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	<title>Samurais und so... &#187; Blogathon 2010 (German)</title>
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	<description>Weil&#039;s eh keinen interessiert.</description>
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		<title>Blogathon 2010: Panic in High School (Koko dai panikku)</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 15:13:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogathon 2010 (German)]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Amoklauf]]></category>
		<category><![CDATA[Blogathon 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Nikkatsu]]></category>
		<category><![CDATA[Sogo Ishii]]></category>
		<category><![CDATA[Yukihiro Sawada]]></category>

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		<description><![CDATA[IMDB/OFDB Japan, 1978 Regie: Sogo Ishii, Yukihiro Sawada Die Schüler der Nakasu High School stehen unter einem extremen Leistungsdruck. Als eine der etwas angeseheneren Schulen konzentriert sich der Unterricht verstärkt auf das bestehen der Aufnahmeprüfungen für die Uni und nicht jeder Schüler ist dem gewachsen. Als einer ihrer Mitschüler dem Druck nicht mehr standhält und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt0077816/">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/115070,Panic-Highschool">OFDB</a></strong></p>
<p><strong>Japan, 1978</strong></p>
<p><strong>Regie: Sogo Ishii, Yukihiro Sawada</strong></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0213.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-846" title="02" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0213.jpg" alt="" width="392" height="168" /></a><em>Die Schüler der Nakasu High School stehen unter einem extremen Leistungsdruck. Als eine der etwas angeseheneren Schulen konzentriert sich der Unterricht verstärkt auf das bestehen der Aufnahmeprüfungen für die Uni und nicht jeder Schüler ist dem gewachsen. Als einer ihrer Mitschüler dem Druck nicht mehr standhält und sich vom Dach eines Hochhauses stürzt, eskaliert die Situation. Dem Schüler Jono, der den Mathematiklehrer Ihara und seine oft demütigenden Lehrmethoden für den Selbstmord verantwortlich macht, platzt der Kragen. Er besorgt sich ein Gewehr und stürmt das Schulgebäude. Nachdem er seinen verhassten Lehrer tötet und eine Mitschülerin schwer verletzt, verbarrikadiert er sich mit einigen Geiseln im Gebäude.<span id="more-842"></span></em></p>
<p><em><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/trashfoto.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-845" title="trashfoto" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/trashfoto.jpg" alt="" width="392" height="168" /></a></em>Im zarten Alter von 19 Jahren drehte Sogo Ishii (u.a. verantwortlich für &#8220;Electric Dragon 80.000V&#8221; und &#8220;Die Familie mit dem Umgekehrten Düsenantrieb&#8221;) mit einer 8mm-Kamera und der Hilfe einiger befreundeter Laiendarsteller einen Kurzfilm über den blutigen Amoklauf eines Schülers. Vermutlich nur als Versuch gedacht, die &#8220;Erwachsenen&#8221; zu schocken, zeigten sich die Nikkatsu-Studios aber so beeindruckt von der Amateurproduktion, dass sie ihm die Produktionsmittel für ein abendfüllendes Remake zur Verfügung stellten. So ganz aus der Hand geben wollten sie das Projekt aber scheinbar nicht, deshalb stellten sie ihm den erfahrenen Hausregisseur Yukihiro Sawada zur Seite. Das muss sich nicht zwangsläufig positiv auf Qualität und Anspruch des Ergebnisses ausgewirkt haben (man bedenke, dass Nikkatsu und besagter Regisseur zu jenem Zeitpunkt überwiegend für die Produktion von sogenanntem &#8220;Roman Porn&#8221;, also handlungsgetriebenen Softpornos, bekannt waren), und Sogo Ishii scheint heute auch nicht wirklich überzeugt vom Endprodukt zu sein.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0311.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-847" title="03" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0311.jpg" alt="" width="392" height="168" /></a>Der Film fängt relativ vielversprechend an. Sofort kommt eine angenehm sleazige 70er-Armosphäre auf, und die ersten 20-30 Minuten ist noch nicht klar, in welche Richtung sich der Plot entwickeln wird. Ein ernstes, mit all zu schlauer und subtiler Sozialkritik gewürztes Drama habe ich angesichts der eher mauen Schauspielerischen Leistungen und der überzeichneten Darstellung der Lehrer auch gar nicht erwartet. Aber auf ein rasantes, leicht campiges und, gerade in so zensurfreudigen Zeiten wie diesen, angenehm unkorrektes Actionspektakel hätte ich mich schon gefreut. Leider nutzt der Film im weiteren Verlauf keine der Chancen, welche das Setting und die kontroverse Thematik geboten hätten. Der Film nimmt sich selbst dann leider doch zu ernst um als fluffiges Popcornkino durchzugehen, auf der anderen Seite mag man ihm diese Ernsthaftigkeit aber nicht abkaufen. Zu flach bleiben die Charaktere, zu platt und verallgemeinernd die Kritik am Bildungssystem und zu klischeehaft die Darstellung der Schüler und ihrer Lehrer. Auch mit überraschenden Wendungen mag der Film nicht punkten. Die Handlung konzentriert sich ganz auf seinen Amokläufer auf der einen und die Polizei auf der anderen Seite und wie die Geschichte ausgeht sollte eh schon jedem klar sein. Echte Spannung mag da nicht so wirklich aufkommen.. Aber als kleines Guilty Pleasure-Paket für zwischendurch taugt der Film trotzdem. Einen Pluspunkt gibt es für das unschlagbare Retro-Feeling, ausgelöst durch den gelungenen Soundtrack.</p>
<p><strong>Wertung: 5/10</strong></p>
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		<title>Blogathon 2010: Sechs Filme über Bewegung von Hiroyuki Tanaka a.k.a. Sabu</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 06:13:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogathon 2010 (German)]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Blogathon 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Hiroyuki Tanaka]]></category>
		<category><![CDATA[Sabu]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der ersten Regisseure, für den ich mich vor einigen Jahren im Zuge meines  langsam erwachenden Interesses am japanischen Film begeistern konnte, war Hiroyuki Tanaka, bekannter unter seinem pseudonym Sabu. In den letzten Jahren ist es hierzulande etwas ruhiger um ihn geworden, nachdem der hiesige DVD-Markt eine Zeit lang halbwegs großzügig seinen Output lizenzierte, vermutlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/Dangan-4.jpg"><img class="size-full wp-image-809 alignright" title="Dangan 4" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/Dangan-4.jpg" alt="" width="392" height="212" /></a></p>
<p>Einer der ersten Regisseure, für den ich mich vor einigen Jahren im Zuge meines  langsam erwachenden Interesses am japanischen Film begeistern konnte, war Hiroyuki Tanaka, bekannter unter seinem pseudonym Sabu. In den letzten Jahren ist es hierzulande etwas ruhiger um ihn geworden, nachdem der hiesige DVD-Markt eine Zeit lang halbwegs großzügig seinen Output lizenzierte, vermutlich auf der Suche nach dem nächsten großen Hype aus Japan, und Tanaka Stammgast auf deutschen Festivals war. Seitdem habe ich sein aktuelles Schaffen etwas aus den Augen verloren, aber seine relativ mainstreamigen, leichtfüßig-tiefgründigen und unglaublich menschlich warmen Komödien aus der Zeit habe ich sofort ins Herz geschlossen.</p>
<p>Zwei Konstanten finde ich in seinen Filmen. Die eine ist sein Interesse an seinen Normalos, echten Average Joe-Figuren, die er mit geradezu sadistisch anmutender Entschlossenheit, ausgelöst durch unwahrscheinliche Zufälle, in die verzwicktesten Situationen und auf eine Reise in Richtung Selbsterkenntnis schickt. Manche finden ihr Glück, andere gehen unterwegs verschütt, aber alle sind Unterwegs. Da sind wir auch schon bei der zweiten Konstante in seinem schaffen. Der (Fort-)Bewegung. Ob seine Antihelden nun Auto oder Fahrrad fahren, orientierungslos durch die Stadt streifen, rastlos rennen oder sturzbetrunken durch das Nachtleben torkeln, jeder dieser Filme hat den Charakter eines abstrakten Roadmovies, eingeschlossen im persönlichen Mikrokosmos seines jeweiligen Protagonisten.<span id="more-787"></span></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/Postman.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-812" title="Postman" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/Postman.jpg" alt="" width="392" height="216" /></a>In Tanakas Debutfilm <em>Dangan Runner</em>, möchte dieser gerade eine Bank überfallen, als er merkt, dass er sich besser um etwas Tarnung kümmern sollte. Also schnell zum nächsten Convenience Store gelaufen um als Notnagel einen Mundschutz (leider nur in Kindergröße) zu ergattern. Ohne zu bezahlen, natürlich. Der Verkäufer bekommt das mit, und somit startet eine Verfolgungsjagt, die den Rest des Filmes dauern wird. Auch der Verkäufer hat eine Leiche im Keller, genauer gesagt Schulden bei einem Yakuza, dem er natürlich prompt in die Arme läuft, und schon sind sie zu dritt auf der Flucht voreinander&#8230; oder eher vor sich selbst? Jedenfalls wirkt das ausdauernde Laufen offenbar sehr befreiend auf sie, ganz als würden sie alle Sorgen dieser Welt nicht mehr bekümmern. Sie vergessen alles um sich herum und bald auch ihre Gründe, warum sie eigentlich mal losgelaufen sind. Der tödliche Ausgang im Showdown entledigt sie dann endgültig aller ihrer Qualen, er ist die konsequente Endstation ihres Totalausstiegs. Dramaturgisch noch etwas ungelenk, bietet <em>Dangan Runner</em> aber schon einen ersten Vorgeschmack auf Tanakas ureigene überdrehte und und ultrastylische Vision.</p>
<p>Gegenstand von <em>Postman Blues</em> ist ein &#8211; ihr erratet es wohl kaum &#8211; vom Leben angepisster Postbote, der neuen Lebensmut aus der Beziehung zu einer  todkranken Krebspatientin schöpft, deren Briefe er im stockbesoffenen Zustand in seiner völlig zugemüllten Wohnung liest, nachdem er den fatalen Beschluss trifft, die Post einfach mal nicht auszutragen. Fatal deshalb, weil sich noch etwas wichtiges in der Posttasche befand: nämlich der abgeschnittene Finger eines alten Yakuzafreundes, dem er zufällig begegnete und der eigentlich mal besser seinem Boss überliefert werden sollte. Das löst die unvermeidbare Lawine von skurrilen Ereignissen aus, die ihn, ohne jegliche Ahnung davon, dass er von Polizei und Yakuza verfolgt wird, mit dem Fahrrad auf seine letzte Botentour führt. Vielleicht der warmherzigste Film Sabus.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/unlucky-2.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-807" title="unlucky 2" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/unlucky-2.jpg" alt="" width="392" height="204" /></a>Der Held in <em>Unlucky Monkey</em> hat gleich doppelt Pech. Sein Überfall geht schief, sein Partner beißt dabei ins Gras, und auf der Flucht mit der Tasche voll Geld ersticht er auch noch versehentlich eine unschuldige Frau, als er sie anrempelt. Auch ihn erwartet mal wieder eine lange Reise ins eigene Ich, auf der Suche nach Sühne für seine Tat, bei der er allen möglichen schrägen Figuren begegnet und sogar unfreiwillig zum Anführer einer Aktivistengruppe wird, bevor er letztendlich an seinem vorläufigen Ziel, einem geeigneten Acker zum vergraben seiner Beute, ankommt. Was er nicht weiß ist, dass dort auch ein Haufen Gangster versucht, ihren toten Boss zu entsorgen&#8230;  Von der Kritik nicht gerade geliebt, ist jedoch auch <em>Unlucky Monkey</em> ein typisch sympathischer Sabu-Streifen geworden. Seine bewusst trägere Handlung im Vergleich zu seinen Vorgängern schreckte aber offenbar viele alte Fans ab.</p>
<p>In <em>Monday</em> wird&#8217;s dann so richtig übel. Und seinem Protagonisten ebenfalls, als der Kerl mit dem dicksten Brummschädel des Universums in einem Hotelzimmer erwacht und sich an nichts erinnern kann. Eins ist klar: er hat mindestens einen Tag verschlafen und vorher ordentlich einen gebechert. Und seltsamerweise scheint der Hotelpage ein bisschen Angst vor ihm zu haben. Nach und nach kehrt die Erinnerung zurück und der arme Schlucker erinnert sich, wie er vom harmlosen Gast einer Beerdigung inklusive explodierender Leiche, über einen ausgiebigen Ausflug ins wilde Nachtleben, zum meistgesuchten Terroristen Japans wurde. <em>Monday</em> ist Tanakas bösester und bissigster Streifen bisher. Wer für diese Art von ultraschwarzem Humor etwas übrig hat, sollte das Teil mal gesehen haben.</p>
<p><em><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/Drive-2.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-810" title="Drive 2" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/Drive-2.jpg" alt="" width="392" height="216" /></a>Drive</em> macht uns mit dem in etwa zweit- oder drittspießigsten Büroangestellten der Welt bekannt. Sein verstorbener Vater hat ihn zu eiserner Disziplin erzogen und er liebt Regeln und Pünktlichkeit. Alles was nicht genau nach Plan verläuft, wirft ihn aus der Bahn. Das tun auch ein paar jugendliche Gangster, als sie sein Auto als Fluchtfahrzeug kidnappen. Sie staunen nicht schlecht, als sich ihr unfreiwilliger Fahrer an alle Tempolimits hält, an jeder Ampel halt macht und überhaupt die Jungs in nahezu Schrittgeschwindigkeit durch die Stadt kutschiert. In der Folge lässt sich das Grüppchen ziellos dorch die Gegend fahren, wobei einer nach dem anderen wie aus dem nichts heraus einen neuen Sinn fürs Leben findet und durch seltsamste Zufälle z.b. Baseballprofi oder Rocksänger wird. Am Ende steht der gekidnappte Fahrer wieder alleine da und findet sich auf einem verlassenen Acker wieder, wo er sich sprichwörtlich dem Geist seines verstorbenen Vaters stellen muss. Am Ende findet auch er zur Belohnung sein Glück. Ich hatte bisher noch nicht darüber nachgedacht, aber es ist der erste Sabu-Film, der mit einem versöhnlichen Happy End schließt. Ansonsten nicht unbedingt sein gelungenster Streifen &#8211; &#8216;ne halbe Stunde zu lang und etwas zu konfus in seiner Handlung. Ich mag ihn trotzdem.</p>
<p><em><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/Blessingbell-2.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-808" title="Blessingbell 2" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/Blessingbell-2.jpg" alt="" width="392" height="204" /></a>Blessing Bell</em> ist der unbestrittene Höhepunkt und die logische Konsequenz der bisherigen Entwicklung in Tanakas Style und auch der (vorläufige?) Schlusspunkt. Die darauf folgenden &#8220;Hard Luck Hero&#8221; und &#8220;Hold Up Down&#8221; waren noch typisch schrille Sabus, das Element der Bewegung und die Sinnsuche oder Selbstfindung seiner Figuren spielen darin aber nur noch eine untergeortnete Rolle, und mit &#8220;Shisso&#8221; verabschiedete er sich dann weitgehend von seinem bisherigen Style. In <em>Blessing Bell</em> beobachten wir einen Arbeiter, der eines Tages vor den geschlossenen Toren der pleite gegangenen Fabrik steht. Wo er jetzt ja eh schon mal frei hat, lässt er seine protestierenden Kollegen links liegen und begibt sich auf einen ausgiebigen Spaziergang, der bis zum Morgengrauen. andauern soll. Dabei trifft er unter anderem einen Yakuza der sich vor seinen Augen das Leben nimmt, wird verhaftet, gewinnt im Lotto, wird sogleich wieder ausgeraubt, wird überfahren, trifft im Krankenhaus den Geist eines verstorbenen Patienten&#8230; Und das war noch lange nicht alles. Das ist auch die größte Leistung des Filmes; es passiert so viel, und doch inszeniert Tanaka das ganze mit einer derart meditativen Ruhe und Gelassenheit, dass man es fast nicht merkt. Gerne lässt er seinen Charaker auch mal für eine oder zwei Minuten in einem Gebäude verschwinden und den Zuschauer so lange das Treiben vor der Tür beobachten, bis er wieder herauskommt. Bis kurz vor Schluss spricht sein Protagonist kein einziges Wort. Aber er hört anderen zu, lässt sich von ihnen Geschichten erzählen. Er ist genauso unbeteiligt wie der Zuschauer selbst, er wird zu so etwas wie einem Reiseführer, der den Zuschauer bei der Hand nimmt und ihm ein kleines Stück von der großen weiten Welt zeigt. Als er am nächsten Morgen erschöpft am Haus seiner Familie ankommt und seine besorgte Frau ihm die Tür öffnet, bricht er sein Schweigen und niemand mag ihm die Worte glauben, die da so unaufhaltsam aus ihm herausquillen. Dabei hat er doch so viel erlebt in den letzten 24 Stunden&#8230;</p>
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		<title>Blogathon 2010: Trail of Blood (Mushukunin Mikogami no Jôkichi: Kiba wa hikisaita)</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 06:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogathon 2010 (German)]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Chanbara]]></category>
		<category><![CDATA[Japanese Film Blogathon 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Kazou Ikehiro]]></category>
		<category><![CDATA[Samurai]]></category>
		<category><![CDATA[Yakuza]]></category>

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		<description><![CDATA[Japan, 1972 Regie: Kazuo Ikehiro Ok, da müssen wir jetzt durch. Also: Gejagter und schwer verletzter Samurai mit düsterer Vergangenheit findet Zuflucht im Haus von gastfreundlicher Witwe. Samurai verliebt sich und lässt Finger bei lokalen Yakuza liegen um unbehelligt heiraten zu dürfen. Yakuza killen die Frau, Samurai übt Rache. Das war&#8217;s dann auch schon, so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Japan, 1972</strong></p>
<p><strong>Regie: Kazuo Ikehiro</strong></p>
<p><em><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/Trail-Of-Blood.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-767" title="Trail Of Blood" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/Trail-Of-Blood.jpg" alt="" width="214" height="314" /></a>Ok, da müssen wir jetzt durch. Also: Gejagter und schwer verletzter Samurai mit düsterer Vergangenheit findet Zuflucht im Haus von gastfreundlicher Witwe. Samurai verliebt sich und lässt Finger bei lokalen Yakuza liegen um unbehelligt heiraten zu dürfen. Yakuza killen die Frau, Samurai übt Rache. Das war&#8217;s dann auch schon, so in etwa.</em></p>
<p>Also mal mit einfacheren Worten: wir haben es hier mit einem durch und durch mittelmäßigen Chanbara-Vertrer zu tun. Handwerklich durchaus solide, aber frei von jeglichen Überraschungen.  Was soll man dazu schon großes erzählen, abgesehen von der konkreten Umsetzung? Die ist ganz brauchbar. Es passiert genug in diesem Film, um nicht total zu langweilen, aber auch wenig, was einen vom Hocker reißen könnte. Die wenigen Actionszenen sind sogar richtig gelungen und machen Spaß. Von Seiten der Darsteller gibt es so einige Kitschdialoge und den üblichen &#8220;jetzt ist er wütend&#8221;-Ausflipper zu ertragen.</p>
<p>Es wurden noch ein paar Sequels produziert, vielleicht nimmt die Reihe da noch an Fahrt auf, aber angesichts von soviel lazy writing wie&#8217;s der erste Teil einem schon zumutet, hab ich nicht viel Lust, dem weiter nachzugehen. Und auch nicht mal, einen vernünftigen Screenshot zu erstellen, wie ihr seht. <img src='http://www.samuraisundso.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>So, das war&#8217;s. Ein nicht sehr langes Review für einen nicht sehr erwähnenswerten Film. Kann man sich reintun, wenn man gerade nichts besseres zur Hand hat.</p>
<p><strong>Wertung: 5/10</strong></p>
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		<title>Blogathon 2010: The Yakuza Papers (Battles Without Honor and Humanity)</title>
		<link>http://www.samuraisundso.de/2010/11/03/the-yakuza-papers-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 02:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogathon 2010 (German)]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Japanese Film Blogathon 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Kinji Fukasaku]]></category>
		<category><![CDATA[Yakuza]]></category>

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		<description><![CDATA[Battles Without Honor and Humanity (Jingi naki tatakai) (IMDB/OFDB) Deadly Fight in Hiroshima  (Jingi naki tatakai: Hiroshima shito hen)(IMDB/OFDB) Proxy War (Jingi naki tatakai: dairi sensô) (IMDB/OFDB) Police Tactics (Jingi naki tatakai: Chojo sakusen) (IMDB/OFDB) Final Episode (Jingi naki tatakai: Kanketsu-hen) (IMDB/OFDB) Japan, 1973-&#8217;74 Regie: Kinji Fukasaku 2007 erschien &#8220;Battles Without Honor and Humanity&#8221; erstmals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Battles Without Honor and Humanity (Jingi naki tatakai)</em> (<a href="http://www.imdb.com/title/tt0070246/">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/32884,Battles-Without-Honor-and-Humanity">OFDB</a>)</p>
<p><em>Deadly Fight in Hiroshima  (Jingi naki tatakai: Hiroshima shito hen)</em>(<a href="http://www.imdb.com/title/tt0070245/">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/50107,Battles-Without-Honor-and-Humanity-Deadly-Fight-in-Hiroshima">OFDB</a>)</p>
<p><em>Proxy War (Jingi naki tatakai: dairi sensô)</em><strong> </strong>(<a href="http://www.imdb.com/title/tt0071696/">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/67895,Battles-Without-Honor-and-Humanity-Proxy-War">OFDB</a>)</p>
<p><em>Police Tactics (Jingi naki tatakai: Chojo sakusen)</em><strong> </strong>(<a href="http://www.imdb.com/title/tt0070244/">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/67896,Battles-Without-Honor-and-Humanity-Police-Tactics">OFDB</a>)</p>
<p><em>Final Episode (Jingi naki tatakai: Kanketsu-hen)</em><strong> </strong>(<a href="http://www.imdb.com/title/tt0226018/">IMDB</a>/<a href="http://www.ofdb.de/film/67897,Battles-Without-Honor-and-Humanity-Final-Episode">OFDB</a>)</p>
<p><strong>Japan, 1973-&#8217;74</strong></p>
<p><strong>Regie: Kinji Fukasaku</strong></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0110.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-734" title="01" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0110.jpg" alt="" width="400" height="168" /></a>2007 erschien &#8220;Battles Without Honor and Humanity&#8221; erstmals in Deutschland auf DVD und ließ mich damals ziemlich ratlos zurück. Was war das bloß für ein seltsames Ding von einem Film, der innerhalb der ersten Viertelstunde schon so viele Charaktere einführt und zur Schlachtbank führt, dass es schon für zwei &#8220;normale&#8221; Filme gereicht hätte? Der scheinbar auf moralische Werte pfeift, keine Position zum Geschehen bezieht, keinen klaren Helden oder so was wie eine Hauptfigur erkennen lässt und zum Schluss ein unbefriedigendes offenes Ende serviert, als wolle er einem sagen, dass die vergangenen anderthalb Stunden eh vollkommen sinnlos waren?</p>
<p>Ein paar Jahre später bin ich etwas schlauer, ein wenig besser mit dem Werk des Regisseurs (der hierzulande meist nur mit seinem umstrittenen Spätwerk &#8220;Battle Royale&#8221; in Verbindung gebracht wird) und dem Yakuza-Genre im allgemeinen vertraut und weiß jetzt vor allem auch, dass es sich bei dem Film um den Auftakt einer fünfteiligen Reihe handelt, auf die dann auch noch ein dreiteiliges Sequel folgen sollte. Keine Ahnung was sich die deutschen Publisher dabei gedacht hatten, den Film so außerhalb seines Kontextes zu veröffentlichen, aber jetzt habe ich mir endlich mal die Zeit genommen, dieses ungewöhnliche Epos in voller Länge zu begutachten.<span id="more-700"></span></p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0310.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-735" title="03" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/0310.jpg" alt="" width="400" height="168" /></a>Wie schon gesagt, regiert von Anfang an das Chaos. Im ersten Teil werden wir Zeuge, wie eine Hand voll Kleinganoven in Hiroshima das allgemeine Nachkriegschaos dazu nutzen, zu einflussreichen Yakuzasyndikaten aufzusteigen. Von Anfang an schockt die schnörkellose Brutalität, mit der die Machtkämpfe der rivalisierenden Gangs inszeniert werden. Da ist nix mit stilisierter Choreographie und coolen Actionstandards; die Gewaltausbrüche sind schnell, dreckig, realistisch und ihr Ausgang oft unvorhersehbar. Mit maßvollem Handkameraeinsatz in den Actionszenen zieht Fukasaku den Zuschauer mitten rein ins Chaos auf der Leinwand. Statt ihm das Geschehen fein sortiert auf dem Silbertablett zu servieren, ist dieser erstmal überwältigt und fragt sich, wass zum Henker denn gerade eigentlich geschehen ist.</p>
<p>Auch auf der Handlungsebende machen die Filme es dem Zuschauer nicht unbedingt leicht. Mit einer geradezu dokumentarischen Distanz und in halsbrecherischem Tempo spulen sie das Geschehen ab, und wenn man, so wie ich etwa, ein eher mangelhaftes Namensgedächtnis besitzt, wird es mitunter schwierig, die unzähligen Verschwörungen, Feind- und Partnerschaften, Charaktere und ihre Zugehörigkeit und Motive einzuordnen. Möglicherweise beabsichtigte Fukasaku auch genau das, auf jeden Fall hat es mich nicht gestört, nicht jeden einzelnen Handlungsstrang zu überblicken, vielmehr macht diese Tatsache die Unüberschaubarkeit und Turbulenz der Ereignisse geradezu körperlich spürbar.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/067.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-736" title="06" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/067.jpg" alt="" width="400" height="168" /></a>Anfangs gibt es kaum Bezugspunkte, einen klaren &#8220;Helden&#8221; oder eine erkennbare Hauptfigur, an welcher der Zuschauer sich festklammern könnte und die ihn durch die Handlung führt. So ab dem zweiten Teil wird jenem aber dann doch ein Minimum an notwendigem Halt geboten, indem sich langsam der eigenbrötlerische Hirono und sein Grüppchen als ein roter Faden herausstellt, der die ganze Handlung zusammenhält. Das ist auch dringend nötig, ist er doch die einzige wirkliche Konstante in diesem Film, in dem die Fronten schneller gewechselt sind als die Unterwäsche der beteiligten und anfangs kaum jemand länger als einige Leinwandminuten überlebt.</p>
<p>Auch das bessert sich ab dem zweiten Teil merklich. Langsam kristallisieren sich die einzelnden Banden und ihre (wie immer, vorläufige) Rolle im Geschehen heraus. Der Fokus bei den gewaltsamen Auseinandersetzungen verlagert sich zunehmend auf die kleinen Fische und ihre schnelle Dezimierung im Schlachtengefecht, und obwohl sie meistens schon bald wieder auf blutige Art und Weise von der Bildfläche verschwinden, schenkt der Film ihnen die gleiche Aufmerksamkeit wie ihren Bossen und Drahtziehern. Dank dieser Verlagerung der Schlachtfelder bildet sich dann unter den höheren Tieren auch endlich so etwas wie ein &#8220;festes&#8221; Ensemble heraus, lenkt so den Film in etwas einfacher nachvollziehbare Bahnen.</p>
<p>Stets halten die Filme den Zuschauer auf Distanz. Sie rechtfertigen oder verurteilen ihre Protagonisten nicht, bieten keine simplen Antworten oder eine vorgegekaute Moral. Auch für eingefahrene Konzepte von Heldentum und romantisierende Yakuzamythen ist hier kein Platz. Die Handlung verweigert sich konsequent der Einordnung durch den Zuschauer, möchte für ihn keine Antworten geben oder Schlüsse ziehen. Viel mehr ist &#8220;Battles Withour Honor and Humanity&#8221; das bis dahin wohl schonungsloseste und  realistischste (?) Portrait vom Wiederaufstieg einer kriminellen Subkultur, die sich bis heute gehalten hat und die japanische Gesellschaft nach wie vor mitprägt.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/15.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-737" title="15" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/15.jpg" alt="" width="400" height="168" /></a>Das alles war ein radikaler Bruch mit der bisherigen Filmtradition, denn bis dahin tendierten die Filme jenes Genres eher zu einder idealisierten Darstellung des Yakuza-Lifestyles und stilisierten ihre Protagonisten zu aufrechten Helden, die für ihre eigene Auffassung von Ehre und Gereichtigkeit kämpfen. Genau diese verlogenen Identifikationswerte lässt Fukasaku aus, überlässt es dem Zuschauer, aus dem Geschehen schlau zu werden oder auch nicht. Spätere Filme wie &#8220;Graveyard Of Honor&#8221; (komisch, da ist sie auf einmal doch, die Ehre) trieben Fukasakus nihilistische Erzählweise noch weiter auf die Spitze, wenn zum Beispiel in letztgenanntem Film der Erzähler den brutalen, seelisch kaputten, Frauen vergewaltigenden Hauptcharakter als einen starken Helden (der genaue Wortlaut war vielleicht etwas anders, sorry) bezeichnet, ihn sozusagen zum Vorbild stilisiert, und so den Zuschauer mit aller Gewalt dazu zwingt, selbst Position zu beziehen. &#8220;Battles&#8230;&#8221; bleibt aber sein unumstrittenes Meisterwerk, und man muss Kinju Fukasaku, von seinen ernormen handwerklichen Fähigkeiten mal ganz abgesehen, seinen Mut und seine Kompromisslosigkeit hoch anrechnen, mit der er das japanische Kino in den schwierigen Siebzigern nachhaltig veränderte und bis heute prägt.</p>
<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/17.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-733" title="17" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/17.jpg" alt="" width="400" height="168" /></a>Und wie hat sich der Film über die Jahre gehalten? Erstaunlich gut. Das von ihm eingeläutete Genre ist längst zu einer Karikatur seiner selbst geworden, &#8220;Battles Without Honor and Humanity&#8221; dagegen sucht immer noch seinesgleichen. Klar hat der Film heute nicht mehr die Skandalwirkung, mit der er damals sein jugendliches Publikum in der politisch aufgeladenen Atmosphäre der 70er Jahre aufrüttelte. Aber ein ziemlich intensives Erlebnis ist er immer noch, und seinen Status als essentieller Klassiker seines Genres kann man ihm kaum abstreiten.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
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		<title>Blogathon 2010: Question for all the Ninja-Experts out there / Für alle Ninja-Experten</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 02:41:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Groschi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Japanese Film Blogathon 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Ninja Movies]]></category>

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		<description><![CDATA[I&#8217;m starting this off with a rather selfish request for everyone who&#8217;s more into this type of movies than me. Recently i&#8217;ve been looking for great ninja-movies. I am somewhat familiar with all this trashy 80&#8242;s style stuff and some parodies, but i&#8217;m asking myself if there also are some real treasures out there aside [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/Ninja.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-748" title="Ninja" src="http://www.samuraisundso.de/wp-content/uploads/Ninja.jpg" alt="" width="320" height="304" /></a>I&#8217;m starting this off with a rather selfish request for everyone who&#8217;s more into this type of movies than me.</p>
<p>Recently i&#8217;ve been looking for great ninja-movies. I am somewhat familiar with all this trashy 80&#8242;s style stuff and some parodies, but i&#8217;m asking myself if there also are some real treasures out there aside from those cliched Action flicks, because to me, the ninja-related setting sounds just like the kind of stuff that great stories are made of and it seems far too interesting to be wasted only on a number of more or less amusing trash flicks.</p>
<p>So what do you say, ninja-experts? What films (anime is relevant, too&#8230;) would you recommend me that are incredibly smart, thrilling and action-packed, or at least one of these things?</p>
<p>So far i&#8217;ve seen the &#8220;Shadow Warriors&#8221; TV-series with Sonny Chiba (which i really liked as soon as i accepted this old TV-style of filmmaking) and &#8220;Owl&#8217;s Castle&#8221;, which i thaught was rather boring. I&#8217;m looking forward to your thoughts and recommendations <img src='http://www.samuraisundso.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><span style="color: #333300;"><br />
</span></p>
<p><span style="color: #333399;">Ich starte mal nicht ganz uneigennützig, mit einem Aufruf an alle, die mehr Ahnung davon haben als ich. </span></p>
<p><span style="color: #333399;">Ich bin schön länger auf der Suche nach genialen Ninja-Filmen. Ich bin durchaus vertraut mit unmengen trashiger Actionkost aus den 80er Jahren und der einen oder anderen Satire, frage mich aber schon länger, ob da nicht noch etwas mehr gehen muss, denn das Setting rund um die Schattenkrieger ist einfach zu interessant, um lediglich für ein paar mehr oder weniger amüsante Trashgranaten herzuhalten.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">Also Ninjaexperten aufgepasst: Was für Filme (Anime passt auch) würdet ihr mir so ans Herz legen, die unglaublich schlau, spannend und actiongeladen, oder auch nur eins davon sind?</span></p>
<p><span style="color: #333399;">Bekannt sind mir bisher u.a. die TV Serie Shadow Warriors mit Sonny Chiba (gefiel mir sehr gut, sobald ich mich mit dem alten TV-Style angefreundet hatte) und, als Versuch eines etwas &#8220;ernsteren&#8221; Films, &#8220;Owl&#8217;s Castle&#8221;, den ich etwas fade fand. Ich freue mich auf eure Gedanken und Empfehlungen <img src='http://www.samuraisundso.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </span></p>
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