, die dem Film eine ganz spezielle, unfreiwillig komische Würze verleihen und aus einem auch so schon ganz unterhaltsamen Trashfeuerwerk eine Lachnummer erster Güte machen.</p>
<p>Unterm Strich ein hervorragender Partyfilm und total kaputte Unterhaltung für jeden, der sich mal so richtig das Hirn wegballern will.</p>
<p><strong>Wertung (objektiv): 4/10</strong></p>
<p><strong>Trash- &amp; Unterhaltungsfaktor: 10/10</strong></p>
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		<title>Shaw Brothers auf Abwegen Teil 1: Hongkong Godfather</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 11:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hongkong & China]]></category>
		<category><![CDATA[Shaw Brothers]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Hongkong, 1985 Regie: Lung Wei Wang So, als nächstes gibt&#8217;s mal zwei Shaw-Schinken der etwas anderen Art. Das jenes traditionsreiche Studio aus Hongkong auch andere Kost zu bieten hatte als die berüchtigten Schwert- und Faustkampfopern, ist hierzulande wohl lange Zeit total unbeachtet geblieben, und angesichts dessen was ich bisher darüber erfahren habe, ist das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0089293/" target="_blank">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/115526,Hong-Kong-Godfather" target="_blank">OFDB</a></strong></p>
<p><strong>Hongkong, 1985</strong></p>
<p><strong>Regie: Lung Wei Wang</strong></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/04.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-87" title="04" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/04.jpg" alt="" width="392" height="216" /></a>So, als nächstes gibt&#8217;s mal zwei Shaw-Schinken der etwas anderen Art. Das jenes traditionsreiche Studio aus Hongkong auch andere Kost zu bieten hatte als die berüchtigten Schwert- und Faustkampfopern, ist hierzulande wohl lange Zeit total unbeachtet geblieben, und angesichts dessen was ich bisher darüber erfahren habe, ist das vielleicht auch besser so.  Überhaupt bin ich nie so richtig mit den Erzeugnissen dieser Klitsche warm geworden. Klar, der eine oder andere Klassiker für Martial Arts-Fans ist schon dabei, aber abseits der regelmäßig fliegenden Fetzen konnte mich noch keiner dieser Streifen vollends überzeugen. Zwischen totalem Schrott, unterhaltsamem Trash und auch einigen durchaus Sehenswerten Filmen würde ich davon keinen einzigen auf die einsame Insel mitnehmen wollen. Sieht man von den oft hervorragenden Actionsequenzen mal ab, scheitern diese Filme meistens daran, eine wirklich packende Geschichte zu erzählen. Zu klischeehaft sind die Charaktere, zu stereotypisch ihr Handeln und zu vorhersehbar die Handlung. Die schauspiererischen Leistungen sowie die Qualität der Dialoge sind mehr als oft auf schlimmstem Seifenoper-Niveau. Wenn dann aber genug Schwerter und Fäuste ansprechend genug choreographiert durch die Luft fliegen um von all diesen Defiziten abzulenken, haben wir es mit einem der besseren Vertreter des Genres zu tun.<span id="more-76"></span></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/07.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-89" title="07" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/07.jpg" alt="" width="392" height="216" /></a>Vor einer Weile fiel mir die DVD von <a href="http://www.ofdb.de/film/3533,Invasion-aus-dem-Innern-der-Erde" target="_blank"><em>The Infra Superman</em></a> (D.T.: Invasion aus dem Inneren der Erde) in die Hände, einer skurrilen Superhelden-Klopperei nach dem Vorbild Japanischer Action-Serien der 70er Jahre, und ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus angesichts der geballten Trashigkeit dieser Produktion. Mit einem nachfolgenden Review werde ich noch ein anderes Werk beleuchten, das in dieser Hinsicht ziemlich den Vogel abschießt. Zwar weisen auch einige der besagten Wuxia-Kamellen aus dem Hause Shaw eindeutige Trashwerte auf, doch merkt man es dort nicht immer sofort, einfach weil diese Filme zu stilbildend für das Genre wurden und man vieles als normal und genrebedingt hinnimt. Setzen einem die Genossen Shaw mal etwas Genrefremdes vor, sieht man dann die Katastrophe dann mit einem klaren, unvoreingenommenen Blick und in voller Pracht <img src='http://www.samuraisundso.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Eine totale Katastrophe ist dieser Film nun wirklich nicht geworden, aber bringen wir erst mal die grobe Handlung hinter uns:</p>
<p><em>Kien Shih ist ein &#8220;guter&#8221; Gangsterboss, der sich aus Drogengeschäften und Prostitution heraushält (einen spontanen Lachanfall konnte ich mir hierbei nicht verkneifen) und seine Schützlinge nach Leibeskräften umsorgt und unterstützt. Und wo wir schon bei denen sind, da wären etwa der Ex-Kriminelle (wie geht das, als Ex-Krimineller in der Mafia agieren?!?) und Familienvater den alle &#8220;Mad Dog&#8221; nennen, ein lockiger Weiberheld namens &#8220;Playboy Lung&#8221; und ein Cop mit Mafia-Vergangenheit, dessen Namen ich jetzt schon wieder verdrängt habe. Als ein Mitglied der &#8220;Familie&#8221; eine verschwörung plant und kurze Zeit später natürlich den geliebten Boss umnietet, begibt sich das besagte Dreiergespann auf den üblichen (zumindest nach den Maßstäben typischer 80er- Actionrotze, gell?) Rachefeldzug.</em></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/06.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-88" title="06" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/06.jpg" alt="" width="392" height="216" /></a>So weit so gut. Das erste was mir beim betrachten des Films auffiel: So sehr unterscheidet er sich in seiner Struktur und Inszenierung gar nicht so großartig von den bekannten Kung Fu- Schnulzen aus der gleichen Werkstatt. Anderes Setting hin oder her, dramaturgisch ist alles beim alten: Die guten sind so richtig frei von jeder Sünde (oder gebahren sich zumindest so), die Bösen sind so richtig schmierig und verraten sich dem Zuschauer schon früh durch unglaubwürdiges Overacting, bevor sich hier noch ein Zuschauer überfordert fühlen könnte. Töchter sind vor allem dafür da um entführt zu werden, wenn dem Drehbuchautoren der Stoff ausgeht und die Gegenspieler der Helden stehen natürlich artig schlange und warten mit dem weggemetzelt werden, bis sie an der Reihe sind. Ansonsten wäre das aber auch ein kurzer Film. Bei den (leider wie immer massig vorhandenen) Dialogen fragte ich mich manchmal, ob die Macher hier allen ernstens versuchen (und dran scheitern), die Charaktere zu vertiefen, oder ob sie lediglich mit einem Maximum an klischeehaftem Geplänkel das nachfolgende Gemetzel rechtfertigen wollen. Ach ja, und etwas deplatzierten Slapstick gibt es auch zu bestaunen. Die Actionszenen gehören zu den gelungeneren, wann immer hier Fäuste, Messer und Sägen(!!!) durch die Lüfte fliegen macht das ganze sogar richtig Laune.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/12.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-86" title="12" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/12.jpg" alt="" width="392" height="216" /></a>Wie gesagt, keine totale Katastrophe soweit. Nur ein unglaublich durchschnittlicher Hongkong-Klopper nach üblichem Strickmuster&#8230; Wäre da nicht dieses Ende! In den letzten zehn Minuten feuert die Shaw-Crew den wohl eindrücklichsten (und auch blutigsten) Adrenalinschub ab, den ich bisher von dort zu sehen bekam. Als dann der Abspann über den Bildschirn flimmerte hatte ich tatsächlich das Gefühl, etwas großartiges gesehen zu haben, wenn auch nur für für einen kurzen Monent. Weil es einfach müßig und albern ist, komplette Actionszenen zu spoilern, schließe ich hier einfach mal und gebe dem Film trotz aller genannten Schwächen das Prädikat &#8220;sehenswert&#8221;. Für Fans zumindest.</p>
<p><strong>Wertung: 6/10</strong></p>
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